2021 geht es weiter

Das Theater ist vor­be­rei­tet: Zwei Filter sor­gen für rei­ne Luft für Publikum und Aktive, ein wei­te­rer steht in unse­rer Lounge. Frischluft wird von außen zuge­führt. Große Plexiglasscheiben schüt­zen nicht nur vor schar­fen Pointen und geschlif­fe­nen Monologen.

Im September wol­len wir mit unse­rem regu­lä­ren Programm fort­fah­ren.

Schauen Sie wei­ter­hin hier vor­bei, auf unse­rer Seite zu Aktuellem oder abon­nie­ren Sie unse­ren Newsletter.

Bühne mit Amalthea-Ziege und Plexiglasscheiben

Coronaschutzverordnung

Stand: ab dem 5. Juni 2021

Die Inzidenz im Kreis Paderborn ist aktu­ell sta­bil unter 50, das heißt es gilt "Inzidenzstufe 2". Damit gel­ten fol­gen­de Regeln (für uns kei­ne Veränderung gegen­über Inzidenz 3):

§13 Kultur

(2) In Kreisen … der Inzidenzstufe 3 sind nur zuläs­sig: …

3. Kulturveranstaltungen in geschlos­se­nen Räumen, wenn die Räume über eine stän­di­ge Durchlüftung oder eine zer­ti­fi­zier­te Lüftungsanlage ver­fü­gen, für bis zu 250 Zuschauerinnen und Zuschauer mit Negativtestnachweis, sicher­ge­stell­ter beson­de­rer Rückverfolgbarkeit und Einhaltung des Mindestabstands, wobei bei fes­ten Sitzplätzen eine Besetzung im Schachbrettmuster aus­reicht, …

(5) Für Theater- und Tanzdarstellungen, bei denen die Darstellenden Mindestabstand und Maskenpflicht nicht ein­hal­ten kön­nen, sind unab­hän­gig von der Inzidenzstufe beson­de­re Hygienekonzepte zu erar­bei­ten und umzu­set­zen. Diese müs­sen neben dem Erfordernis eines Negativtestnachweises an jedem Aufführungstag vor allem die beson­de­re Beachtung der all­ge­mei­nen Hygieneregelungen und die größt­mög­li­che Umsetzung der Mindestabstände ent­hal­ten und sind der zustän­di­gen Behörde auf Verlangen vor­zu­le­gen.

§ 5 Alltagsmaske, medi­zi­ni­sche Gesichtsmaske, Atemschutzmaske

(3) Die Verpflichtung zum Tragen einer medi­zi­ni­schen Gesichtsmaske besteht unab­hän­gig von der Einhaltung des Mindestabstands und auch am Sitzplatz …
3. in geschlos­se­nen Räumlichkeiten von …, Theatern, …

Sarah Hakenberg — Wieder da! — Vorpremiere

Freitag 8.

und

Samstag 9.

Oktober 2021

20 Uhr

Es gibt Zeiten, in denen uns das Lachen nur noch im Halse ste­cken bleibt, in denen der letz­te Witz erzählt ist und alle fröh­li­chen Melodien die­ser Welt ver­klun­gen sind. Aber die­se Zeiten sind ja zum Glück noch nicht ange­bro­chen! Und des­halb hat die mit dem "Deutschen Kabarettpreis" aus­ge­zeich­ne­te Liedermacherin wie­der ein­mal eine Menge neu­er mit­rei­ßen­der Schmählieder, raf­fi­nier­ter Protestsongs und unver­fro­re­ner Ohrwürmer geschrie­ben: Über unpo­li­ti­sche CDU-Wähler bei­spiels­wei­se, über scha­den­fro­he Vermieter, unent­spann­te Eltern und über ame­ri­ka­ni­sche Präsidenten. Sarah Hakenberg haut ver­gnügt in die Tasten, schrummt ihre Ukulele und erzählt dabei glei­cher­ma­ßen von Abgründen, die in unse­rem Inneren schlum­mern und vom gro­ßen Wirrwarr da drau­ßen. Besser wird die Welt dadurch auch nicht, aber zumin­dest bes­ser erträg­lich. Freut euch auf einen Abend vol­ler intel­li­gen­ter Bosheiten, fröh­li­chem Charme und unwi­der­steh­li­cher Dreistigkeit!

Die Premiere ist am 22. Oktober 2021 in München im Lustspielhaus; die Vorpremiere natür­lich bei uns.

Zur Vorfreude lohnt ein Blick auf ihre Internetseite.

18,00 €

Sarah Hakenberg

Erwin Grosche — Warmduscher Vol. 4

Freitag 29.

und

Samstag 30.

Oktober 2021

20 Uhr

Das Beste (und die Nudeln)

Erwin Grosche hat die Glanzstücke und Lieblingsszenen aus über vier­zig Jahren Kabarettgeschichte aus­ge­packt. Das ulti­ma­ti­ve Best-of!

„Man nen­ne mir einen, der auch nur annä­hernd in der Lage wäre, die Seelenlage von Gerste, Hafer, Weizen und Roggen eurhyth­misch so prä­zi­se dar­zu­stel­len wie er. Es lebe Paderborn!”, so jubel­te ein Kritiker über Erwin Grosche.

Der Paderborner Kleinkünstler über­rascht mit jedem neu­en Programm sein Publikum. Vom Alleralltäglichsten bis zum Ungeheuren, ja Ungeheuerlichen der Existenz ist es in Grosches Warmduscherreport Vol.4 oft nur ein ganz klei­ner Schritt. Aus ver­blüf­fen­den Assoziationen, Albernheiten, skur­ri­ler Poesie unter einer dicken Ladung ost­west­fä­li­schen Dadas bas­telt er mit stau­nen­den Augen eine Welt zusam­men, die nach den Gesetzen einer kind­haft-unbe­küm­mer­ten Logik funk­tio­niert.

Nun hat Erwin Grosche noch ein­mal die Glanzstücke und Lieblingsszenen aus fast fünf­zig Jahren Kabarettgeschichte aus­ge­packt. Der ers­te Eindruck, die Peter Sloterdijk Entspannungstasche, die Omis mit den neu­en Gummistiefeln, die NIVEA-Huldigungen, das Lob des Altseins und die Frage „ob man dem Glück noch viel näher sein kann“ wer­den nicht feh­len. Neue Stücke wird es auch geben und ganz sicher auf­ge­führt wird dies­mal auch das Loblied der Nudeln. „Gucken Sie sich die­sen Mann an, solan­ge es geht. Wer weiß. Er ist ein ech­ter Abenteurer der inne­ren Welten. Eines Tages könn­te er in ihnen ver­schwin­den und nicht wie­der­kom­men.“

Erwin Grosche: https://​erwing​ro​sche​.de/

und sein NEUES TROSTLIED: "Wenn ich mir was wün­schen dürf­te" auf Youtube.

18,00 €

Erwin Grosche - Warmduscher Vol. 4

Manfred Maurenbrecher — Solo

Freitag

5.

November 2021

20 Uhr

Zurück in die Zukunft!

Er hock­te vor dem Klavier, gewun­de­ner Rücken, den Kopf seit­wärts zu uns gedreht, und sei­ne Hände schlu­gen von schräg unten auf die Tasten ein. Eine Bogenbewegung, ein Krakenkampf. Er kroch in die­ses hei­li­ge Instrument, als wäre er allein mit ihm, als hät­ten wir hier nichts zu suchen, und er hat­te so wenig Respekt vor ihm wie Johnny Rotten vor dem Papst. Es sah mör­de­risch aus. So erin­ner­te sich Herwig Mitteregger von der Band Spliff an sei­ne ers­te Begegnung mit Manfred Maurenbrecher Anfang der Achtziger, die wenig spä­ter in einem Plattenvertrag mit der CBS mün­de­te. Die Wochenzeitung Die Zeit froh­lock­te sogleich: …wohl die ein­zi­ge wirk­lich gro­ße Entdeckung der geho­be­nen deut­schen Unterhaltungsmusik, Abteilung Liedermacher. Maurenbrecher war anders, jemand der musi­ziert …als müs­se er die Töne von den Tasten rei­ßen… Wie kein ande­rer hier­zu­lan­de schafft Manfred Maurenbrecher Platz zwi­schen den Zeilen, schrei­ben die Nürnberger Nachrichten auch noch Ende der Achtziger. Eine Hit-Single ist mit ihm jedoch nicht zu machen. Maurenbrecher erweist sich als Album-Künstler. Die Musik und die Texte, aus denen Maurenbrecher's Platten sind, kom­men von den Straßen, in denen er lebt, sind den Parties abge­schaut, auf denen er immer der schlaue und amü­sier­te Außenseiter sein wird, schreibt sein dama­li­ger Manager Jim Rakete: Ein rascher Erfolg wür­de ihn zum Mittelpunkt einer sol­chen Party machen. Nachdem ich ihn eini­ge Jahre ken­ne, wage ich zu pro­phe­zei­en: Das wird er ver­hin­dern.

Rakete behält recht. Maurenbrecher wird zum Geheimtip auf Lebenszeit (FAZ, 1992) und tauscht den gro­ßen Ruhm für ein Leben vol­ler Würdigungen, ech­ten Kultcharakter und ein­ge­schwo­re­ne Fans ein. 1991 gewinnt er den Deutschen Kleinkunstpreis zusam­men mit Richard Wester, 1998 den Liederpreis des Südwestfunks. Konstantin Wecker zieht den Hut: Unprätentiös und ver­spon­nen, musi­ka­lisch von bewun­derns­wer­ter Schlichtheit, die ihm hier­zu­lan­de kei­ner nach­macht. 2002 gewinnt er den Deutschen Kabarett-Preis als Mitglied der Lesebühne Mittwochsfazit (zusam­men mit Horst Evers und Bov Bjerg). 2005 folgt der Preis der Deutschen Schallplattenkritik und 2009 der Liederpreis der Liederbestenliste.

Als 2010 dann das 30jährige Bühnenjubiläum ansteht, machen sich sei­ne Fans an ein außer­ge­wöhn­li­ches Geschenk: 3 CDs mit 62 Cover-Versionen sei­ner Lieder. Reinhard Mey ist dabei, Hannes Wader, fast die gesam­te Berliner Lesebühnenszene, Klee, Purple Schulz, Opern- und Chansonsänger, Rocker, Popper, das gan­ze Spektrum. Macht man sich die Mühe, die CDs tat­säch­lich in vol­ler Länge durch­zu­hö­ren, stellt man fest, dass Manfred Maurenbrecher eine Menge guter Songs geschrie­ben hat, sowohl text­lich, wie auch kom­po­si­to­risch, staunt dazu der Tagesspiegel.

Doch das ist kein Ende: die Alben no go (2013), Rotes Tuch (2015) und flüch­tig (2017) gewin­nen alle­samt den Preis der Deutschen Schallplattenkritik und sor­gen für neue Schwärmereien. Das Lied Kiewer Runde erhält zudem den Liederpreis der Liederbestenliste.

„solo“ ist ein Abend mit Liedern der aktu­ells­ten CD "INNERES AUSLAND", Hochaktuellem und Liedern/Anekdoten aus ‚mei­nen Achtzigern‘.

Manfred Maurenbrechers Homepage: https://​mau​ren​bre​cher​.com/

18,00 €

Manfred Maurenbrecher