Die Geschenkidee für alle Gelegenheiten:
Ein Gutschein für eine Vorstellung im Amalthea Theater!

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Nachfolgend unsere nächsten Termine.

Karten können Sie über das Paderborner Ticket-Center (Marienplatz 2a, 33098 Paderborn, Tel. 05251 29975-0) zzgl. Gebühr im Vorverkauf erwerben sowie an der Amalthea-Abendkasse, die ca. 30 min vor einer Vorstellung öffnet.

Reservierungswünsche nehmen wir per E-Mail an info@amalthea-theater.de oder per Anrufbeantworter am Kartentelefon (Tel. 05251 22424) entgegen. Wir rufen nur zurück, wenn eine Reservierung nicht (mehr) möglich ist. Bitte holen Sie Ihre reservierten Karten bis 15 Minuten vor Vorstellungsbeginn ab oder informieren Sie uns, falls Sie diese nicht mehr benötigen!

Bestellte Karten bitte unbedingt bis spätestens 19.45 Uhr an der Kasse abholen.
Wichtiger Hinweis: Bei vielen Veranstaltungen übersteigt die Nachfrage unser Angebot an Karten. Immer wieder müssen wir deshalb leider Interessenten absagen. Ärgerlich ist, wenn am Veranstaltungstag dann bestellte Karten nicht abgeholt werden, die wir an abgewiesene Interessenten hätten vergeben können. Wir werden künftig nicht abgeholte Karten ab 19:45 an der Abendkasse frei verkaufen. Wir bitten Sie um Verständnis.

Ann-Britta Dohle/René Madrid "Lateinamerikanische Impressionen"

Sa. 01. Oktober 2016 || 20 Uhr
15 €

Auf der Suche nach dem Glück…

In einer Zeit, die geprägt ist von Kriegsimpressionen und Flüchtlingskatastrophen versuchen die Schauspielerin Ann-Britta Dohle und der Musiker René Madrid die Zeit zurück zu drehen. In ihrer literarisch-musikalischen Suche nach dem Glück durchstreifen sie eine verlorene Welt der indigenen Urbevölkerung Lateinamerikas. Deren Kampf ums Überleben kommt einem Appell für die Freiheit und gegen jede Sesshaftigkeit gleich.

Tief in den endlosen Urwald Brasiliens entführt Pater Clodovis Boff mit seinen Tagebuchskizzen. Er, der Lehrende, wird selbst zum Lernenden und Staunenden.  Hinter der üppigen Schönheit der Natur und der scheinbaren Armut des Volkes begegnet er der Schlichtheit des Glücks. Nach dieser Konfrontation zwischen der scheinbar „zivilisierten“ Welt und den „Naturvölkern“ führt der lateinamerikanische Literat Mario Vargas Llosa in seinem Werk „Der Geschichtenerzähler“ direkt ins Herz des peruanischen indigenen Volkes, dessen Spiritualität zutiefst verwurzelt ist mit den inneren Gesetzen der Bewegung, des „Gehens“.  Angesichts der Naturkatastrophen der heutigen Zeit scheint der Aufbruch der Ureinwohner als dringender Apell an die Menschheit: „Wie helfen wir dieser Welt, dem, was lebt? Indem wir gehen.“

Ann-Britta Dohle liest aus den Tagebuchaufzeichnungen und schlüpft zunehmend in die Rolle des Geschichtenerzählers, der die Leute unterhält mit seinen phantastischen Geschichten und seinem Wissen vom Ursprung der Schöpfung. Begleitet wird sie von dem panamaischen Musiker René Madrid, der atmosphärisch dicht die Erzählung durchdringt und mit seinen Akkordeon- und Gitarrenklängen und mit vielfältiger Percussion die Tore für eine wortlose Verständigung öffnet.

Michael Tumbrinck "Schutt happens!"

Fr. 07. Oktober 2016 || 20 Uhr
15 €

In seinem Keller liegt eine Bombe!

Dass der Zweite Weltkrieg ihn mal obdachlos machen würde, da hätte Tumbrinck bis gestern eigentlich keine Reichsmark drauf verwettet. Jetzt eiert er ziellos durch die Gegend und sucht Unterschlupf. Dabei lernt er sich und seine Umgebung von Seiten kennen, die er nie aufblättern wollte. Egal, wo er aufschlägt: auf der Straße, bei Freunden oder auf öffentlichen Toiletten – überall Propheten und Bekloppte, lauter Menschheitsverzweiflung und Stumpfsinn.

In „Schutt happens!“ wird gesungen, gesoffen und geheult – bis einer lacht! Tumbrinck poltert und poetisiert als Postbote, Penner und Pflüchtling über Probleme, Psychopharmaka und Personenschäden. Tumbrinck selbst ist ganz pegeistert: “Prima Programm”! PflichtundKürineins! Auch prinzipielle Kleinkunstpflüchtlinge sind herzlich willkommen!

Ansonsten sind auch Hausbesuche möglich.

Wolle P kaufe…?!

Markus Kiefer "Die Tigergeschichte von Dario Fo"

Fr. 28. Oktober 2016 || 20.00  Uhr
15 €

Jemand hat den Tiger, sagt man in China, wenn man in einer schwierigen Situation durchhält und Widerstand leistet. China, zur Zeit des “Langen Marsches” der Revolutionsarmee (1928-1934) unter Mao. Verletzt, von seinen Kameraden zurückgelassen, wird ein Soldat von einer Tigerin und deren Baby gefunden. Mit ihrer Hilfe erfährt er eine wundersame Rettung.

Das Stück ist eine einmalige Mischung aus schauspielerischen und pantomimischen, fast artistischen Elementen, die die Geschichte vom Soldaten und der Tigerin mit ihrem Jungen vor den Augen der Zuschauer lebendig werden lässt.

Michael Fitz "Liedermaching"

Sa. 05. November 2016 || 20 Uhr
15 €

Es ist noch längst nicht alles gesagt, was gesagt werden will. Die Nische, die Michael Fitz mit inzwischen sechs erfolgreichen Soloprogrammen als leidenschaftlicher Allein–Gitarrist/Sänger/Erzähler mit seiner  eigenwilligen Kombination aus Liedern, Geschichten und hintersinnigem Humor gefunden hat, ist noch lange nicht voll und ganz erschlossen. Und mit jedem Thema, dass der 56-jährige Schauspieler und Song-Schreiber auf seine unnachahmliche Art in Musik und Poesie umsetzt, öffnet sich auch für Ihn selbst ein neuer Kosmos, ein pfadloses, unentdecktes Land das erkundet und erforscht werden will. Mit den Jahren hat er viel erlebt, vieles aufgelesen und gesammelt und oft spontan umgesetzt. Er ist Manchem so ernsthaft wie humorvoll auf den Grund gegangen, bis hinein in die letzte und oft ganz einfache Wahrheit.

All das steckt in seinen so tief – wie hintersinnigen Songs. Und weil es diesmal einfach passt, sind einige der alten Perlen nun auch wieder im neuen Programm enthalten und dürfen dort noch einmal glänzen. Sorgsam und beharrlich krempelt Michael Fitz das Innen nach außen, bürstet gegen den Strich, lässt sich nicht verbiegen und wechselt souverän zwischen bayrischen und hochdeutschen Texten. Er bleibt sich treu, soviel ist klar, und erfindet sich dabei trotzdem laufend neu. Das tut er mit großem Vergnügen und Lebensfreude. Humor ist für ihn vor allem die Fähigkeit über sich selbst lachen zu können. Ganz entspannt also und lediglich mit einer Hand voll Gitarren und der eigenen Stimme ausgerüstet, stellt sich Michael Fitz einmal mehr seinem Publikum. Wer da mitgehen will, ist herzlich eingeladen. Wiederfinden kann sich in diesem zweistündigen Panoptikum der kleinen und großen menschlichen und vor allem männlichen Gefühle und Befindlichkeiten Jede/r, allemal.

Kabarett Radau "Himmel Hölle Teufeleien"

Fr. 18. November 2016 || 20 Uhr

Sa. 19. November 2016|| 20 Uhr

15 €

Er war der Star der Wiener Kabarettszene der 20er und 30er Jahre und hatte auch große Erfolge in Berlin, der jüdische Allround-Künstler Fritz Grünbaum (1880 – 1941). Seine alltagsphilosophischen Betrachtungen stecken – auch heute noch – voller Scharfsinn und liebenswerter Frotzeleien. Dabei nahm Grünbaum sich auch selbst – seine Herkunft, seinen Beruf, seine Gestalt – vom Spott nicht aus. Seine Flucht vor den Nazi-Schergen 1938 scheitert, da seine Frau und er an der Grenze zur Tschechoslowake als Flüchtlinge abgewiesen werden. So endet sein Leben schließlich im KZ Dachau. Hier – und vorher in Buchenwald – steht er wieder auf der Bühne und unterhält illegal seine Mitgefangenen mit seinen Geschichten vom Paradies, vom Himmel und von der Hölle. Eckhard Radau schlüpft in die Rolle des jüdischen Kabarettisten, deklamiert dessen Gedichte und Geschichten und trällert – wie stets kongenial begleitet von Bernd Düring am Klavier – dessen freche Schlager und Couplets.

Madeleine Sauveur „Lichterkettensägenmassaker“

Fr. 02.Dezember 2016 || 20.00  Uhr
15 €

Musikkabarett / Weihnachtsprogramm

Weihnachten ist reine Nervensache, und nach dem Fest ist der Mensch die Krone der Erschöpfung. Mütter und Väter kochend am Krisenherd, tiefe Rührung angesichts windschiefer gebastelter Kindergeschenke, Ohrensausen ob all des Klingelings, Verwandtschaftsverhältnisse, die man am liebsten aufkündigen würde, Pfarrer, die auf einen Haufen ungläubiger Christen einreden, um sie auf die Bescherung einzustimmen, und beim Anblick der mit LED-Sternen gespickten Straßen würde mancher am liebsten ein Lichterkettensägenmassaker anrichten.

Hin- und hergeworfen zwischen freudiger Erwartung und Magendrücken hasten wir durch den Advent und trinken Tee mit Zimtgeschmack. Da müssen wir durch, und Liebe ist Pflicht. Manche machen sich schön, manche machen schöne Geschenke.

Ob Sie nun feiern oder nicht, Gans oder Würstchen essen: Hauptsache fröhlich!

Madeleine Sauveur und Engelskapelle Clemens Maria Kitschen kommen – wenn nicht vom Himmel hoch – so doch in vorweihnachtlich–freudiger Verfassung und sorgen für eine gebührende Einstimmung auf festliche Gefühle.

Regie: Ulrich Michael Heissig

www.madeleine-sauveur.de

Erwin Grosche "Der Abstandhalter"

Sa. 10. Dezember 2016 || 20 Uhr

15 €

Annäherungen an Menschen, Tiere und Dinge. Das literarische Kleinkunstprogramm von Erwin Grosche

Foto: Dirk Bogdanski

„Oh wie schön ist Paderborn.“ In seinem neuen Kleinkunstprogramm „Der Abstandhalter“ schärft Erwin Grosche wieder, mit seiner ganz eigenen Art, unseren Blick für die kleinen Begebenheiten des Daseins. Von einer anrührenden Ästhetik sind die Bilder, die der Paderborner Kulturpreisträger in seinem neuen Programm „Der Abstandhalter“ entwickelt. Grosche steht einzig da mit seiner Kleinkunst. Seit mehr als 40 Jahren lehrt der Paderborner sein Publikum das Staunen über alltäglichste Dinge. Er spielt dabei zarte Töne auf einem kleinen Kinderklavier, singt zum Akkordeon oder brummt zur Maultrommel. Der Paderborner ist der Schöpfung auf der Spur und schafft sich seinen eigenen Kosmos. Auszeichnungen bekam er schon reichlich, den Deutschen Kleinkunstpreis nahm er gleich zwei Mal entgegen. Er ist der beständige Geheimtipp derer, die bereit sind, sich verzaubern zu lassen. Das ist höchst unterhaltsam, überraschend, tiefgängig und macht glücklich.

„An der Haltestelle auf meinem Nachhauseweg merke ich, dass viele meiner, durch so manchen Welttrubel „ver-rückten“ Gedanken im Hirn wieder an ihren richtigen oder an einen wohltuend-neuen Platz gerückt sind. Ich fühle mich gedanklich aufgeräumt. Und bin glücklich! Grosche sei Dank!“ (Von Mark Seebürger. Düsseldorf)