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Bernard Paschke — Ein bunter Pott Püree

Fr. 06. April 2018 || 20.00  Uhr
15 €

Der Junge von der Kinderschokolade steht auf der Bühne und ver­kün­det Ihnen die Wahrheit. „Ist er nicht noch etwas zu jung dafür?“, wer­den Sie fra­gen. Nun, schon Jesus´ Apostel mach­ten das Gleiche, und die waren sicher­lich Jünger. Leider ist die Wahrheit sehr kom­pli­ziert. Zudem wur­de Bernard Paschke von den Sonnentemplern ver­bo­ten, davon zu erzäh­len, dass die letz­te Bundestagswahl nur eine mit McDonald´s und CocaCola durch­ge­führ­te Operation war, um zu ver­schlei­ern, dass der Mossad von Schlumpfhausen aus ins World Trade Center geflo­gen ist.
Bernard Paschke ist der unan­ge­foch­ten jüngs­te Kabarettist Deutschlands. Angefangen hat er mit ver­schie­de­nen von ihm selbst geschrie­be­nen und -insze­nier­ten Theaterstücken, die er im Pantheon und im Contra-Kreis-Theater auf­führ­te. Aber jetzt ist der bun­te Pott Püree ange­rich­tet:
Worum soll es also über­haupt gehen? Um „Die 100 schöns­ten Dinge, die ich schon mal in den Rhein gewor­fen habe“, Platz 53 – 49, die Top 5 Ex-Sowjetrepubliken und die 10 Gebote. Sofern wir alle zusam­men­krie­gen. Bernard Paschke erklärt Ihnen nichts weni­ger als die­ses Jahrtausend. Was soll­te er auch sonst tun, er kennt ja kein ande­res. Er fährt mit dem Segway dahin, wo es weh­tut, und ver­an­stal­tet einen Kindergeburtstag. Also ein bun­ter Pott Püree aus Comedy… Und Kabarett: Denn kann man in Zeiten von AfD und Trump über­haupt unpo­li­tisch sein? Nein.
Sie wis­sen immer noch nicht, wor­um es gehen soll? Na und?
„Ist sein ers­tes Kabarettsolo (…) vor­zeig­bar? Nein. Es ist nicht vor­zeig­bar – es ist ein über­ra­gen­der Einstand, ein sen­sa­tio­nel­les Debüt. Mehr als ein­mal zeigt sich der pro­fes­sio­nel­le Kabarett-Dauerbeobachter wäh­rend Paschkes Uraufführung im Pantheon über­rascht bis irri­tiert, mit wel­cher Selbstverständlichkeit und Spielfreude sich der 16-Jährige – ohne den kleins­ten Texthänger oder Anzeichen von Nervosität – durch ein inhalt­lich und sati­risch bril­lan­tes Programm arbei­tet.“ „Meisterhaft, (…) kaba­rett­spit­zen­preis­ver­däch­tig, (…) ein­fach fabel­haft“ – General-Anzeiger Bonn
"Der Geräuschpegel im Saal schwank­te zwi­schen dröh­nen­den Lachsalven und betrof­fe­ner Stille. Ein Effekt, der als Sinnbild für den gan­zen Abend gel­ten kann. Denn trotz all der Witze, der humor­vol­len Pointen und spitz­bü­bisch-char­man­ten Anekdoten schaff­te Paschke es, die Kunst des Kabaretts (…) zu ent­fal­ten und gekonnt auf dem schma­len Grat zwi­schen Stand-Up-Comedy und scho­ckie­ren­der Kritik zu balan­cie­ren und damit zum Nachdenken anzu­re­gen. (…) Eins ist nach sei­nem Debüt auf jeden Fall sicher: Bernard Paschke hat das Potenzial ganz oben in der Kabarett-Szene mit­zu­spie­len." — BonnFM
„Eloquent, wit­zig und sprit­zig absol­vier­te der jun­ge Meckenheimer sein Kabarettdebüt ´Ein bun­ter Pott Püree´ und brach­te aber­mals das Auditorium zum Staunen. (…) Gehaltvolle Gags, die so man­chen Bühnenkollegen wohl vor Neid erblas­sen lie­ßen“ – „auch auf dem poli­ti­schen Parkett weiß sich der neue Stern am Brettl-Himmel aus Meckenheim per­fekt zu bewe­gen. (…) Chapeau!“ – Bonner Rundschau