Arround the world with the SAXAHOLICS

Dienstag

21.

April 2026

19 Uhr

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Saxaholics Jubiläumskonzert im Amalthea Theater

Die Saxaholics feiern dieses Jahr bereits ihren 20. Geburtstag - kaum zu glauben!

Vor zwanzig Jahren begann alles mit einer wöchentlichen Ensemblestunde für Saxophone an der Städtischen Musikschule Doch schon bald entwickelte sich daraus weit mehr als nur ein Hobby. Mit den ersten Auftritten wurde schnell deutlich, dass es ein Publikum und einen echten Markt für diese besondere Art von Musik gibt.

Was das Saxophonensemble auszeichnet, ist ihr bewusst reduziertes Konzept: Ohne klassische Rhythmusinstrumente wie Schlagzeug oder Klavierbegleitung sind die Musiker ganz auf sich allein gestellt. Rhythmus, Harmonie und Dynamik entstehen ausschließlich durch die Saxophone selbst. Diese Herangehensweise erinnert an die Prinzipien der A-cappella-Vokalmusik, bei der jede Stimme eine eigene Rolle übernimmt und zum Gesamtklang beiträgt.

Gleichzeitig fördert diese Arbeitsweise in hohem Maße die individuellen musikalischen Fähigkeiten jedes Einzelnen. Präzision, Timing und Ausdruck werden kontinuierlich geschärft – und genau das macht den unverwechselbaren Charakter dieses Ensembles aus.

Ihr Jubiläum feiern die Musiker mit einem Jubiläumskonzert am 21.04.2026 um 19:00 Uhr im Amalthea Theater Paderborn. Freuen Sie sich auf ein vielfältiges Programm aus verschiedenen musikalischen Genres.

Der Eintritt zum Konzert ist frei.

Ulan & Bator – „Undsinn“

Freitag

24.

April 2026

20 Uhr

Undsinn

Die Welt steht Kopf. Ist es möglich, darüber zu lachen, ohne den Kopf dabei auszuschalten? Ist es möglich, sich in Leichtigkeit zu vergessen, ohne Realitätsflucht zu begehen? Es ist! Man erlebe einfach Ulan & Bator. Ihre Antwort auf jegliche Sinnkrise heißt: Undsinn!

Bei Sinnkrise: Undsinn!

Nach Wirrklichkeit, Irreparabeln und Zukunst das neue Programm der beiden preisgekrönten Clowns unter den Intellektuellen, den Künstlern unter den Comedians, den Dadaisten unter den Witzbolden. Ein Abend, der Lachmuskeln und Geist gleichermaßen anregt.

„Die Erben Monty Pythons“ (SZ vom 27.5.2024)

Nur wenigen Bühnenkünstlern kann man nachsagen, eine ganz eigene Kunstform erschaffen zu haben. Ulan & Bator arbeiten seit mehr als 20 Jahren an ihrem „Krazy Kabarett“ und sind im deutschsprachigen Raum einzigartig. „Im Reich des Undsinns“, schreibt die Süddeutsche Zeitung anlässlich der Premiere im Münchner Lustspielhaus am 25. Mai 2024, „spiegelt sich die reale Welt als absurde, groteske Parodie.“

„Ein Höhepunkt der Saison“ (Münchner Abendzeitung vom 27.5.2024)

Glänzendes Theaterhandwerk ohne Einspieler, Lichtwechsel und Requisiten – die Spielfreude, die Sebastian Rüger und Frank Smilgies als Ulan & Bator auf der Bühne in Szenen, Liedern, Tänzen und Grotesken entfesseln, ist längst legendär. Am neuen Programm faszinieren außerdem Musikalität und mitreißendes Tempo. So albern wie anspruchsvoll entwerfen die beiden Schauspieler ständig neue Welten, flirrend zwischen allen Genres – eine wundervoll vergängliche Bühnenkunst, die im Moment zwischen Künstlern und Publikum erfahrbar wird.

„Ulan & Bator sind zu wahr, um verrückt zu sein.“ (Ein Fan)

Ein wohltuender Mittelfinger in Richtung digitale Wiederverwertbarkeit, ein Konter gegen jede KI, eine verzückende Verbeugung gegenüber dem Geistreichen mit atemraubend anhaltender Wirkung. Das erwartet Sie: Antike Kräuter-Klage, Hochliteratur trifft Kiefernarkose, Wacken versus Sibirien, streikendes Echo, Aale am rechten Rand, Fußball im Dichterolymp, TV-Talk aus der Hölle… und einiges mehr. Undsinn muss man einfach erleben.

Zur Homepage von Ulan und Bator

Bastian Semm – CASH – a singer of songs

Freitag

8.

Mai 2026

20 Uhr

Eine musikalische Lesereise durch das Leben und Wirken Johnny Cashs

Johnny Cash gehört zu den Ikonen der populären Musik.

Bastian Semm begibt sich auf eine musikalische Lesereise und zeichnet die bewegte Lebensgeschichte des „Man in Black“ unplugged nach.

Hierzu entwickelte er sehr intime und eigenständige Interpretationen dieser wundervollen Musik, verknüpft sie mit Auszügen aus „Cash - Die Autobiografie“ und dringt so tief in Seele Johnny Cashs.

Erleben Sie einen wahrlich besonderen Abend, der sich weder als Cover- noch Tributshow versteht, und gewinnen Sie ganz persönliche Einblicke in das Leben und Wirken Johnny Cashs.

„Selten ist mir so deutlich geworden, wie Musik und Leben einander durchdringen, dass die Musik von Johnny Cash so sehr notwendiger Ausdruck seiner Lebenswirklichkeit und seiner Lebensprobleme ist. Die Art wie Du seine Songs mit Gitarre und Gesang interpretiert hast, hat ein Gefühl der Gegenwart von Johnny Cash hergestellt. Und das Wort "Singer of Songs" - obwohl es ja nicht aus einem von Johnny Cash geschriebenen Song stammt - ist für mich seitdem zu einem Schlüsselwort in meinem Musikverständnis geworden."

Zur Homepage von Bastian Semm

Foto: Jan Schwarz

Soenke und Sonnenröschen

Donnerstag

21.

Mai 2026

20 Uhr

An diesem Abend treffen zwei Künstler*innen aufeinander, die Emotionen nicht nur zulassen, sondern bewusst in den Mittelpunkt stellen. Sonnenröschen macht seit einem Jahr Musik unter diesem Namen und schreibt über alles, was in ihr vorgeht: Traurigkeit, Wut, Sehnsucht – verpackt in verträumte Melodien und bildhafte Texte. Ihre Musik ist wie ein Tagebuch, beklebt mit Glitzersteinen. Sie zeigt, dass alle Gefühle wichtig sind, auch jene, die andere gern als „zu viel“ abstempeln. Für Sonnenröschen ist Kitsch kein Makel, sondern Mut zur Emotion.

SOENKE ist ein aufstrebender Indie-Künstler, der eine beeindruckende emotionale Tiefe in seine Musik bringt. Seine Lieder spiegeln Leidenschaft, Energie und Optimismus wider, während sie zugleich die Verletzlichkeit und Nachdenklichkeit seiner Generation erfassen. Mit einer Stimme, die leise und kraftvolle Momente nahtlos verbindet, zieht er das Publikum in seine Welt aus Sehnsucht und Hoffnung. Seine Auftritte sind eine Reise durch Höhen und Tiefen – ehrlich, emotional und voller Lebensfreude.

Gemeinsam versprechen Sonnenröschen und SOENKE einen Abend voller Nähe, Intensität und berührender Musik – Songs, die lange nachklingen und Herzen bewegen.

MACKEFISCH – Komplizirkus

Freitag

29.

Mai 2026

20 Uhr

Mackefisch schaffen etwas Außergewöhnliches. Und das nicht nur, weil sie mit vier Armen und Beinen gefühlte 20 Instrumente gleichzeitig spielen – von selbstgebauten Koffer-Drums, einem auf Rasseln, Korkplatten und Tröten eintretenden Steppschuh über Banjo, Gitarre bis hin zum Keyboard, das versiertes Pianospiel mit crazy Synthie-Sounds verbindet. Auch nicht, weil ihr zweistimmiger Gesang souverän zwischen hinreißend schön und atemberaubend rasant wechselt. Oder weil er dabei unvergleichbar lustige, poetische und gnadenlose Texte transportiert. Das wirklich Einzigartige an der prämierten Mini-Band ist das Gefühl, mit dem man nach dem Konzert nach Hause geht. Und das ist ein verdammt gutes: Mackefischs KOMPLIZIRKUS lässt einen nicht einfach alle Sorgen vergessen. Auch den ernsten Themen geben Lucie Mackert und Peter Fischer bei aller guten Laune und raffinierten Rhythmen durchaus ihren Raum. Nein, keinen Raum – eine Manege! Und schon hüpfen schwere Gedanken zu mitreißender Musik durch sprühende Reifen, jonglieren mit guten Ideen und lassen sich streicheln. Und man merkt: nach einem Abend mit Mackefisch trägt sich die Last der Welt einfach deutlich leichter. Mackefisch sind Gewinner zahlreicher Auszeichnungen (u.a. Kleinkunstpreis St. Ingberter Pfanne, Kleinkunstförderpreis Baden-Württemberg, Kabarettpreis Mindener Stichling und Funny For Future Songcontest). „Eine grandiose Mini-Band.“ (BADISCHE ZEITUNG, Marion Klötzer, Februar 2023) „Harmoniegesang mit einer solchen Wortakrobatik gab es so noch nirgends zu hören." (SCHALL Magazin 2022, Ausgabe 28) „Mackefisch schaffen es, wort- und klanggewaltig auch die großen Themen und Probleme der Menschheit mit Spaß und positiver Energie zu transportieren." (DEUTSCHLANDFUNK, Elmar Krämer, Februar 2022) „Lucie Mackert und Peter Fischer (…) musizieren mit einer seltenen Leichtigkeit. Flotte Rhythmen und eingängige Melodien transportieren wortverspielte und skurrile Texte.“ (FOLKER, Rainer Katlewski, 03/2020, www.folker.de)

Zur Homepage von Mackefisch

Erwin Grosche – Gogo Gemke – Holger Saarmann

Mittwoch

10.

Juni 2026

20 Uhr

GEHT DAS ZUSAMMEN?

Erwin Grosche, Gogo Gemke und Holger Saarmann:

GEHT DAS ZUSAMMEN?

Der Titel dieses Doppel-, eigentlich Triple-Konzerts, ist reine Koketterie; das wissen alle, die diese Kombi bereits 2024 am selben - ausverkauften - Ort erlebten: Hintergründiges und Absurdes prallt spielerisch aufeinander, bzw. verschmilzt zu einem herzlichen Miteinander.

Erwin Grosche wird neben seinen bekannten Lieblingsliedern auch neue Lieder vorstellen, zu denen Gogo Gemke herzzerreißende Melodien am Klavier und an der Querflöte gefunden hat. Er erzählt auf seine Weise Geschichten, in denen die Liebe und Paderborn einem sehr nah kommen können.

Die Gitarrenlieder des Wahlberliners Holger Saarmann berichten aus einer Welt, die der wirklichen manchmal überraschend ähnelt. Auf Schleichwegen führt er sein Publikum geradewegs zum Mittelpunkt des Seins.

Natürlich wird man die drei Künstler auch beim gemeinsamen Musizieren erleben. Geht das zusammen? Überraschungen und Abenteuer werden dieses Konzert so einmalig amaltheahaft machen.

 

www.erwingrosche.de
www.gerhardgemke.de
www.holger-saarmann.de

„Freirausch – Unplugged unter die Haut“

Freitag

12.

Juni 2026

20 Uhr

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Unter dem Namen 'Freirausch' machen René Glomba und Band deutschsprachigen Rock/Pop, der unter die Haut geht. Mit eingängigen Melodien und ehrlichen Texten nehmen sie ihr Publikum mit auf ein musikalisches Abenteuer.

Mit ihrem Album 'Gedankenstrich' zeigen Glomba und Band, wie persönlich und echt deutscher Rock/Pop sein kann. Das Album erzählt von Gedanken, die man nicht immer laut ausspricht - von Zweifeln, Hoffnung und dem Mut, trotzdem weiterzugehen.

Ehrliche Texte treffen auf eingängige Melodien und einen Sound, der nahbar bleibt. Musik für alle, die fühlen, nachdenken und nach vorne schauen.

Pablo Miró – „EL MANANTIAL – DIE QUELLE“

Samstag

19.

September 2026

20 Uhr

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Der deutsch-argentinische Multinstrumentalist, Komponist & Liedermacher wird sein neues poetisch-politisches Repertoire mit sehr persönlichen Liedern auf Deutsch und Spanisch mit hinreißender Leidenschaft vortragen. Hymnisch, klagend, besinnlich, nostalgisch und doch hoffnungsvoll und mutmachend sind Mirós Musik & Lyrics, getragen von südamerikanischer Rhythmik und einer Fusion von Bossa, Folk, Chanson, Tango & Jazz. Dieser Mix definiert seinen unverkennlichen Sound.
„EL MANANTIAL – DIE QUELLE“ beinhaltet 12 eigenkomponierte Werke. Songs und Instrumentals laden zu einer Rückbesinnung ein, zurück zum „Manantial“, zu unserer wesentlichen Quelle.
In ihr, mit ihr und aus ihr findet sich, so Miró, das, was das Leben lebenswert macht und uns vor der allgegenwärtigen Entfremdung schützt:
Herzlichkeit in all den Farben und Formen, sowohl uns selbst zugewandt als auch unseren Mitmenschen, unserer Gemeinschaft und unserer Umwelt.
Aus ihr wachsen Solidarität, Widerstand und Lebensfreude. Aus ihr entspringt der Sinn unserer Existenz.
Diese neue CD Pablo Mirós ist dieser Quelle gewidmet.

Konstantin Wecker zu Miró´s neuer CD :
""Mit Pablo Miró zusammen auf der Bühne Gracias a la Vida zu singen ist für mich immer ein besonderes Erlebnis.
Wenn ich nun die Lieder seiner neuen CD höre, gerate ich ganz in den Bann seiner südamerikanischen Leichtigkeit, die sich von Lied zu Lied weiterträgt...""

www.pablomiro.com

Philipp Scharrenberg – „Wahr, aber falsch“

Freitag

2.

Oktober 2026

20 Uhr

Vorpremiere

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Wahr, aber falsch

Das Jubiläumsprogramm

Sprache ist toll! Man kann Missverständnisse erzeugen, Unfrieden stiften, Leute manipulieren und Gegenwelten schaffen. Oder: man kann das Beste aus ihr herausholen. Sie rhythmisch gebrauchen als verbalen Ausdruckstanz, Reime aufeinander türmen wie Legosteine und mit Worten spielen, um verborgene Ebenen sichtbar zu machen. Wie Philipp Scharrenberg.

Er ist der Schalk im Nacken des Kabaretts, ein MC Escher des gesprochenen Wortes, der Carlo Elvers der Comedy - ein bisschen weird, ein bisschen whack und noch ein paar andere Dinge mit W. Einer, der mit spitzbübischer Spielfreude über die Bühne wirbelt, ohne dabei auf cool zu machen. Lieber Kleinkunst als Großkotz. Whack ist eh das neue Cool.

In einem Programm von Philipp Scharrenberg muss man mit allem rechnen – er zählt alle Textsorten zu seinen Exporten, und du schmeckst Torten, wenn er flext mit Worten. Und das schon seit 20 Jahren. Mit Selbstironie und feinsinnigem Humor sorgt er für ein kleines bisschen Aufklärung in einer Welt, die sich selbst kaum noch im Spiegel erkennt. Bis sich auch die letzten im Publikum fragen: Wer zur Hölle ist eigentlich Carlo Elvers??

Deutscher Kabarettpreisträger 2023.

Marie Lehmann

Sarah Hakenberg – „Ich war’s nicht“

Donnerstag

8.

Freitag

9.

Oktober 2026

20 Uhr

Vorpremiere

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Es gibt Zeiten, in denen der letzte Witz erzählt ist und alle fröhlichen Melodien dieser Welt verklungen sind. Aber diese Zeiten sind ja zum Glück noch nicht angebrochen! Denn die mit dem "Deutschen und Schweizer Kabarettpreis" ausgezeichnete Liedermacherin zeigt, dass man über fast alles lachen kann - sogar über das, was weh tut. Mit scharfsinnigen Liedern, bissigen Texten und entwaffnendem Charme verwandelt sie Alltagsabsurditäten in brillante Satire. Arme alte weiße Männer, die mit Veränderungen nicht klar kommen, bleiben genauso wenig verschont wie Schnitzeljagd spielende Kinder auf dem Schlachthof. Sarah Hakenberg haut vergnügt in die Tasten, schrummt ihre Ukulele und erzählt dabei gleichermaßen von Abgründen, die in unserem Inneren schlummern und vom großen Wirrwarr da draußen. Besser wird die Welt dadurch vielleicht auch nicht, aber zumindest besser erträglich. Ein Abend voller Witz und wunderbarer Musik - dreist, klug und herrlich befreiend.

Copyright Ralf Bauer

Bernd Gieseking – „Seepferdchen mit sechzig!“

Samstag

24.

Oktober 2026

20 Uhr

Bekenntnisse eines sportlichen Spätzünders

Reden wir gar nicht lange drum rum: mit 60 beginnt das dritte Drittel.

Da sollte/muss man abwägen, was noch zu tun ist, was noch getan werden kann. Wenn der eigenen Lieblingsmannschaft der Aufstieg schon nicht gelingt, dann muss man selber ran. Und die Frau wünscht sich den Aufstieg zur Zugspitze. Upps! Aber Gott sei Dank: Die haben eine Gondel! Aber es kommt anders als von ihm gehofft. Und das hat Folgen bzw. Voraussetzungen: Bernd Gieseking macht einen Haribo-Entzug und kauft eine Jahreskarte fürs Freibad. Er muss feststellen: Eine 50 Meter Bahn ist mehr als doppelt so lang wie eine 25 Meter Bahn! Unversehens taucht eine weitere Hürde auf: Die Seepferdchen Prüfung, die Gieseking noch nicht absolviert hat, weil er so alt ist, dass es „Seepferdchen“ damals noch gar nicht gab!

Ein Abend über das Älterwerden, aber auch über das Glück, über das Altern der Eltern, über Aufstieg und Abstieg, über Fitness und Fettzellen, über Waagen und wagen und Joggingklamotten, die nicht schneller aussehen sollten, als man laufen kann. Bernd Gieseking erinnert sich an eine Jugend in Clogs und philosophiert über die Kunst des Schlenderns.

Bernd Gieseking ist nur 12 Kilometer entfernt vom tiefsten Punkt Ostwestfalens aufgewachsen. Wer von dort stammt, ist kein Typ für die Berge. Seine Frau ist eine langbeinige Ricke, er eher der Typ Galloway-Rind. Als Einstieg für den Aufstieg wartet auf ihn das „Höllental“, aber am Ende steht er tatsächlich - mit seinem Publikum - auf der Zugspitze!

www.bernd-gieseking.de

Foto: Martina Lorenz

Markus Veith – „Rabenschwarze Nachtgeschichten“

Samstag

07.

November 2026

20 Uhr

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Niemand kennt sich besser in der Finsternis aus. – Edgar Allen Poes Rabe löst sich aus dem Gruselgedicht und lädt Sie ein zu einem schaurig-makabren Spaziergang durchs Dunkelgrün. Denn dieser düstere Vogel kann nicht nur „Nimmermehr“ von sich geben. Er vermag die Seelen Verstorbener zu sehen, weiß genau, wo sich auf welche Weise Morde zugetragen haben und trägt diese Geschichten in Zeilen rabenschwarzen Humors vor. Er berichtet über Werwölfe und Vampire, über lebensmüde Lebende und überaus lebendige Tote, macht sich über den Aberglauben der Menschen lustig und präsentiert dabei manchen Klassiker: Er führt durch den Busch, wo Ringel natzen, krächzt lyrische Fontanen und über allem glimmt der Morgenstern.

Ein schaurig-schöner Spaß mit Gänsehaut- und Lach-Garantie.

„Merk auf, wenn‘s aus Gesträuch keucht, wenn du dich trollst durch dunkle Nacht.

Wenn schauernd dir ein Lachen entfleucht, dann ist’s gewollt und so gedacht.“

www.veithstanz.de

Erwin Grosche – PIPIFAX DELUXE

Samstag

21.

November 2026

20 Uhr

Das neue Programm in der fünften Dimension

.„Vor wem ich mich gerne erhebe und applaudiere ist der Erwin, der Erwin Grosche. Allein sein fescher Anzug und die Wahl seiner Instrumente – mehr braucht es nicht für mich.“

Schaut man im Duden nach, steht PIPIFAX für „törichtes Zeug und Unsinn.“ Genau das macht Erwin Grosche seit 50 Jahren auf der Bühne und versteckt in allem Unsinn anrührende philosophische Gedanken und ernst gemeinte Erkenntnisse. Und dann hat er oft ein Liedchen auf seinen Lippen, während er sich mit einem blauen Kinderakkordeon oder Kinderpiano begleitet. Mal handelt es davon, dass er etwas Gutes kann, mal singt er die Ode an den Mohnkuchen, der ihn zu seltsamen Gedanken treibt. Und als wäre das nicht schon genug, spielt er das Akkordeon mit seinem Doppelkinn! Mehr geht eigentlich nicht. Es sei denn, ein Wunder: der wundersam auferstehende Gartenrasenabfallsack. Da sind Sprachgefühl und Sprachwitz, da sind intelligente Doppel- statt flacher Zweideutigkeiten, da ist das Talent, Schwächen der Menschen liebevoll darzustellen und das Publikum zum Lachen zu bringen, ohne andere lächerlich zu machen. Welch ein Glück. Das ist Humor bis in der fünften Dimension.

"Grosche ist ein Wortakrobat, ein Sprachkünstler, ein Mensch mit ungeheuerem Gespür für die Wirkung von Worten, Lauten, Gesten. „Hier erklärt er, der Ernsteste unserer Lustigen, den Erwachsenen die Welt.“ (Elke Heidenreich, WDR 4)

 Wohl der Stadt, die einen Künstler wie Erwin Grosche ihren Sohn nennen darf.“ (Wilfried Schmickler über Erwin Grosche am 23.11.2023 in Paderborn)

 Messias mit Pflaster – der satirische Wochenrückblick. Zu Gast ist der ostwestfälische Kabarett-Gott Erwin Grosche.  (WDR Satire Deluxe 20.07.2024)

Foto: Antje Wenzel

Katrin Piplies und Betty LaMinga – „Zum Glück lustig“

Samstag

4.

Dezember 2026

20 Uhr

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Dynamisches Damen-Doppel in einer improvisierten Comedy-Show.

Diese beiden Vollblutkomödiantinnen aus Köln beeindrucken mit Einfallsreichtum & Wortwitz. Absurde Spielszenen in allen Genres wechseln sich rasant ab mit spontan gedichteten Liedern und sprühender Situationskomik. Auf alle Fragen des Lebens haben sie eine interessante Antwort parat, aber erwarten Sie kein fertig ausgefeiltes Bühnenprogramm, – die beiden sind völlig unvorbereitet. Das jedoch auf höchstem Niveau! Denn genau genommen haben sie eigentlich nichts, gar nichts, quasi ü-ber-haupt nichts mitgebracht. Sie werden die komplette Darbietung abenteuerlich improvisieren: individuell, tagesaktuell, niveauvoll und garantiert humorvoll.

Hier erfahren Sie live (und in 3D!), was Mitbestimmung wirklich kann.

Das macht Ihre Veranstaltung zu einem einmaligen Erlebnis für alle Beteiligten! Spontan und kurzweilig. Alles was die zwei dafür brauchen sind SIE, das Publikum, denn was der aufgeweckte Zuschauer ihnen zuruft, bestimmt das Geschehen.

Mittendrin, nicht nur dabei.

Diese Zwei nehmen Demokratie noch wörtlich!

Machen Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch und gönnen Sie sich den Spaß!

Katrin Piplies und Betty LaMinga
Katrin Piplies und Betty LaMinga

Friedrich Raad und das Theater der Dämmerung

Freitag

11.

Dezember 2026

20 Uhr

Komm auf die Schaukel, Luise....

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Komm auf die Schaukel Luise ist eine Liebesgeschichte, die vom Theater der Dämmerung als Schattenspiel mit ungefähr 55cm großen beweglichen Scherenschnittfiguren aufgeführt wird. Die Gedichte und Lieder
werden im Originaltext "live" mit Mikrofon erzählt bzw. gesungen. Die Hans Albers-Lieder erklingen in den historischen Originalaufnahmen.

Komm auf die Schaukel Luise ist die Liebesgeschichte von Luise und Johannes, auch Jonny genannt. Am Anfang steht ein Abschiedslied: Muß i denn zum Städtele hinaus. Johannes muss für ein Jahr zum Militär und singt: übers Jahr, wenn mir Träubele schneidt... so soll unsere Hochzeit sein... Doch wird er sein Versprechen auch halten können? Denn die dunklen Wolken des Krieges ziehen herauf.
Die Geschichte ihrer Liebe und ihrer Trennung steht auch für das Schicksal einer ganzen Generation...

Es folgt die Rückschau auf das Erblühen ihrer großen Liebe, in den Liedern Ach du klarblauer Himmel und Sah ein Knab ein Röslein stehn. Dann feiern sie sich ausgelassen auf dem Jahrmarkt auf der Schiffschaukel Komm auf die Schaukel Luise

 Johannes wird nachts um halb eins auf die Reeperbahn mitgenommen. Der Jahrmarkt der Lust ist verwirrend und verlockend zugleich: In meinem Herzen Schatz da ist für viele Platz- aber wo ist Luise, seine Geliebte?

Schon geht es weiter, knatternd startet der Motor des Fliegers und enthusiastisch grüßt Jonny über den Wolken die Sonne, doch die naive Technikgläubigkeit des Liedes
Flieger grüß mir die Sonne: vom Nordpol zum Südpol ist nur ein Katzensprung, wir fliegen die Strecke bei jeder Witterung... wir warten nicht, wir starten, was immer auch geschieht... schneller und immer schneller
rast der Propeller, wie dir's grad gefällt... Piloten ist nichts verboten, drum gib Vollgas und flieg um die Welt...

wird konterkarikiert durch die grausame Realität des Luftkrieges: Luftalarm, Flagabwehr, Bombeneinschläge, Hamburg brennt... Jawohl meine Herrn, so haben wir es gern, denn von heut an gehört uns die Welt...
setzt dem Größenwahn des 3.Reiches die makaber-absurde Krone auf!

Jonny ist Soldat und wieder in Hamburg gelandet die Bombe machte "bum", da fiel mein Jonny um... Good bye Jonny singt trauernd Hans Albers ...warst mein bester Freund, eines Tages, mags im Himmel sein,
mags beim Teufel sein, sind wir wieder vereint...

Es weht der Wind von Norden, er weht uns hin und her, was ist aus uns geworden? mag sich so mancher gefragt haben in den Trümmern des "tausendjährigen Reiches" was soll nun werden, es muß doch weiter gehn,
wir fangen alle von vorne an... der Wind weht von allen Seiten, na laß den Wind doch wehn, denn über uns der Himmel läßt uns nicht untergehen... 
durchhalten: Wiederaufbau und Wirtschaftswunder...,
noch bleibt ja Hoffnung für uns genug bestehn, weil dieses Dasein auch schön sein kann...

Ach wär ich doch ein Junge noch wie einst... Johannes läßt Drachen steigen, erinnert sich an seine glückliche Kindheit... ganz dahinten wo der Leuchtturm steht, wo das weite Meer zu Ende geht, liegt ein kleiner Ort
und dort ist mein zuhause... zwei alte Leute ganz still für sich, leben da drinnen und warten auf mich... 
die Kinder träumen von Abenteuern auf den Weltmeeren, wollten hinaus aufs Meer, nimm uns mit
Kapitän auf die Reise... doch fern vom Heimatland, liegt da wirklich das Glück?... Nimm mich mit Kapitän, nach Haus... Nach vorn geht mein Blick, zurück darf kein Seemann schaun... La Paloma ade