Erwin Grosche — "Wie aus heiterem Himmel"

Samstag

14.

20:00 Uhr

und

Sonntag

15.

Mai 2022

18:30 Uhr

- Neue Gedankenblitze und poe­ti­sche Niederschläge-

von und mit Erwin Grosche

Kenner der Szene hal­ten Erwin Grosche für den unge­wöhn­lichs­ten Kabarettisten Deutschlands: Was für ein merk­wür­di­ges klei­nes Männchen. Wie von einem ande­ren Planeten. Diese weit auf­ge­ris­se­nen Augen, die­ser leicht irre Blick, und dazu haut er auch noch auf die Trommel. Was ist das? Ein in die Jahre gekom­me­nes Grasssches Oskarchen? Oder ein Onkel von Karlson vom Dach. In sei­nem per­fek­ten Schneideranzug könn­te er auch ein Nachfahre eines vor­neh­men Varieté- Liliputaners sein. Oder ein spa­ni­scher Hofnarr aus einem Gemälde von Velazquez. Jetzt macht er den Mund auf. Merkwürdige Wörter pur­zeln her­aus. Vielleicht ist der son­der­ba­re klei­ne Mann ein Gesandter aus dem dada­is­ti­schen Jenseits? Erwin Grosche gelingt wie kei­nem zwei­ten die­se Verknüpfung all­täg­li­cher Befindlichkeiten mit hin­ter­grün­dig phi­lo­so­phi­scher Weltbetrachtung. Seine Freude an wun­der­li­chen Instrumenten und sei­ne kind­li­che Experimentierlust schei­nen unge­bro­chen.

„'Wie aus hei­te­rem Himmel' nennt Grosche sein 14. Kleinkunstprogramm. Wer ihn nicht gese­hen hat, ver­passt viel­leicht das absur­des­te Innere-Welten-Abenteuer sei­nes Kleinkunstfanlebens. Denn ob Erwin Grosche wie­der­kommt und nicht ein­fach auf einen ande­ren Planeten ver­schwin­det, ist nicht gewiss.

Und über manch einen Neuling im Publikum mag sein beson­de­rer Humor an die­sem Abend tat­säch­lich wie aus hei­te­rem Himmel her­ein­bre­chen. Es gibt sie immer wie­der bei sei­nen Auftritten: Diese Menschen, die erst mal in Schreckstarre ver­fal­len oder unwil­lig den Kopf schüt­teln, bevor sie sich dann doch ins Unvermeidliche fügen und herz­lich lachen über den wei­sen Clown dort oben auf der Bühne. Grosche steht ein­zig da in der Kleinkunst."

Mehr zu Erwin Grosche fin­det man auf sei­ner Internet-Seite, beim WDR Kultursommer und bei Wikipedia.

18,00 €

Erwin Grosche, Foto von Harald Morsch
Foto von Harald Morsch