Nachfolgend unsere nächs­ten Termine.

Karten kön­nen Sie über das Paderborner Ticket-Center oder per Mail an info@amalthea-theater.de direkt bei uns erwerben!

Erwin Grosche "Neues Lob der Provinz"

So. 29.08. || Mo. 30.08. || Di. 31.08. || 20.00 Uhr
12,- € / 10,- € erm.

Kabarett

"Er ist ein Clown, ein Philosoph und ein per­fek­ter Reiseführer durchs wilde Absurdistan: Erwin Grosche erweist sich auch in sei­nem klei­nen Best-of Programm "Neues Lob der Provinz" als Großmeister der Wortakrobatik und der schier unmög­li­chen Pointen. Kein Kabarett, keine Comedy, son­dern ein ganz eige­nes Ding. Nicht nur des­halb ist er ein­ma­lig."
Hendrik Pusch, EXPRESS, 19.10.2009

"Gerührt wie ein Espresso mit drei Stückchen Zucker ist man, wenn man dem klei­nen Mann aus Paderborn lauscht, wenn er seine gut gemein­ten Beobachtungen und Ratschläge unter das Publikum mischt."
Sarah Hermanns, Bonner Rundschau

"Er liest, er spielt, er singt und am Ende staunt man, warum diese ganz eigene Sicht der Dinge einem noch nicht selbst ein­ge­fal­len ist, fin­det auch noch die schrägste Perspektive ganz nor­mal und wun­dert sich über nichts mehr. Erwin Grosche: Das ist große Wortkunst und im bes­ten Sinne des Wortes Kindertheater für Erwachsene. Grosches klei­nes Best-of Programm macht Spaß. Ein ein­fach bezau­bern­der Abend."
Volker Jansen, Solinger Tageblatt

Madeleine Sauveur "Ich höre was, was du nicht sagst!"

Fr. 17.09. || 20 Uhr
12,- / 10,- erm.

Musikkabarett

Wir leben im Informations– und Kommunikationszeitalter, aber mein Mann denkt, er hat ´ne Hauptrolle im Stummfilm. Ich muss dann die Untertitel erfin­den und dann haben wir den Salat! Missverständnisse über Missverständnisse! Er soll ja so blei­ben wie er ist, aber reden und mich ver­ste­hen wie meine beste Freundin! Das ist ja wohl nicht zu viel ver­langt, oder? Alles chat­tet, bloggt, simst, und einen Virus auf dem PC ent­de­cken wir eher als eine Laus auf der Leber unse­rer Mitmenschen. Wir sind life dabei, wenn auf der ande­ren Seite der Erde der Wald abbrennt, aber schwe­lende Probleme unter dem eige­nen Teppich neh­men wir gar nicht erst wahr. Und warum? Sind wir auf den Mund gefal­len, ver­ste­hen wir nur Bahnhof? Sitzen wir im Zug nach Babel?

Die Chansonette und Kabarettistin Madeleine Sauveur möchte, dass Sie zumin­dest an die­sem Abend wis­sen, wovon sie redet und singt.

"Sinnberauschendes Können" schrieb das Darmstädter Echo und die Rhein-Neckar Zeitung attes­tierte ihr "Viel Charme, klu­gen Witz und ein bezau­bern­des Lächeln". Ihr Partner — der vir­tuose Pianist Clemens Maria Kitschen, hat wie immer die Lieder des Programms ver­tont: anspruchs­voll, unan­ge­passt und trotz­dem ein­gän­gig. "Ein super­bes Duo", urteilte die Basellandschaftliche Zeitung.

Saimaa - Finnischer Tango

Do. 23.09. || 20 Uhr
12,- / 10,- erm.


Sängerin Anna-Katariina Hollmérus fas­zi­nierte mit ihrer aus­drucks­star­ken, raum­fül­len­den, zugleich aber sanf­ten und zau­ber­haf­ten Stimme. Sie erweckte die ein­fühl­sa­men fin­ni­schen Balladen zum Leben und ent­führte die Zuschauer in eine traum­hafte Welt. Schon den Liedern an sich schien ein Zauber anzu­haf­ten. Bereits die ers­ten Klänge aus dem fin­ni­schen Nationalepos »Kalevala« lie­ßen der eige­nen Fantasie viel Raum, zumal wohl die wenigs­ten der fin­ni­schen Sprache mäch­tig waren. Wie die auf­ge­hende Sonne, die lang­sam ihre Strahlen durch einen nebel­ver­han­ge­nen Morgen glei­ten lässt, die sich dann in den Tautropfen spie­geln und so sanft die Natur aus dem Schlaf erwe­cken, durch­ström­ten Melodie und Worte Körper und Geist. Das selbe Lied zum Abschluss als Zugabe gespielt, schloss den Kreis, so als würde die Sonne nun lang­sam wie­der hin­ter Gebirgszügen ver­sin­ken, die Dunkelheit schüt­zend alles umfan­gen und zur Ruhe kom­men lassen.

Diese Eindrücke ver­stärk­ten Christian Beckers, der sowohl Piano als auch den Pedalbass her­vor­ra­gend ein­zu­set­zen wusste, sowie David Herzel am Schlagzeug, durch sein gefühl­vol­les und groo­ven­des Spiel unter­stützte, tra­gend und leicht zugleich. »Neben Argentinien ist Finnland eine der tan­go­ver­rück­tes­ten Nationen«, klärte Anna-Katariina, die zudem jedes Lied kurz beschrieb, die Zuschauer auf und schaffte es mit ent­spre­chen­den Beiträgen sowohl aus den 40er Jahren als auch aus neue­rer Zeit zu begeistern.

Vertonte Gedichte von Goethe, Shakespeare und Hesse, über­setzt in die warme Klangfarbe der fin­ni­schen Sprache — ein­fach ein Genuss. Dagegen mute­ten einige eng­li­sche Balladen fast ernüch­ternd an. Und am Ende des durch­gän­gig gespiel­ten ein­ein­halb­stün­di­gen Programms war die Stimmung vor und auf der Bühne perfekt.

www.myspace.com/saimaatrio

Stefan Thelemann "Novecento"

Sa. 09.10. || 20 Uhr
12,- € / 10,- € erm.

ein Solo-Theaterstück mit Trompete
von Alessandro Baricco

Das Jahr 1900: Danny Boodmann T.D. Lemon Novecento,  das Findelkind in der Zitronenkiste auf dem Klavier — im Ballsaal der 1. Klasse eines Über­see­damp­fers. Er wird die­ses Schiff sein Leben lang nicht ver­las­sen. In den Augen und den Geschichten der Menschen liest er alles über die Welt, die er nie betre­ten hat. Als der legen­däre Ozeanpianist ver­zau­bert er nicht nur alle an Bord: der „Erfinder des Jazz“, Jelly Roll Morton, bucht als Passagier, um ihn zum musi­ka­li­schen Duell herauszufordern…

"Novecento ist sicher­lich eine der gro­ßen euro­päi­schen Geschichten — mit einem außer­ge­wöhn­li­chen Helden und ohne Happy End — die die Gratwanderung zwi­schen Melancholie und lebens­klu­gem Witz meis­tert." (Alexandra Kelpin)

"Der Theatererfolg 'Die Legende vom Ozeanpianisten' ist der phan­tas­ti­sche Monolog des Trompeters Tim Tooney, der sich in den 30er Jahren des letz­ten Jahrhunderts in die Welt des genia­len Pianisten Novecento ver­liert und erst nach des­sen spek­ta­ku­lä­rem Selbstmord wie­der ins Leben zurück­fin­det. (Klaus Chatten)

Stefan Thelemann erzählt in der Rolle des Trompeters die Geschichte vom Ozeanpianisten Novecento — musi­ka­lisch unter­stri­chen durch Trompetensoli und Musik aus den 30er Jahren.

Ein kurz­wei­li­ger Abend mit dem poe­ti­schen, wit­zi­gen, intel­li­gen­ten Ein-Personen-Stück vom Bestseller-Autor Alessandro Baricco.

www.novecento-das-stück.de

von Alessandro Baricco

Stefan Thelemann, Darsteller/ Trompete

Klaus Chatten, Realisation


Susanne Weinhöppel "Oif a sunigen wejg"

Sa. 29.10. || 20 Uhr
12,- / 10,- erm.

Jiddische Lieder und Befindlichkeiten an Harfe und Sturmgewehr von und mit Susanne Weinhöppel.

Regie: Sonja Breuer

Was hat die kleine Welt des Ostjudentums mit ihren gro­ßen Gefühlen uns noch zu bie­ten? Wie füh­len sich Juden im heu­ti­gen Deutschland und wel­ches (Un)behagen erle­ben Deutsche mit Juden! Diese Fragen wird Susanne Weinhöppel einen Abend lang beant­wor­ten. Sie braucht dafür nur ihre Harfe, die sie per­fekt beherrscht, und ihre Stimme, die mal klar, mal sanft, mal kämp­fe­risch, mal zärt­lich Geschichten erzählt.

Dazu kom­men ihre ganz per­sön­li­chen Befindlichkeiten: Gratwanderungen zwi­schen Trauer und Lebenslust, Sehnsucht und Ironie, Hoffnung und Witz. Ein Abend voll von jüdi­schem Humor und sehr spe­zi­el­len Neurosen.

Texte von M. Gebirtig, H. Glik, S. Kutschinski, I. Manger, J. Papiernikov, M. Rosenfeld, S. Weinhöppel

Thomas C. Breuer "Sohn der Angst"

Do. 25.11. || 20 Uhr
12,- / 10,- erm.

Kabarett & Bewusstseinserheiterung.

Ständig wer­den wir gebeu­telt von unse­ren Ängs­ten: Ob Zukunft oder Bindung, ob Lampenfieber oder Cyberphobie, ob Höhenangst oder Panikattacke – das neue Programm von Thomas C. Breuer behan­delt alle mög­li­chen Phobien: Die Angst vor Spinnen und zu spin­nen, die Angst vor dem Alter, vor dem Pitbull, vor der nächs­ten Stromrechnung (Elektroschock) oder vorm schwar­zen Mann (Kauderschauder). Vorm Bankrott plagt dich die Angst, schon wenn du tankst. Die Krise hat uns den „Angstsparer“ beschert, andere hauen aus Furcht vor dem Crash ihre Ersparnisse raus. Muss man sich eigent­lich immer von sei­nen Ängs­ten drang­sa­lie­ren lassen?

Thomas C. Breuer hat sein Angstpraktikum im Mutterleib begon­nen, aber jetzt hat er die Schnauze voll. Angstfrei fürch­ten – das muss doch mög­lich sein! Sein Anti-Angst-Crash-Kurs trägt dazu bei, dass alle Furchtsamen ihre Ängste ggf. aus­la­chen bzw. über sich selbst lachen – vom „Sohn der Angst“ zum „Vater Courage“ in nur 90 Minuten – natür­lich auch für Frauen geeig­net! Dazu prak­ti­sche Tipps: Wie geht man mit Heuschrecken um? Können auch Christen Heidenängste befal­len? Was tun, wenn die Schmetterlinge im Bauch bloss Sorgenfalter sind? Ist bei Angst vor Nähe eine Fernbedienung sinn­voll? Wie kön­nen wir die Energien, die Ängste frei­set­zen, umwelt­freund­lich im Haushalt ver­wer­ten? Ein abwechs­lungs­rei­cher, schrei­end komi­scher Abend auch über die fürch­ter­lichs­ten Themen: Angst essen Hase auf! Hier wird pra­xis­be­zo­gen gear­bei­tet: Wie kann man seine Macken zu Geld machen? Wie behebt man Trinkstörungen? Wie besei­tigt man Flugangst? Ängste? Denkste! Im Fernsehen krie­gen Sie so etwas nicht mehr zu sehen! Auch für Therapeuten! Erwünschte Nebenwirkungen garan­tiert! Laufen Sie nicht vor Ihren Problemen davon – neh­men Sie den Zug!

Manfred Maurenbrecher "Hoffnung für alle"

Do. 02.12. || 20 Uhr
12,- / 10,- erm.

Neu: CD | Programm | Zeitzeichen

Glück am Abgrund der Krise, Abenteuer zwi­schen dem Irrsinn der Bad Bank und zärt­li­chen Innenstadtbarrikaden. Querbett durch soziale Verwerfungen mit einem kräf­ti­gen Off-Roader. Leise roman­ti­sche Stunden am Ufer vom Fluss wer­den nicht feh­len, und gegen die Zukunftsangst hilft ein klei­ner gemei­ner Stein im Schuh. Zwei Stunden Gefühl und Bewegung!

"Hoffnung für alle: Die beste Songschreiber-Platte des Jahres — nicht nur in deut­scher Sprache." (Arne Willander, Rolling Stone 11/09)

"Hoffnung für alle wird mit eini­ger Garantie knall­hart pola­ri­sie­ren und man­che wilde Diskussion aus­lö­sen – aber gerade dies macht das Doppelalbum ja auch so span­nend und unver­wech­sel­bar. Gut – Besser – Maurenbrecher!" (Holger Stürenburg, 09/09)

Betty LaMinga "Santa Betty und die heilige Katrin"

Sa. 18.12. || 20  Uhr
12 € / 10 € erm.

Christmassy Impro Music Show mit Katrin Piplies

Santa Claus braucht drin­gend Hilfe! Weihnachten ist nicht mehr das, was es mal war. Wo man hin­sieht, nur Kälte, Kommerz, Katastrophen & quen­gelnde Kinder und selbst der Schnee ist ent­we­der künst­lich oder ein­fach nur Matsch. Wer kann da bes­ser hel­fen als Santa Betty?

Die aus­ge­bil­dete Nahkampfentertainerin mit Hang zum Größenwahn, wurde aus­ge­schickt vom Mann in Rot, um zu suchen … zu suchen nach dem, was Weihanchten ein­mal aus­ge­macht hat.
Heute Abend kommt sie von ihrer Mission zurück und berich­tet. Was hat sie gefun­den, außer Spekulatius im Supermarkt bereits im September? Wo ist sie über­all gewe­sen, außer natür­lich in der Devotionalienhandlung am Dom? Wer konnte ihr wohl hel­fen, außer natür­lich der Papst? Und das Wichtigste: War sie auf ihrer Mission erfolgreich?

Jauchzet & froh­lo­cket — Santa B is com­ing to town! Wenn Sie die gesun­gene Berichterstattung live erle­ben wol­len, müs­sen Sie schon per­sön­lich vor­bei­kom­men oder sich die Powerfrau direkt ins Haus holen! Betty LaMinga fei­ert eine weiße Weihnacht, wie sie bun­ter nicht sein kann: Gute deut­sche Christmas Carols, besinn­li­che Christkindkracher und Improvisationseinlagen.
Santa Betty ist der unter­halt­same Christmas Event, der end­gül­tig mit den Blockflöten unterm Weihnachtsbaum auf­räumt und einen fri­schen musi­ka­li­schen Wind in jeden Nikolausstiefel bläst!

Anny Hartmann "Schwamm drüber?"

Do. 13.01.2011 || 20 Uhr
12 € / 10 € erm.

Der beson­dere Jahresrückblick 2010

Nach dem Superwahljahr 2009 gab es 2010 nur eine ein­zige Landtagswahl. War das Jahr des­we­gen lang­wei­lig, so ganz ohne Wahlkampf?
Natürlich nicht! Der Koalitionspoker in NRW war dafür auf­schluss­rei­cher und auf­re­gen­der als alle Wahlkämpfe der letz­ten Jahre zusammen!

Außerdem gab’s mal wie­der viel zu wenig Kohle, dafür aber Asche ohne Ende. Aber dank der aus­ge­schöpf­ten Abwrackprämie stan­den alle mit neuen Autos im Flugausfall-Stau.

Und dann die Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika! Ganz ohne Ballack und Adler! Eine Fußballnation in Depression schon bevor das erste Spiel ange­pfif­fen war!

Griechenland ver­suchte durch Erfolge bei der WM seine Staatsfinanzen zu stüt­zen. Doch die Wiege der abend­län­di­schen Kultur wurde zum Bettelknaben von Europa.

Und die Kirche befin­det sich in einer tie­fen Glaubenskrise. Man möchte am liebs­ten nicht glau­ben, was da alles pas­siert und ver­tuscht wor­den ist. Wie wäre es mit Hirnscannern für Geistliche?
Apropos Scanner — wer­den die Nacktscanner unsere Schamgrenzen ver­schie­ben? Früher haben Mütter zu ihren Kindern gesagt: „Zieh dir sau­bere Unterwäsche an, stell dir vor, du hast einen Unfall und musst ins Krankenhaus.“ Heute sagen Chefs zu Ihren Angestellten: „Ziehen Sie sau­bere Unterwäsche an, stel­len Sie sich vor, Sie haben eine Termin und müs­sen flie­gen!“ Es sei denn, Island macht uns wie­der einen Strich durch die Flugpläne.

Wie auch immer, Anny Hartmann bringt Licht ins Dunkel! Als ein­zige Frau deutsch­land­weit blickt sie auf das Jahr zurück! Sie hat die gesell­schaft­li­che Zusammenhänge intel­li­gent beob­ach­tet, höchst amü­sant auf­be­rei­tet und prä­sen­tiert ihre Erkenntnisse char­mant und poin­ten­reich. So macht erin­nern Spaß!

Sarah Hakenberg "Der Fleischhauerball"

Fr. 18.02. || 20.00 Uhr
12 € / 10 € erm.

Lesekabarett