Rainer Hustedt und Glenn Pedro Buchholtz

Samstag

26.

November 2022

20 Uhr

„Ode an das Leben“ Die schönsten Gedichte des chilenischen Lyrikers Pablo Neruda

Gesprochen und gespielt von Rainer Hustedt (Stadttheater Gießen) und Glenn Pedro Buchholtz (Gitarre, Bass, Rezitation)

Das Leben des Nobelpreisträgers Pablo Neruda ist geprägt von der Suche nach Wahrhaftigkeit und Gerechtigkeit. Sein poe­ti­sches Werk ist Ausdruck für die Bedürfnisse und Wünsche des klei­nen Mannes. Neben den berühm­ten Liebesgedichten wird es an die­sem Abend auch humor­vol­le Momente geben, und da Neruda nicht nur die Liebe, son­dern auch gutes Essen und guten Wein moch­te, gibt es auch davon eine Kleinigkeit zum Probieren.

Der Nobelpreisträger Pablo Neruda wur­de am 12. Juli 1904 in Chile gebo­ren, war Professor, Diplomat, Konsul, kom­mu­nis­ti­scher Senator in Chile, starb kurz nach dem Militärputsch gegen die Allende-Regierung am 29.9.1973 in Santiago de Chile.

In einer thea­tra­len Live- Performance wird Rainer Hustedt Gedichte des chi­le­ni­schen Dichters spre­chen, der in Chile gebo­re­ne Glenn Pedro Buchholtz wird musi­ka­lisch unter­stüt­zen und das ein oder ande­re Gedicht im Original sprechen.

Liebe, Tod und gutes Essen: Gedichte von Neruda auf taT-Studiobühne (mit​tel​hes​sen​.de)
Über Rainer Hustedt bei Theapolis
Über Pablo Neruda bei Wikipedia

18,00 €

1. Paderborner Kultürchen

Mi, Do, Fr

1. – 22.

Dezember 2022

ab 18 Uhr

der kulturelle Adventskalender

Manchmal kön­nen Advent-Türchen zu Kult-Türchen wer­den, dann näm­lich, wenn sie Paderborner Kultürchen her­vor zau­bern, mit denen loka­le Kleinkunst das Paderborner Publikum überrascht.

Das ers­te Kultürchen in Paderborn fin­det die­sen Dezember im Amalthea-Theater statt. Jeden Mittwoch, Donnerstag und Freitag wer­den ab 18 Uhr kul­tu­rel­le Überraschungen aus den Bereichen dar­stel­len­de Kunst, Film, Wortkunst, Zauberei und Musik dargeboten.

Hinter den Türchen war­tet ein Überraschungsact, der für 20 Minuten eine Show ver­an­stal­tet und für Spaß, Spannung, Unterhaltung und Erstaunen sorgt. Alter, Kunstsparte, Inhalt und Zahl der Auftretenden vari­iert von Abend zu Abend.

Nach der Show bleibt genug Zeit, um sich bei Glühwein und Punsch mit allen Anwesenden über das Erlebte auszutauschen.

Kommt nach den Hausaufgaben, der Arbeit, Vorlesung, oder dem Nichtstun vor­bei und star­tet in einen guten, vor­weih­nacht­li­chen Abend.

Der Eintritt ist frei

Pete Alderton und Carsten Menzel — Soul und Blues — ein Vorweihnachtsspecial

Freitag

23.

Dezember 2022

20 Uhr

Blues — Singer — Songwriter

Der in Paderborn leben­de Blues-Sänger Pete Alderton (Voc/Git/Harp) gas­tiert mit sei­nem lang­jäh­ri­gen Musikpartner Carsten Mentzel (Git/Voc) am 23. Dezember um 20 Uhr im Amalthea. Er prä­sen­tiert sei­ne Musik mit einer hohen Improvisationsfreude, aber auch mit Hommagen an die ver­stor­be­nen Blueslegenden Robert Johnson, Willie Dixon und Son House.

Im Singer-/Songwriter-Genre ist Alderton min­des­tens eben­so zuhau­se. Das beweist er nicht nur mit groß­ar­ti­gen Leonard-Cohen- und Bob-Dylan-Interpretationen, son­dern auch mit vie­len eige­nen Kompositionen, die mal ganz per­sön­lich her­über­kom­men und dann wie­der hohen gesell­schafts­kri­ti­schen Drive haben.

Es ist eine über­aus authen­ti­sche Musik, bei der im Geiste die Bilder von Baumwollfeldern in Mississippi auf­tau­chen – oder man fin­det sich musi­ka­lisch in der Atmosphäre schumm­ri­ger Clubs in Chicago wie­der – ein sel­te­ner Genuss für das Publikum.

Pete prä­sen­tiert sei­ne aktu­el­le CD „Soul In The Fire“

Homepage mit Videos zum Hineinhören: www​.pete​-antho​ny​-alder​ton​.com

18,00 €

Pete Alderton

SAGO Song Salon mit Matthias Binner, Ulrich Zehfuß und Antje Wenzel

Samstag

21.

Januar 2023

20 Uhr

Auf Christof Stählins Spuren

SAGO – Schule für Poesie und Musik – ein Vermächtnis des gro­ßen 2015 ver­stor­be­nen Dichter-Sängers Christof Stählin, der so oft im Amalthea-Theater zu Gast war: Im SAGO Song Salon soll die­ses Vermächtnis wei­ter­ge­tra­gen wer­den. In der neu­en Liedermacher-Reihe ist der Stählin-Schüler Ulrich Zehfuß Gastgeber, und beglei­tet wird er von Mathhias Binner, heu­te einer der Co-Leiter der Schule SAGO, und Antje Wenzel.

Große Poesie im klei­nen Rahmen, beglei­tet an Klavier und Gitarre, Talk und Abwechslung auf der Bühne – im kleins­ten Theater Paderborns sol­len in Zukunft inter­es­san­te Exemplare der Liedermacher- und Singer-Songwriter-Szene zu hören sein – live und in Farbe. Dass die quick­le­ben­di­ge und gro­ße Szene von Radio und Fernsehen so dröh­nend tot­ge­schwie­gen wird, macht es hof­fent­lich für Fans des Amalthea umso span­nen­der: Nur hier sind sie zu hören und zu sehen!

Der Name SAGO Song Salon legt es nahe: Viele, wenn auch nicht alle der Künstler und Künstlerinnen wer­den aus dem Umfeld der Liedermacherschule SAGO kom­men, der Kaderschmiede für musi­ka­li­sche Poesie und tie­fe­re Bedeutung. Seit 1989 besteht Christof Stählins Schule, und heu­te bekann­te Künstler haben sie besucht: Bodo Wartke, Judith Holofernes, Eckart von Hirschhausen und der gern gese­he­ne Amalthea-Gast Sebastian Krämer – um nur eini­ge zu nennen.

Ulrich Zehfuß, der die Reihe SAGO Song Salon begrün­det hat und im Raum sei­ner Heimat Speyer erfolg­reich eta­bliert hat, hat nach sei­nem von der deut­schen Liederbestenliste als „Album des Monats“ aus­ge­zeich­ne­tes Debut „Dünnes Eis“ mit „Erntezeit“ ein viel beach­te­tes Nachfolgealbum vor­ge­legt. Der Berliner Vollblutmusiker und Chansonnier Matthias Binner, der heu­te gemein­sam mit dem eben­falls im Amalthea bekann­ten Martin Betz (Tübingen) die SAGO-Schule lei­tet, hat gera­de erst mit sei­ner CD „Unbeirrbar sein“ ein Manifest von lako­ni­scher Ästhetik zur Veröffentlichung gebracht. Antje Wenzel ist den Paderbornern durch ihre Programme wie "An' Fürsich" und "Mehr Posie" gut bekannt.

Amalthea ist gespannt. Und ist sich sicher, dass das sei­ne Besucher auch sein dürfen.

18,00 €

Matthias Binner & Ulrich Zehfuß

Bernd Kohlhepp — VIERZICK!

Samstag

28.

Januar 2023

20 Uhr

mit Herrn Hämmerle & Best Friends

Er war Old Shatterhand im “Winnetou IV“-Spektakel, er sang 10 Jahre lang mit der SWR Big Band — vor allem und immer wie­der ist er aber Herr Hämmerle, “der Mann aus Bempflingen“.

Sein gro­ßes Jubiläum fei­ert Bernd Kohlhepp stan­des­ge­mäß — auf der Bühne. Seit vier­zig Jahren steht der quir­li­ge Kabarettist aus Tübingen im Rampenlicht und auf den Brettern der wei­ten Welt: Seinen Anfang beging er näm­lich in den 1980er Jahren mit dem Duo „Clownkabarett Vis a Vis“, das ihn mit Gastauftritten bis nach Russland, Georgien und Mittelasien führte.

Im Südwesten Deutschlands präg­te der mehr­fa­che Kleinkunstpreisgewinner das Mundarttheater. Insbesondere sei­ne Figur des knit­zen Schwaben ist durch die ehe­ma­li­ge SWR Sendereihe „Hämmerle & Leibssle“ weit­hin bekannt. Mit Herrn Hämmerle pro­du­zier­te Bernd Kohlhepp außer­dem den Kinofilm “Canale Grande“ und nahm eine CD in Nashville, Tennessee auf.

In sei­ner hoch­deut­schen Programmreihe der Classic-Comedy schreckt Kohlhepp auch nicht vor Klassikern wie Schillers ‘Räuber‘ oder Goethes ‘Faust‘ zurück und tourt damit auch in der Schweiz und Österreich. National ist er als Liedermacher, Hörspielschreiber, Texter und Sprecher tätig, z.B. für die ‘Sendung mit der Maus‘.

Wer Bernd Kohlhepp kennt weiß, dass kei­ne Vorstellung wie die ande­re ist. Bei die­sem beson­de­ren Abend zu sei­nem Bühnenjubiläum wer­den es sich die Best Friends von Bernd Kohlhepp, 'Herr Hämmerle' und 'Frau Schwerdtfeger', nicht neh­men las­sen, eben­falls dabei zu sein. Eine viel­sei­ti­ge Mischung aus Musik, Kabarett und Comedy gepaart mit der außer­ge­wöhn­li­chen Improvisationskunst des Multikünstlers.

Lesenswertes: Seine Homepage, Wikipedia.

18,00 €

Bernd Kohlhepp VIERZICK

Faltsch Wagoni — Palast abwerfen

Freitag

10.

Februar 2023

20 Uhr

40 Jahre durch dick und dünn — ein Jubiläumsprogramm aus Songs und Wortkunst

Zu ihrem 40-jäh­ri­gen Bühnenjubiläum mischen Thomas und Silvana Prosperi neue Songs mit Lieblingsnummern aus ihrem umfang­rei­chen Repertoire zu einem poe­sie­vol­len Konzert.

Der akkord­ver­däch­ti­ge Klang einer Gitarre, der per­küs­si­ve Beat einer Trommel und eine gewöh­nungs­ge­fähr­li­che Zweistimmigkeit laden zu einem Spaziergang mit Laufmasche durch die Gehörgänge einer musi­ka­li­schen und sprach­li­chen Schatzkammer — lust­vol­ler Gedankenswing aus einem Saitental der Überflussgesellschaft.

In den Sechzigern hieß es: Friede den Hütten — Krieg den Palästen! Daraus wur­de lei­der nichts. Der gren­zen­lo­se, die Köpfe ver­ne­beln­de Konsumzauber ver­hieß statt­des­sen: Paläste statt Hütten! Heute könn­te man aus­ru­fen: Palast abwer­fen — end­lich wie­der Hütten!

Tatsächlich hat sich der von uns bean­spruch­te Wohnraum seit die­ser Zeit mehr als ver­dop­pelt, voll­ge­stopft bis oben­hin mit Plunder, der in kei­nen Möbelwagen passt: Statuskrempel, Kleiderberge, Elektroschrott, Spielzeug. Wir fah­ren in rie­si­gen gepan­zer­ten Karossen durch die geplag­te Landschaft — Paläste auf Rädern, jedes Mobile-Home ein Office, mit allem, was dazu­ge­hört: Internet und Kinderbett, Tablet und Tabletten, Handy und Hundi, alles in greif­ba­rer Nähe und bes­tens geeig­net sich die gefähr­li­che Welt da drau­ßen schönzugaukeln.

Wenn Faltsch Wagoni dazu ein­la­den Palast abzu­wer­fen, dann mit der Gewissheit, dass unse­re Lebensweise eines Ent-Zugs bedarf, der zu einer lebens­be­ja­hen­den Vergnügungsreise in die Zukunft auf­bricht. Schalten wir doch mal einen Gang zurück oder zwei — je nach wirt­schaft­li­chem Polster. Wie wär’s mit Entschleunigung, Downsizen, Radius ver­klei­nern — nicht den geis­ti­gen natür­lich — Wiederverwertung, weni­ger Arbeit, weni­ger Ausgaben, aber dafür mehr Leben.

Seit jeher ist ihr Mix aus insze­nier­tem Musiktheater, Songwriter-Satiren, lie­be­vol­lem Geschlechterkampf und geschlif­fe­nen, mit­un­ter gera­de­zu phi­lo­so­phi­schem Sprachspiel unver­wech­sel­bar und ein­zig­ar­tig. Es ist jeden­falls kein Zufall, dass die Prosperis das rare Privileg genos­sen, mit Georg Kreisler befreun­det zu sein und von ihm über die Maßen geschätzt zu wer­den. Und gera­de, was das Songwriting angeht, sind Silvana und Thomas Prosperi in jüngs­ter Zeit ja immer noch bes­ser und bes­ser geworden.
(Oliver Hochkeppel, Süddeutsche Zeitung)

Nach der Premiere im November in der Münchner Lach&Schiess im Februar im Amalthea-Theater.

Web: Faltsch Wagoni

18,00 €

Palast_abwerfen©Faltsch-Wagoni

Roger Stein — Alles vor dem Aber … ist egal

Samstag

18.

Februar 2023

20 Uhr

Mit lei­den­schaft­li­chen Liedern und Texten zeigt Roger Stein einen Abend lang,
dass alles vor dem Wort „Aber“ egal ist.
Ganz schön frech, ganz schön bös’, ganz schön schön!

Mit kraft­vol­ler Vielseitigkeit, Selbstironie und Charme, rauscht Roger Stein mul­ti-instru­men­tal und reim­ge­la­den durch sein drit­tes Soloprogramm. „Alles vor dem Aber ist egal“ steckt vol­ler Sehnsucht und Humor, ist poe­tisch und bil­der­reich zugleich.

Roger Stein kri­ti­siert, koket­tiert und übt Gesellschaftskritik aus der Hüfte – unauf­ge­setzt und leicht, aber trotz­dem auf den Punkt. Stein ist kein vor­der­grün­di­ger Revoluzzer. Sein Schalk äußert sich nie durch gro­ße Gesten, ist jedoch immer da, wenn er zum Beispiel in dem Song „Gesichter aus gar nichts“ die neo­li­be­ra­le McKinsey-Unternehmensberater ins Visier nimmt, die Krawatten aus Gleichgültigkeit tra­gen, wäh­rend ihre Verantwortung mit Lotuseffekt ver­se­hen ist.

Mit Liedern wie „Worauf willst du war­ten“ erin­nert uns der char­man­te Entertainer dar­an, im Leben nicht die Bequemlichkeit sie­gen zu las­sen und uns in klei­nen Wartehäusern gemüt­lich ein­zu­rich­ten, son­dern dem Glück ent­ge­gen­zu­ge­hen. Und das schrägs­te „Hochzeitslied“ der Gegenwart zeigt, dass es eben auch nur die klei­nen und gro­ßen Fragen des Lebens sind, die ihn beschäftigen.

Roger Stein ist Sänger, Songwriter, Pianist und Erzähler zugleich – aber vor allem ist er Poet mit Schalk im Nacken, schafft er es doch, Schmerz und Melancholie in Wärme und Leichtigkeit zu hül­len und damit der Tragik die Kälte zu neh­men: Denn jede Tragik hat ihren eige­nen Humor.

Seine Fans schät­zen ihn als wort­ge­wand­ten Entertainer, der auch den Dialog mit dem Publikum nicht scheut und sein Gegenüber durch Schlagfertigkeit ver­blüfft. Der Wechsel von Humor und Ernsthaftigkeit kommt stets uner­war­tet, rasant und doch leicht­fü­ßig. Ein Abend voll Energie, Kraft und Romantik.

Sein Youtube-Kanal

18,00 €

Roger Stein

Thomas C. Breuer — Alles muss Rausch

Samstag

11.

März 2023

20 Uhr

Thomas schrieb uns im Juni 2022:

Ihr Lieben,

viel­leicht könnt ihr euch noch vage an mich erin­nern … Am 14. Oktober 2017 gas­tier­te ich bei euch zum letz­ten Mal mit mei­nem Abschiedsprogramm.
Darf ich trotz­dem noch mal wiederkommen?
Vom Kabarett habe ich mich zwar ver­ab­schie­det, aber es gibt immer noch unter­halt­sa­me Lesungen, und es gibt ein neu­es Wein-Buch: „Alles muss Rausch“, das eigent­lich gut in die klas­si­sche Weinbauregion Ostwestfalen pas­sen würde.
Kommt jetzt im Frühherbst.
Der offi­zi­el­le Nachfolger von „Kabarett Sauvignon“.
Warum ich das neue Buch geschrie­ben habe? Die Welt des Weines dreht sich wie die gro­ße immer wei­ter, Trends, Geschmäcker und auch Probleme ändern sich, neue Themen wie Klimawandel oder Weindiebstahl wol­len beach­tet sein – so konn­te es nicht aus­blei­ben, dass neue Texte ent­stan­den sind bzw. ent­ste­hen. Eines haben sie alle gemein­sam: Sie sind lus­tig – und niveau­voll. (Aber das wisst ihr viel­leicht noch)

Vielleicht habe ich euch ja neu­gie­rig gemacht. Das Amalthea war immer auch ein biss­chen Heimatbühne, ohne jetzt gross rum­schlei­men zu wollen.
Diesen eher schwe­ren Zeiten soll­te man drin­gend etwas ent­ge­gen­set­zen, und Humor ist da nicht das schlech­tes­te Mittel … (eh klar)

Natürlich darf er, nein er muss. Die Weinbauregion Ostwestfalen hat schon viel zu lan­ge auf ihn gewartet.

Es erwar­tet Sie eine Lesung aus einem Buch über den Wein.

Ein Buch zum Wohlsein, manch­mal sam­tig und sanft, dann wie­der gera­de­zu bos­haft tief­sin­nig. (Rhein-Zeitung, Koblenz)

Thomas C. Breuer ist ein Wortverdreher mit Sinngewinn.

18,00 €

Thomas C Breuer - Sauvignon

Miss Hope goes fishing

Freitag

24.

März 2023

20 Uhr

Claudia Giese / Thomas Krizsan / Arturo Figueroa

Irgendwo in der Welt zwi­schen Folk, Pop und Jazz geht Miss Hope spa­zie­ren, betrach­tend, stau­nend, ent­lang des Flusses.

Die Angel geschul­tert, ein Lied auf den Lippen, das Glitzern des Wassers erin­nert ans Meer…
Poetische Musik aus tie­fen Gewässern mit der Sängerin Claudia Giese, dem Pianisten Thomas Krizsan und dem Cellisten Arturo Figueroa.
Sinnlich, schil­lernd, menschlich.

Nach auf­re­gen­den Konzerten in Madrid und Barcelona jetzt im Amalthea-Theater in Paderborn.

Neugierig? Auf der Homepage kann man hineinschnuppern.

18,00 €

Heinz Klever

Samstag

1.

April 2023

20 Uhr

Allgemeine Realitätstheorie

Parodien, schrä­ge Logik, wit­zi­ge Songs und aber­wit­zi­ge Sprachspiele

…der Kabarettist, Komponist, Texter, Schauspieler und Autor star­te­te einen Angriff auf Hirn-und Lachmuskeln. Sketche, Songs und Parodien wech­sel­ten sich mit hoher Pointendichte ab. Mit schnel­lem Themen- und Gedankenwechsel stell­te er sein Publikum vor eine Herausforderung. … Ein Programm, dass gekonnt und gepfef­fert war: Schlagfertig, frech und poli­tisch völ­lig unkor­rekt. (General-Anzeiger Rhauderfehn vom 9.10.22)

Seine Homepage: heinz​kle​ver​.de

18,00 €

Heinz Klever - Allgemeine Realitätstheorie

Axel Pätz

Freitag

21.

April 2023

20 Uhr

Das Niveau singt – Premium Gold

10 Jahre Tastenkabarett: Ein guter Grund, die gro­ßen Momente aus vier Soloprogrammen in einem Abend zusammenzufassen.

Als erfah­re­ner Familienvater und Weltkenner ist Axel Pätz den klei­nen und gro­ßen Absurditäten des täg­li­chen Lebens auf der Spur. Er stö­bert sie auf, ana­ly­siert sie und fer­tigt dar­aus skur­ri­le Geschichten und kunst­vol­le Lieder.

Er setzt dem Aufsitzrasenmäher eben­so ein musi­ka­li­sches Denkmal wie dem Rollator. Er infor­miert über die Risiken und Nebenwirkungen des Geburtstraumas. Er erläu­tert in einer scharf­sin­ni­gen Analyse, war­um Schubladen für die Weltordnung so wich­tig sind (was kurz­zei­tig in einen dada­is­ti­schen Parforceritt aus­ar­tet). Er ver­rät, wie man – frei nach dem Motto „Chill mal!“ – erfolg­reich die zer­mür­ben­den Attacken puber­tie­ren­der Jugendlicher kon­tert, offen­bart in bes­ter Tradition des tief­schwar­zen Humors, wie man bei der Gartenarbeit mit sei­nen Ex-Partnerinnen einen Mordsspaß haben kann und stei­gert sich end­lich in die ‚Notentriegelung‘, ein urko­mi­sches, gran­di­os absur­des Lehrstück musi­ka­li­scher Späterziehung.

Best of Tastenkabarett – ein Abend, den man sich nicht ent­ge­hen las­sen sollte.

Homepage mit Videos: axel​paetz​.de

18,00 €

Axel Pätz (Fotos: www.AlexLipp.de)

Graceland

Freitag und Samstag

28. und 29.

April 2023

20 Uhr

"Tribute to Simon and Garfunkel"

Die unver­gess­li­chen Songklassiker des US-ame­ri­ka­ni­schen Folk-Rock-Duos Simon & Garfunkel las­sen abtau­chen in längst ver­gan­ge­ne Zeiten vol­ler Romantik, aber auch sozia­ler und poli­ti­scher Umwälzungen.

All die unzäh­li­gen Verehrer, Liebhaber und Fans der bei­den wer­den Dank der bemer­kens­wer­ten musi­ka­li­schen Leistung des Duos Graceland erle­ben, wie die­se Augenblicke auf traum­haf­te Weise wie­der leben­dig werden.

Die bei­den char­man­ten Musiker Thomas Wacker und Thorsten Gary (Gewinner des „Internationalen Country Music Awards 2011“) bewei­sen mit ihrem erfri­schend leicht wir­ken­dem Gitarrenspiel, das sich durch gekonnt spar­sa­me Arrangements aus­zeich­net, ein enor­mes Talent und Feingefühl, mit dem sie den unver­wech­sel­ba­ren Charakteren der „gro­ßen Meister“ Tribut zol­len. Hierbei legen Thomas Wacker, des­sen Stimmfarbe der Paul Simons erstaun­lich nahe kommt, und Thorsten Gary, für den das sel­be in Bezug auf Art Garfunkel gilt, Wert auf eine ori­gi­nal­ge­treue Interpretation. Und doch gelingt ihnen der Brückenschlag, den abwechs­lungs­rei­chen Stücken eine sehr per­sön­li­che, hin­ge­bungs­vol­le Note zu verleihen.

Hineinhören kann man auf ihrer Internetpräsenz Graceland-Online.

18,00 €

Jürgen Rau und Richard Rossbach — "Rock Tales"

Samstag

20.

Mai 2023

20 Uhr

Ein unter­halt­sa­mer Mix aus span­nen­den, amü­san­ten Rock‑u. Pop-Storys, Live-Hits & Multimedia. Zwei sym­pa­thi­sche Musiker mit einem Abend vol­ler Anekdoten und legen­dä­rer Melodien — auf vie­len Instrumenten.

Der eine war vie­le Jahre in hohen Positionen bei Schallplatten-Konzernen, traf gro­ße Stars. Jetzt prä­sen­tiert er sei­ne Lieblings-Geschichten aus dem Backstage-Bereich — zusam­men mit sei­nem Produzenten, per Leinwand & Livemusik. Anekdoten nach Noten! 

Jürgen Rau arbei­te­te vie­le Jahre in ver­ant­wort­li­chen Positionen bei gro­ßen Schallplatten- Konzernen, für Megastars & Newcomer. Kein Wunder, dass er dabei viel Erzählenswertes erlebt hat. Jetzt prä­sen­tiert er sei­ne Lieblings-Anekdoten nach Noten aus dem Backstage-Bereich. Der Hamburger, ein wan­deln­des Musik-Lexikon, plau­dert aus dem Nähkästchen des Rock'n'Roll und erzählt amü­san­te Hintergrund-Geschichten von sei­nen Begegnungen mit den Größen des Musikbusiness…

…und dazu mit­ten­drin und zwi­schen­durch immer alle legen­dä­ren Welt-Hits! — Live natür­lich! Stets nahe am Original, ohne zu kopie­ren, und mit dem nöti­gen Respekt vor den gro­ßen Kompositionen und dem Anspruch an sich selbst. „the best of the best“, und vom Besten soll man ja bekannt­lich nie genug kriegen!

Musikalisch ein­ge­rahmt wird das char­man­te Spektakel vom musi­ka­li­schen Tausendsassa und Produzenten Richard Rossbach - der stu­dier­te Multi-Instrumentalist und Studio-Inhaber ist schon fast selbst eine
leben­de Legende. Und bleibt — trotz allem — stolz auf sei­nen ers­ten Echo!

Im Zeitraffer strom­ern die Beiden lau­nig durch die Musikgeschichte: mit augen­zwin­kern­dem Humor und gro­ßer Spielfreude ent­steht bei ihren Auftritten oft eine fan­tas­ti­sche Mitsing- Atmosphäre. Natürlich kön­nen sich die Zuhörer aber auch zurück­leh­nen und genie­ßen. Rock Tales, kom­bi­niert mit Videoprojektionen und zum Teil noch nie gezeig­ten Fotos, im Wechsel mit groß­ar­ti­ger Live-Musik und ech­tem Rock'n'Pop-Feeling: die größ­ten Hits und bes­ten Songs der bes­ten Bands und Künstler. — Für Fans und Musik-inter­es­sier­te, die ein­mal hin­ter die Kulissen des Rock- und Pop-Business bli­cken möchten!

Der Kulturmanager und Musik-Journalist Jürgen Rau ist Autor meh­re­rer Bücher über Musik. In sei­nem beweg­ten Rock'n'Roll-Leben traf er gro­ße Legenden und arbei­te­te mit vie­len Top-Stars – von eini­gen soll hier die Rede sein. — Für die jün­ge­ren Musikfans ein tie­fer Geschichts-Unterricht in Sachen Rock- und Pop. Und die Reiferen unter uns erhal­ten Antworten auf vie­le unge­stell­te Fragen! Mindestens!

So gese­hen, ist es auch eine span­nen­de Reise durch die Rock-History! Oder wie John Lennon sag­te: “A sple­ndid time is gua­ran­te­ed for all!“ 

Dem ist nichts hin­zu­zu­fü­gen. Außer einem Konzert-Besuch!

18,00 €

Marco Tschirpke — Empirisch belegte Brötchen

Samstag

9.

September 2023

20 Uhr

Komische Gedichte und Lapsuslieder

Ob Gedicht oder Klavierlied – der Komiker Marco Tschirpke weiß sich kurz­zu­fas­sen. Gespickt mit Verweisen auf Kunst und Geschichte, bedeu­tet ein Abend mit dem Gewinner des Deutschen Kleinkunstpreises 2018 vor allem ein intel­lek­tu­el­les Vergnügen. Wie er das heu­te mit dem Gestern und das Hohe mit dem Tiefen ver­quickt, das ist so unver­schämt lust­voll und unter­halt­sam, dass sein Publikum davon oft nicht genug bekom­men kann. Wobei auch die Küchenlyrik nicht zu kurz kommt.

Kostprobe gefäl­lig? „FONDUE – das meint: An run­den Tischen / Gemeinschaftlich im Trüben fischen.“

Dass Tschirpke zugleich als einer der gewief­tes­ten Pianisten sei­ner Branche gilt, ver­dankt er einer Spielfreude, die ihn oft zu hals­bre­che­ri­schen Manövern ver­führt. Sein letz­ter Gedichtband „Frühling, Sommer, Herbst und Günther“ (2015) avan­cier­te zum Spiegelbestseller.

"Wem Heinz Erhardt zu naiv-kind­lich, Robert Gernhardt zu unpo­li­tisch und Goethe zu lang­oh­rig ist, der fin­det in Marco Tschirpke auch kei­ne Alternative."

Harry Rowohlt

„Hier sprüht ein Humor, der die Welt erkenn­ba­rer und erträg­li­cher macht.“
Leipziger Volkszeitung

„Ganz groß, der Herr Tschirpke, ganz groß!“

Horst Evers

Homepage
Youtube

18,00 €

Marco Tschirpke

Markus Kiefer — Ich bin nicht die Leander

Samstag

14.

Oktober 2023

20 Uhr

Ausgerechnet an der Raststätte Stuckenbusch trifft ein klei­ner Malocher mit sei­nem Kollegen auf die gro­ße Zarah Leander.
Bei einer Portion Pommes erteilt sie ihnen den schick­sal­haf­ten Auftrag:

„Kinder, geht hin­aus in die Welt und singt mei­ne Lieder!“

Gesagt, getan.

Eine Phantasiereise beginnt, die die Freunde vom Schrottplatz Gelsenkirchen nach Castrop Rauxel — Den Haag — Paris — New York führt.
Und noch ande­re über­ra­schen­de Kurven enthält.
Es ist eine skur­ri­le, schrill — absur­de Geschichte

… in die man bei Youtube hin­ein­hö­ren kann.
Über Markus Kiefer erfährt man mehr auf sei­ner Homepage.

18,00 €

Kiefer - Ich bin nicht die Leander