ABGESAGT

Das Team des Amalthea-Theaters hat sich schwe­ren Herzens dazu ent­schlos­sen, den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts wegen der Corona-Warnungen zu fol­gen und alle Veranstaltungen bis April ein­schließ­lich abzu­sa­gen.

Falls Sie bereits Karten beim Paderborner Ticket Center gekauft haben, kön­nen Sie sie dort zurück­ge­ben.

Wir bemü­hen uns die Veranstaltungen zu einem spä­te­ren Zeitpunkt nach­zu­ho­len.

Aktualisierungen fin­den Sie hier auf unse­rer Homepage. Sie kön­nen aber auch unse­ren Newsletter abon­nie­ren um zeit­nah über anste­hen­de Veranstaltungen infor­miert zu wer­den.

Carolin Karnuth — "Endstation: Liebe!" — Wegen der Coronawarnung abgesagt!!!!!

Samstag

4.

April 2020

20 Uhr

ABGESAGT: Aber, machen Sie sich doch einen schö­nen Videoabend.

Endstation: Liebe!

Carolin Karnuth, Schauspielerin, Sängerin und Songwriterin in Berlin, prä­sen­tiert, zusam­men mit ihrem Paderborner Pianisten und Co-Komponisten Eckhard Wiemann, einen bun­ten Soloabend über die Liebe.

Ein abwechs­lungs­rei­cher Lieblingsliedermix aus ihren drei Soloprogrammen,
viel­fäl­tig in den Genres:
Neben eige­nen deutsch­spra­chi­gen Liedern des Duos,
kom­men eben­so Jacques Brel, Christiane Weber und Benjamin Britten zu Wort. Angereichert mit Popsongklassikern bekann­ter Größen wie Amy Winehouse und Prince und sogar ein Voodoo — Blues Song ist mit an Bord.

Mal hei­ter, mal melan­cho­lisch führt die Vollblut-Entertainerin mit locker-tro­cke­nem, selbst­iro­ni­schem Humor, köl­scher Herzlichkeit und einem Hauch Berliner Schnauze durch einen kurz­wei­li­gen, tem­pe­ra­ment­vol­len Abend über das schöns­te der Gefühle. Begleitet wird sie dabei von ihrem Pianisten und Tastennaturtalent Eckhard Wiemann. Steigen Sie also aus und ver­wei­len Sie an der Endstation: Liebe!

Ihre Homepage ver­rät mehr.

15,00 €

Matthias Kunz und Rhaban Straumann — "Milchmädchenrechnung" — Wegen der Coronawarnung abgesagt!!!!!!

Freitag und Samstag

24. und 25.

April 2020

20 Uhr

«Auch wenn sie sich unab­läs­sig zwi­schen Deutschland und der Schweiz bewe­gen, der Humor ist Britisch.» (Stuttgarter Nachrichten)

Die zwei alten Freunde Ruedi & Heinz geben ein wun­der­ba­res Bühnenpaar. Kürzlich sind sie umge­zo­gen, vom Daheim ins Heim. Der gries­grä­mi­ge Heinz und der unge­bro­chen lebens­fro­he Ruedi haben an Eigenständigkeit ver­lo­ren und an men­ta­ler Freiheit gewon­nen. Sie rech­nen nicht mehr mit viel und damit rech­nen sie lust­voll ab, nicht nur mit dem Dschungel des Gesundheitssystems und den eige­nen Gebrechen. Für die Schweizer Version von «Waldorf & Statler» trägt der Fachkräftemangel mit Witold einen Namen.

Lustvoll weh­ren sich Ruedi und Heinz gegen Alltagstrott und Langeweile. Plötzlich machen selt­sa­me Ahnungen zumin­dest Heinz einen Strich durch die Rechnung. Bestärkt durch das Tageshoroskop ver­folgt er einen heim­li­chen Plan. Nur wie kann er Ruedi dazu bewe­gen, sich auf das, wor­an er nicht glau­ben will, vor­zu­be­rei­ten? Ruedi lässt sich nicht beein­dru­cken. Ständig ist er mit sei­nem Rollator auf Achse. Bis sich die Abenteuerlust sogar auf Heinz über­trägt und es für die kon­ge­nia­le Schicksalsgemeinsschaft kein Halten mehr gibt. «Milchbüechlirächnig» mün­det in ein kaba­ret­tis­ti­sches, aber­wit­zi­ges Roadmovie in dem sich Raum und Zeit auf­lö­sen.

Die Ruedi & Heinz zuge­schrie­be­ne Mischung aus «Muppet Show» und «Warten auf Godot», schwar­zem Humor und Existentialität pfle­gen Strohmann-Kauz wei­ter. Ihr Spiel ist ein unver­fro­re­nes Wechseln zwi­schen Humor und Ernsthaftigkeit, lust­voll, wit­zig, intel­li­gent. Das Publikum darf pen­deln zwi­schen zu Tränen gerührt und Tränen gelacht. Das Satireduo ver­packt sein jüngs­tes Theaterkabarett in eine schö­ne Geschichte. Darin ein­ge­floch­ten wer­den gros­se Altersthemen und gros­se, alte Themen, zwi­schen­zei­li­ge Gesellschaftskritik und kri­ti­scher Zeitgeist. Ruedi und Heinz genies­sen ihre schier gren­zen­los fre­che Narrenfreiheit.

Nachzulesen auch auf deren Homepage.
Hineinschnuppern (auf Hochdeutsch) kann man auf Youtube.

15,00 €

Erwin Grosche und Wendelin Haverkamp — "Und ich mach dummes Zeug"

Freitag und Samstag

15. und 16.

Mai 2020

20 Uhr

Die bei­den ken­nen und mögen sich seit Jahrzehnten und haben schon oft Abende gemein­sam bestrit­ten. Ob Düsseldorf, Aachen oder Harsewinkel, es fehl­te ein­fach noch Paderborn, und so unter­schied­lich sie auf der Bühne auch manch­mal wir­ken mögen, so gut pas­sen gera­de die Unterschiede zusam­men.

Gemeinsam ist Erwin Grosche und Wendelin Haverkamp seit lan­ger Zeit die Bewunderung für ihren gro­ßen Kollegen Hanns Dieter Hüsch, dem bei­de freund­schaft­lich ver­bun­den waren. Seit lan­gem woll­ten sie ihm einen gemein­sa­men Abend wid­men, und sein 10. Todestag war Anlass für eine ech­te Paderborn-Premiere.

„Und ich mach dum­mes Zeug“, heißt nicht nur eine Liedzeile von Hüsch, son­dern ist auch Motto für das Programm, das Haverkamp und Grosche am Freitag, dem 15. Mai und am Samstag, dem 16. Mai zum zwei­ten Mal im Paderborner Amalthea Theater auf die Bretter brin­gen. Es gibt Originalstücke von Hüsch, umar­ran­giert auf Grosche und Haverkamp, es gibt Dialoge aus dem dama­li­gen Liveprogramm „Hüsch&Haverkamp“, in denen Grosche in die Rolle Hüschs schlüpft, und es gibt Werke der bei­den, die eine Wahlverwandtschaft mit Hüsch ahnen las­sen.

Mit viel Komik und Witz, mal nach­denk­lich und bis­sig, von musi­ka­lisch bis wort­ver­ses­sen, in jedem Fall aber höchst unter­halt­sam. Der Kabarettexperte emp­fiehlt: Unbedingt hin­ge­hen!

15,00 €

Stefan Waghubinger — "Jetzt hätten die guten Tage kommen können."

Freitag

22.

Mai 2020

20 Uhr

In sei­nem drit­ten Soloprogramm hat es Waghubinger ganz nach oben geschafft. Auf dem Dachboden der Garage sei­ner Eltern sucht er eine lee­re Schachtel und fin­det den, der er mal war, den, der er mal wer­den woll­te und den, der er ist.
Es wird also eng zwi­schen zer­brech­li­chen Wünschen und zer­bro­che­nen Blumentöpfen, zumal da noch die Führer der gro­ßen Weltreligionen und ein Eichhörnchen auf­tau­chen.

90 Minuten glän­zen­de Unterhaltung trotz ver­staub­ter Oberflächen. Aber Vorsicht, zwi­schen den mor­schen Brettern geht es in die Tiefe.

„Es ist tief­trau­rig und zugleich zum Brüllen komisch, banal und zugleich ver­blüf­fend geist­reich, zynisch und zugleich warm­her­zig. Vor allem aber ist es eins: ver­dammt gut.” Böblinger Bote

„Federleicht und geschlif­fen Es gibt nur weni­ge Kabarettisten, die es mit Waghubingers Formulierungskunst auf­neh­men kön­nen- und es gibt nur ganz weni­ge Kollegen, bei denen geschlif­fe­nen Texte so feder­leicht durch den Saal schwe­ben.”
Allgemeine Zeitung Mainz

„Plötzlich hat man kei­nen Boden mehr unten den Füßen und dann hat man Angst ohne Grund” (aus: „Jetzt hät­ten die guten Tage kom­men kön­nen”)

Filmaufnahmen kann man sich auf sei­ner Homepage anse­hen und wer noch neu­gie­ri­ger ist schaut bei Wikipedia nach.

15,00 €

Rainer Hustedt und Glenn Pedro Buchholtz — ODALA VIDA — Die schönsten Gedichte Pablo Nerudas

Freitag

11.

September 2020

20 Uhr

„Ode an das Leben“ Die schöns­ten Gedichte des chi­le­ni­schen Lyrikers Pablo Neruda
Gesprochen und gespielt von Rainer Hustedt (Stadttheater Gießen) und musi­ka­lisch unter­stützt von

Glenn Pedro Buchholtz

Das Leben des Nobelpreisträgers Pablo Neruda ist geprägt von der Suche nach Wahrhaftigkeit und Gerechtigkeit. Sein poe­ti­sches Werk ist Ausdruck für die Bedürfnisse und Wünsche des klei­nen Mannes. Neben den berühm­ten Liebesgedichten wird es an die­sem Morgen auch humor­vol­le Momente geben, und da Neruda nicht nur die Liebe, son­dern auch gutes Essen und guten Wein moch­te, gibt es auch davon eine Kleinigkeit zum Probieren.

Der Nobelpreisträger Pablo Neruda wur­de am 12. Juli 1904 in Chile gebo­ren, war Professor, Diplomat, Konsul, kom­mu­nis­ti­scher Senator in Chile, starb kurz nach dem Militärputsch gegen die Allende-Regierung am 29.9.1973 in Santiago de Chile.

In einer thea­tra­len Live- Performance wird Rainer Hustedt Gedichte des chi­le­ni­schen Dichters spre­chen, der in Chile gebo­re­ne Glenn Pedro Buchholtz wird musi­ka­lisch unter­stüt­zen und das ein oder ande­re Gedicht im Original spre­chen.

15,00 €

Lothar Jahn — "Zwischen Liebe und Zorn" — Rockmusik in der DDR

Samstag

26.

September 2020

20 Uhr

ZWISCHEN LIEBE UND ZORN
Rockmusik in der DDR

Erst ver­bo­ten, dann miss­trau­isch beäugt, schließ­lich staat­lich geför­dert und kon­trol­liert wur­den die Rockbands in der DDR. Unter die­sem Druck ent­wi­ckel­ten sie aber einen ganz eige­nen Stil: Melancholische Rocksongs mit poe­ti­schen, deutsch­spra­chi­gen Texten, in deren Zentrum die Sehnsucht nach Freiheit stand. Dies bele­gen Klassiker wie „Albatros“ (Karat), „Nach Süden“ (Lift), „Perlenfischer“ (Puhdys), „Als ich wie ein Vogel war“ (Renft) und allen vor­an der Welthit „Am Fenster“ (City). Lieder wie Karats „Über sie­ben Brücken“ hiel­ten die Hoffnung wach, auch dunk­le Jahre zu über­ste­hen…

Mit Worten, Geschichten & Musik — von und mit Dr. Lothar Jahn, Musikwissenschaftler, Kulturmanager, Vortragsreisender und Musiker aus Hofgeismar, der sich in sei­nen Klangreisen mit gro­ßem Erfolg mit den musi­ka­li­schen Wegbegleitern sei­nes Lebens von den Beatles über Pink Floyd und David Bowie bis hin zu Mike Oldfield und Ougenweide aus­ein­an­der­setzt. Diesmal erfüllt er sich einen lang geheg­ten Traum: sich ganz dem Ostrock hin­zu­ge­ben.

15,00 €

Erwin Grosche — "Wie aus heiterem Himmel — Gedankenblitze und poetische Niederschläge"

Freitag

9.

Oktober 2020

Samstag

10.

Oktober 2020

20 Uhr

Kenner der Szene hal­ten Erwin Grosche für den unge­wöhn­lichs­ten Kabarettisten Deutschlands: „Was für ein merk­wür­di­ges klei­nes Männchen. Wie von einem ande­ren Planeten. Diese weit auf­ge­ris­se­nen Augen, die­ser leicht irre Blick, und dazu haut er auch noch auf die Trommel. Was ist das? Ein in die Jahre gekom­me­nes Grasssches Oskarchen? Oder ein Onkel von Karlson vom Dach?.
In sei­nem per­fek­ten Schneideranzug könn­te er auch ein Nachfahre eines vor­neh­men Varieté-Liliputaners sein. Oder ein spa­ni­scher Hofnarr aus einem Gemälde von Velazquez. Jetzt macht er den Mund auf. Merkwürdige Wörter pur­zeln her­aus. Vielleicht ist der son­der­ba­re klei­ne Mann ein Gesandter aus dem dada­is­ti­schen Jenseits?“
Wer Erwin Grosche auf der Bühne erlebt, reibt sich ver­wun­dert die Augen. Da sitzt ein gut geklei­de­ter Mann in den bes­ten Jahren an einem schwar­zen Kinderklavier und spricht über Gott und die Welt. Er spielt auch Akkordeon. Ein klei­nes rotes. Und sing sehr poe­ti­sche Lieder vom Glück, vom Alter und von Hausstaubmilden. Erwin Grosche kann man nicht beschrei­ben. Er ver­rückt sein Publikum und bringt es auf schie­fe Bahnen. Seine Bühnentexte nennt Grosche Stücke. Es sind raf­fi­niert kom­po­nier­te Expeditionen in eine Welt, die immer ein wenig schräg zum Alltäglichen liegt. Oft kom­men sie als Beinahelieder mit mini­mao­is­ti­scher Instrumentalbegleitung daher, manch­mal als phi­lo­so­phi­sche Betrachtungen, die zwi­schen Albernheit und Tiefsinn tau­meln. Wer ihn nicht gese­hen hat, ver­passt viel­leicht das absur­des­te Innere-Welten-Abenteuer sei­nes Kleinkunstfanlebens. Denn ob Erwin Grosche wie­der­kommt und nicht ein­fach auf einem ande­ren Planeten ver­schwin­det, ist nicht gewiss.

15,00 €

Fee Badenius — SOLO

Freitag

23.

Oktober 2020

20 Uhr

Nach 10 Jahren auf der Bühne mit Liedern und Texten ist es Zeit, Bilanz zu zie­hen.
Fee Badenius ́ ers­ter Solo-Abend ist aber kein Best-Of, kei­ne blo­ße Aneinanderreihung von bekann­ten Liedern, viel­mehr ist es ein musi­ka­li­sches Poesiealbum. Bekannte Nummern ste­hen hier gleich­wer­tig neben sel­ten gespiel­ten Raritäten, die nicht auf CD auf­ge­nom­men oder nur sel­ten live gespielt wur­den. Dazu erzählt Fee Badenius in ihrer unnach­ahm­lich sym­pa­thi­schen Art Geschichten über die Lieder hin­aus, Erlebnisse vom Tour-Alltag durch ein skur­ri­les Deutschland, vom Leben im Ruhrgebiet und von der Entstehung ihrer Musik.

Ein Abend, der lus­tig und poe­tisch, musi­ka­lisch und sprach­ver­liebt zugleich in die Gedankenwelt der Liedermacherin Fee Badenius ein­führt und an dem selbst lang­jäh­ri­ge Fans noch Neues ent­de­cken kön­nen.