Die Geschenkidee für alle Gelegenheiten:
Ein Gutschein für eine Vorstellung im Amalthea Theater!

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Nachfolgend unsere nächsten Termine.

Karten können Sie über das Paderborner Ticket-Center (Marienplatz 2a, 33098 Paderborn, Tel. 05251 29975-0) zzgl. Gebühr im Vorverkauf erwerben sowie an der Amalthea-Abendkasse, die ca. 30 min vor einer Vorstellung öffnet.

Reservierungswünsche nehmen wir per E-Mail an info@amalthea-theater.de oder per Anrufbeantworter am Kartentelefon (Tel. 05251 22424) entgegen. Wir rufen nur zurück, wenn eine Reservierung nicht (mehr) möglich ist. Bitte holen Sie Ihre reservierten Karten bis 15 Minuten vor Vorstellungsbeginn ab oder informieren Sie uns, falls Sie diese nicht mehr benötigen!

Bestellte Karten bitte unbedingt bis spätestens 19.45 Uhr an der Kasse abholen.
Wichtiger Hinweis: Bei vielen Veranstaltungen übersteigt die Nachfrage unser Angebot an Karten. Immer wieder müssen wir deshalb leider Interessenten absagen. Ärgerlich ist, wenn am Veranstaltungstag dann bestellte Karten nicht abgeholt werden, die wir an abgewiesene Interessenten hätten vergeben können. Wir werden künftig nicht abgeholte Karten ab 19:45 an der Abendkasse frei verkaufen. Wir bitten Sie um Verständnis.

Dagmar Schönleber "40 Fieber - Zwischen Dope und Doppelherz"

Fr. 19. Februar 2016 || 20 Uhr
15 €

Foto: Ralf Bauer

Dagmar Schönleber raucht der Kopf: Sie hat altersmäßig ihre Schuhgröße überholt. Aber 40 ist das neue 30, sagt man, auch wenn der eigene Körper das Gegenteil behauptet. Der Unterschied zwischen dem Blick in den Spiegel und den Selfies auf facebook wird deutlicher. Sind Falten okay, so lange man darüber twittert? Was ist eigentlich in einer Gesellschaft los, die immer älter wird, aber gleichzeitig immer länger jung bleiben muss?

Frau Schönleber macht sich Gedanken zu Lebensmitte und Lebensmitteln, auch aus der Sicht von Teenagern und Senioren, dazu gibt es aufbauende und demoralisierende Lieder, Weisheiten und Unsinn. Ein Abend zwischen Postpubertät und Altersstarrsinn, kurz: Eine Rheumasalbe fürs Gemüt.

Faltsch Wagoni "Der Damenwal"

Fr. 26. Februar 2016 || 20 Uhr
15 €

“Kabarett, das übers Wasser geht”

Der Damenwal ist eine Diva wie er im Wasser steht – ob männlichen oder weiblichen Geschlechts, darüber können die beiden Musikkabarettisten Silvana Prosperi und Thomas Prosperi prächtig streiten. Ist er – beziehungsweise sie – eine begnadete Sängerin oder aber ein stattlicher Gigolo, immer auf der Suche nach der passenden Tanzpartnerin?

Der Damenwal ist im und am Wasser anzutreffen und liebt Wasser in jeder Form, als Salzwasser, als Süßwasser, als Eis oder als Feuerwasser. Er ist eine erklärte Freundin von Wasserlachen – trotz seines trockenen Humors.

Die wassersüchtigen Komödianten von Faltsch Wagoni laden zu einem poetischen Kopfsprung ins feuchte Element. Sie sind begnadete, selbstironische Sprachspieler, die neben so hoch-philosophischen Fragen, ob denn Wasser schwimmen kann auch den grammatikalischen Wasserfall ergründen, also den Aquativ und darüberhinaus das ein oder andere Loblied anstimmen auf das Wasser, die Träne des Planeten.

Lassen Sie sich entführen in das Universum von Haha-Zwei-O und verführen zu einem stimulierenden Bad in Musik, Komik und sprühender Satire.

Sarah Hakenberg "Nur Mut!!"

Vorpremiere

Fr. 04. März 2016 || 20 Uhr

Sa. 05. März 2016 || 20 Uhr

15 €

“Warum sich ärgern und weinen und zanken? Oft hilft ein kleiner Mord in Gedanken! Auf Psychologen können wir nun pfeifen! Auf auf zum Morden – nur nicht kneifen!”

Oma war noch mutig. Wenn jemand behauptete, ein Lebensmittel sei krebserregend, schob sie es in den Mund und antwortete: „Auch der Tod will seine Ursache haben“. Warum sind wir heute nur so ängstlich? Kinder stehen unter ständiger Beobachtung ihrer Eltern, Jugendliche trauen sich nicht mehr die Schule zu schwänzen, Erwachsene machen langweilige Pauschalreisen und viel zu wenige Menschen riskieren – außer bei Facebook – ihren Mund aufzumachen. Nicht mal der Neffe beim Zahnarzt. Was passiert jedoch, wenn sich ein AIDA-Reisender versehentlich zu Alkaida verirrt? Oder wenn sich ein Fußballstar als schwul outen würde? Oder auf dem Berliner Drogenumschlagplatz eine Ostereiersuche für Kinder veranstaltet wird? Das neue Programm von Sarah Hakenberg macht Lust, mal wieder etwas zu wagen! Viel Spaß bei einem Abend voll intelligenter Unverschämtheit, fröhlichem Charme und unwiderstehlicher Dreistigkeit!

Daniel Helfrich "Das halbnackte Grausen"

Fr. 18. März 2016 || 20 Uhr
15 €

Das halbnackte Grausen – Geschichten von bösen Wichten

Unser Leben ist reich an Schuften und Nervensägen, an fiesen Elementen, die unsere persönliche Entwicklung blockieren, uns betrügen oder wenigstens den letzten Nerv rauben möchten. Unmenschen und Wüstlinge dominieren die Geschichtsbücher. In Literatur, Theater und Kino sieht es nicht anders aus. Überall sind es die finsteren Gestalten, die das Geschehen dominieren. Schrecklich? Nun ja, es kommt wohl auf den Blickwinkel an…

Virtuos sich selbst am Klavier begleitend durchstreift Daniel Helfrich die vielfältigsten Musikstile und stellt dabei nicht nur die Quälgeister des Alltags zur Schau, sondern auch herzzerreißende Menschenfresser, die auch vor kleinen Hunden nicht halt machen. Missgestaltete Monster treffen auf vom Leben gezeichnete Zeichentrick-Halunken. Es geben sich so unterschiedliche Charaktere wie Hannibal Lecter, Dr. Frankenstein, Macbeth oder Klaus Kinski die Klinke in die Hand, bis zum Schluss Angela Merkel und Peter Altmaier wie selbstverständlich die Erde vor der endgültigen Vernichtung retten.

In seinem dritten Klavierkabarettprogramm präsentiert Daniel Helfrich das Böse aus einer völlig neuen, totkomischen Betrachtungsweise und verbindet hierbei amüsante Gesellschaftssatire mit literarischem Musikkabarett und Trash. Er spöttelt, sinniert, persifliert, parodiert, scheut sich nicht vor Bosheiten und gibt allen orthodoxen Pessimisten recht: Die Welt ist schlecht… aber auch furchtbar komisch!

Gönnen Sie sich diesen grusel-humorvollen Rundumschlag gegen das Böse!

Christina Seck "Das tapfere Schneiderlein"

So. 20. März 2016 – Mo. 21. März 2016 Di. 22. März 2016 – Mi. 23. März 2016 Beginn jeweils 15 Uhr

Das tapfere Schneiderlein

Was, ihr kennt noch nicht das Schneiderlein? Das Schneiderlein, das sieben Fliegen auf einen Streich treffen kann? Das Schneiderlein, das selbst den größten Riesen einen kleinen Streich spielt? Das Schneiderlein, das ganz allein ein Einhorn und ein Wildschwein fängt?

Was? Das kennt ihr nicht? Dann müsst ihr es unbedingt kennenlernen!

Wir zeigen euch das phantastische Lügenmärchen der Brüder Grimm als Lumpentheater mit einfallsreichen Requisiten,  großartigen Liedern und allerlei Krimskrams vom Dachboden unserer     Ur-ur-ur-ur-ur-Großmutter, der Lumpen- und Geschichtenhändlerin.

Christina Seck hat den Text verfasst, die Musik spielt Antje Wenzel, wunderbare Bilder gibt es von Sven Aring und die Requisiten baute Ralf Bensel

Kabarett Radau "Himmel Hölle Teufeleien"

Fr. 08. April 2016 || 20 Uhr                                                                 Sa. 09. April 2016 || 20 Uhr

15 €

Er war der Star der Wiener Kabarettszene der 20er und 30er Jahre und hatte auch große Erfolge in Berlin, der jüdische Allround-Künstler Fritz Grünbaum (1880 – 1941). Seine alltagsphilosophischen Betrachtungen stecken – auch heute noch – voller Scharfsinn und liebenswerter Frotzeleien. Dabei nahm Grünbaum sich auch selbst – seine Herkunft, seinen Beruf, seine Gestalt – vom Spott nicht aus. Seine Flucht vor den Nazi-Schergen 1938 scheitert, da seine Frau und er an der Grenze zur Tschechoslowake als Flüchtlinge abgewiesen werden. So endet sein Leben schließlich im KZ Dachau. Hier – und vorher in Buchenwald – steht er wieder auf der Bühne und unterhält illegal seine Mitgefangenen mit seinen Geschichten vom Paradies, vom Himmel und von der Hölle. Eckhard Radau schlüpft in die Rolle des jüdischen Kabarettisten, deklamiert dessen Gedichte und Geschichten und trällert – wie stets kongenial begleitet von Bernd Düring am Klavier – dessen freche Schlager und Couplets.

Ensemble des Hamburger Theaterschiffs "Songs von Reinhard Mey"

Sa. 16. April  2016 || 20 Uhr
15 €

Songs von Reinhard Mey – “Über den Wolken”

Saskia Brzyszczyk, Klaus Schäfer und Felix Oliver Schepp präsentieren als hochmusikalisches Trio ihre Interpretation dieser wunderbaren Chansons.

Reinhard Mey! Eine Ausnahmeerscheinung in der zeitgenössischen Musikszene. 1964 begann seine beispiellose Karriere, die bis in die Gegenwart reicht. Sein Werk umfasst über 50 Alben mit fast 500 Chansons. Darunter Klassiker, die längst zu Allgemeingut geworden sind. „Annabelle“, „Die heiße Schlacht am kalten Buffet“, „Gute Nacht, Freunde“ und natürlich „Über den Wolken“ sind Hits, die jeder kennt.

Dem größten deutschen Liedermacher widmet das Ensemble  sein neues Programm, präsentiert seine großen Erfolge ebenso wie weniger bekannte Songs. Und um den Songs einen aktuellen Rahmen zu verpassen, würzen sie alles mit einer ordentlichen Prise Kabarett.

Buch und Leitung: Michael Frowin & Jochen Kilian

Moni Francis und Buddy Olly "Petticoat und Pomade"

Fr. 22. April 2016 || 20 Uhr
15 €

Die Musik-Comedy-Show über den Rock´n´Roll, den Schlager und das Lebensgefühl der 50er- & 60er-Jahre! 

Moni Francis & Buddy Olly nehmen ihre Besucher mit auf eine Zeitreise. Auf raffinierte Art und Weise verbinden die beiden Sänger live gesungene fetzige Rock´n´Roll-Nummern und Schlagerperlen der 50er- & 60er-Jahre mit skurrilen, amüsanten und kurzweiligen Geschichten und Anekdoten aus der Wirtschaftswunderzeit.

Auch die ein oder andere Schmacht-Ballade aus dieser Zeit findet den Weg zurück auf die Bühne und wird von der mehrfach mit Preisen ausgezeichneten Sängerin Moni Francis live und herzzerreißend aufgeführt. Dagegen lässt Buddy Olly schon mal seine Lederjacke in der Ecke verschwinden, rockt auf der Bühne ab, singt den Rock´n´Roll live, wie er ursprünglich in den 50er-Jahren von seinem großen Idol Little Richard aufgeführt wurde.

Live gesungene Hits der 50er- & 60er-Jahre, lustige und unglaubliche Geschichten, Tanzeinlagen, Erinnerungen, Komik. Kommen Sie mit auf eine Zeitreise in die 50er- & 60er-Jahre. Lassen Sie sich anstecken von der Musik und dem Lebensgefühl dieser Zeit. Denn Moni Francis & Buddy Olly spielen diese Wirtschaftswunder-Show nicht nur, sie leben sie! 

Rock´n´Roll und Schlager sind aktueller denn je! 
Ein Abend voller Spaß, Erinnerungen und guter Laune!

Moni Francis war Mitglied der ersten & erfolgreichsten deutschen Frauen-A-Cappella-Kabarett-Gruppe “Die Meedels” und war 16 Jahre lang mit dieser Formation auf zahlreichen und ausverkauften Deutschland- und Europa-Tourneen mit mind. 80 Auftritten pro Jahr unterwegs.

Sie hatte zahlreiche Fernsehauftritte in nahezu allen deutschen Programmen, ist Gewinnerin diverser Kleinkunstpreise (u.a. Baden-Württembergischer Kleinkunstpreis, Ravensburger Kupferle). Sie war außerdem jahrelang als Jazztanz- und Aerobic-Instructor tätig.

Mit Buddy Olly, eigentlich Oliver Dobisch, Seiteneinsteiger und Autodidakt präsentiert sie außerordentlich erfolgreich die Petticoat- und Pomade-Show.

Lucy van Kuhl "Fliegen mit dir"

Fr. 06. Mai 2016 || 20 Uhr

15 €

Lucy van Kuhl, vielen bekannt als die charmante Pianistin “Chardonnay” aus dem in der Kleinkunstszene bereits gut etablierten Chanson-Kabarett-Duo “Crémant & Chardonnay” und die treue langbeinige Schönheit von Spiegel-Besteller-Comedy-Autor Tim Boltz in seinem Programm “Rüden haben kurze Beine” nun solo!!!!

Jetzt kommt Lucy! Ohne Pardon! Endlich solo!

Lucy van Kuhl verbindet exzellentes Klavierspiel mit kabarettistischem Gesang und begleitet sich an der eigentlich lustigen Ukulele zur Abwechslung zwischendurch auch mal bei ernsten Liedern.

In Wort und Musik kommentiert sie typische Alltagssituationen, Menschliches und Absurdes. Dabei hat sie so Manches zu erzählen von Konzertreisen mit der Deutschen Bahn, Erlebnissen auf Kreuzfahrtschiffen, menschlichen Eigenheiten und natürlich auch von den eigenen Sehnsüchten und Verliebtheiten, messerscharf beobachtet und auf liebevolle Art seziert.

Erwin Grosche "Der Abstandhalter"

Fr. 13. Mai 2016 || 20 Uhr

15 €

Annäherungen an Menschen, Tiere und Dinge. Das literarische Kleinkunstprogramm von Erwin Grosche

Foto: Dirk Bogdanski

In seinem neuen Kleinkunstprogramm macht der Neo-Narr ernst und schärft unseren Blick für die kleinen Begebenheiten des Daseins. Es lebe die Poesie. Von einer anrührenden Ästhetik sind die Bilder, die Erwin Grosche mit seiner Kunst entwickelt; diese Welt erlebt plötzlich eine Metamorphose, alles ist in ein verzaubertes Licht getaucht, welches den Kosmos strahlender und schöner erscheinen lässt. Grosche steht einzig da mit seiner Kleinkunst. Seit mehr als 40 Jahren lehrt der Paderborner sein Publikum das Staunen über alltäglichste Dinge. Er spielt dabei zarte Töne auf einem kleinen Kinderklavier, singt zum Akkordeon oder brummt zur Maultrommel. Der Paderborner ist der Schöpfung auf der Spur und schafft sich seinen eigenen Kosmos und zieht das Publikum mit. Er ist mit seiner Kunst weder alt- noch neumodisch. Er bleibt außerhalb der Zeit. Von dort aus schaut er, was passiert. Auszeichnungen bekam er schon reichlich, den Deutschen Kleinkunstpreis nahm er gleich zwei Mal entgegen. Er ist der beständige Geheimtipp derer, die bereit sind, sich verzaubern zu lassen. Das ist nicht nur höchst unterhaltsam, überraschend, tiefgängig und vereinnahmend, sondern auch eine auf deutschen Bühnen sehr seltene Kunstform. Grosche verbreitet Wärme und Anspruch, und weckt das Kindische im Zuschauer, was sich in einem stellenweise durchgehenden, ansteckenden Gekichere im Publikum zeigt. Seine Pointen wirken nach! Oft gibt es Zwischenapplaus. „An der Haltestelle auf meinem Nachhauseweg merke ich, dass viele meiner, durch so manchen Welttrubel „ver-rückten“ Gedanken im Hirn wieder an ihren richtigen oder an einen wohltuend-neuen Platz gerückt sind. Ich fühle mich gedanklich aufgeräumt. Und bin glücklich! Grosche sei Dank!“ (Von Mark Seebürger. Düsseldorf)

Marco Tschirpke "Frühling, Sommer, Herbst und Günther"

Fr. 03. Juni 2016 || 20 Uhr
15 €

Den Jahreszeiten ist nicht zu trauen. Es schneit im April und schwült im November. Mit den Gedichten und Lapsusliedern von Marco Tschirpke verhält es sich auf vielvermittelte Art ebenso: Anfangs wähnt man sich in sicheren Gefilden. Dann kommt alles ganz anders als gedacht – obwohl man doch wußte, daß alles ganz anders kommen werde. Tschirpkes Humor ist gereift und wogt wie das Getreide auf den Feldern im Sommer, wo es der Ernte entgegenfiebert. Viele kleine Körner werden über veredelnde Zwischenstufen zum geistigen Nahrungsmittel, denn Marco Tschirpke kriegt es, lax formuliert, gebacken, noch dem abstrusesten Einfall Schlüssigkeit anzuerziehen. Das ist oft komisch und manchmal sogar ausgesungen lustig. Der thematisch bunte Ährenstrauß wurde in einem Berliner Arbeiterviertel geflochten und nach allen Regeln der Kleinkunst. Großartige Kleinkunst gewissermaßen. Analoge Gesänge an digitalen Mikrophonen künden von der Änderbarkeit der Verhältnisse. Waghalsige Interpretationen der eigenen Gedichte offenbaren, daß die Gegenwart Ansichtssache ist. Das einmalige Klavierspiel Tschirpkes tut sein Übriges – und die Frage lautet natürlich: Wird Günther mit von der Partie sein? Wir jedenfalls stellen schon mal einen Glühwein kalt …

Bloomsday 2016

Do. 16. Juni 2016 – 20.00 Uhr

15 €

Lesung aus James Joyces “Ulysses” und irische Musik mit “The Little Fiddle”

Als sich Leopold Bloom etwa auf Seite 80 von James Joyces “Ulysses” am Morgen des 16. Juni 1904 die geliebte Schweineniere in die heiße Frühstückspfanne haut, beginnt er: der Bloomsday.  Der Tag, an dem Bloom, der „Held“ des Jahrhundertromans, durch sein Dublin wandern wird.

1100 Seiten, ein einziger Tag, und seither eben der „Bloomsday“, an dem überall in der Welt Literaturbegeisterte jenen Roman feiern, den jeder kennt, aber den wirklich kaum jemand je von vorne bis hinten zu lesen geschafft hat: zu monumental, zu assoziationsüberfüllt, schlichtweg zu schwierig. Im „Amalthea“ wird´s auch nicht einfacher.  Doch, ein bißchen schon:  irische Musik wird den Zugang zum sperrigen, aber faszinierenden Joyce öffnen helfen.

Christina Seck und Andreas Dierkes lesen exemplarische Stellen aus der hochgerühmten Wollschläger-Übersetzung – typische Stellen aus einem Roman, den man getrost als riesiges Gebirgsmassiv in der Literaturlandschaft des 20. Jahrhunderts bezeichnen kann.

Hingegen wunderbar verständlich und direkt in Herz und Blut gehend: der Irish Folk von „The Little Fiddle“, der den musikalischen Part der Soirée füllt. Flo Krapoth (Fiddle, Nyckelharpa), Jo Wagner (Percussion) und Andi Briechle (Nyckelharpa) machen Musik, an der auch Bloom seine Freude gehabt hätte. Und bei der rothaarige, grünäugige Bräute durchs Torffeuer hüpfen…