Die Geschenkidee für alle Gelegenheiten:
Ein Gutschein für eine Vorstellung im Amalthea Theater!

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Nachfolgend unsere nächsten Termine.

Karten können Sie über das Paderborner Ticket-Center (Marienplatz 2a, 33098 Paderborn, Tel. 05251 29975-0) zzgl. Gebühr im Vorverkauf erwerben sowie an der Amalthea-Abendkasse, die ca. 30 min vor einer Vorstellung öffnet.

Reservierungswünsche nehmen wir per E-Mail an info@amalthea-theater.de oder per Anrufbeantworter am Kartentelefon (Tel. 05251 22424) entgegen. Wir rufen nur zurück, wenn eine Reservierung nicht (mehr) möglich ist. Bitte holen Sie Ihre reservierten Karten bis 15 Minuten vor Vorstellungsbeginn ab oder informieren Sie uns, falls Sie diese nicht mehr benötigen!

Bestellte Karten bitte unbedingt bis spätestens 19.45 Uhr an der Kasse abholen.
Wichtiger Hinweis: Bei vielen Veranstaltungen übersteigt die Nachfrage unser Angebot an Karten. Immer wieder müssen wir deshalb leider Interessenten absagen. Ärgerlich ist, wenn am Veranstaltungstag dann bestellte Karten nicht abgeholt werden, die wir an abgewiesene Interessenten hätten vergeben können. Wir werden künftig nicht abgeholte Karten ab 19:45 an der Abendkasse frei verkaufen. Wir bitten Sie um Verständnis.

Lucy van Kuhl "Fliegen mit dir"

Fr. 06. Mai 2016 || 20 Uhr

15 €

Lucy van Kuhl, vielen bekannt als die charmante Pianistin “Chardonnay” aus dem in der Kleinkunstszene bereits gut etablierten Chanson-Kabarett-Duo “Crémant & Chardonnay” und die treue langbeinige Schönheit von Spiegel-Besteller-Comedy-Autor Tim Boltz in seinem Programm “Rüden haben kurze Beine” nun solo!!!!

Jetzt kommt Lucy! Ohne Pardon! Endlich solo!

Lucy van Kuhl verbindet exzellentes Klavierspiel mit kabarettistischem Gesang und begleitet sich an der eigentlich lustigen Ukulele zur Abwechslung zwischendurch auch mal bei ernsten Liedern.

In Wort und Musik kommentiert sie typische Alltagssituationen, Menschliches und Absurdes. Dabei hat sie so Manches zu erzählen von Konzertreisen mit der Deutschen Bahn, Erlebnissen auf Kreuzfahrtschiffen, menschlichen Eigenheiten und natürlich auch von den eigenen Sehnsüchten und Verliebtheiten, messerscharf beobachtet und auf liebevolle Art seziert.

Erwin Grosche "Der Abstandhalter"

Fr. 13. Mai 2016 || 20 Uhr

15 €

Annäherungen an Menschen, Tiere und Dinge. Das literarische Kleinkunstprogramm von Erwin Grosche

Foto: Dirk Bogdanski

„Oh wie schön ist Paderborn.“ In seinem neuen Kleinkunstprogramm „Der Abstandhalter“ schärft Erwin Grosche wieder, mit seiner ganz eigenen Art, unseren Blick für die kleinen Begebenheiten des Daseins. Von einer anrührenden Ästhetik sind die Bilder, die der Paderborner Kulturpreisträger in seinem neuen Programm „Der Abstandhalter“ entwickelt. Grosche steht einzig da mit seiner Kleinkunst. Seit mehr als 40 Jahren lehrt der Paderborner sein Publikum das Staunen über alltäglichste Dinge. Er spielt dabei zarte Töne auf einem kleinen Kinderklavier, singt zum Akkordeon oder brummt zur Maultrommel. Der Paderborner ist der Schöpfung auf der Spur und schafft sich seinen eigenen Kosmos. Auszeichnungen bekam er schon reichlich, den Deutschen Kleinkunstpreis nahm er gleich zwei Mal entgegen. Er ist der beständige Geheimtipp derer, die bereit sind, sich verzaubern zu lassen. Das ist höchst unterhaltsam, überraschend, tiefgängig und macht glücklich. Der Grosche-Kleinkunstabend findet nicht als Rahmenprogramm des „Salzburger Stier“ statt, sondern ist bewusst als „kleine“ Alternative zum großen Massenevent gedacht. Wer Kleinkunst dort erleben will, wo diese Kunstform ihr Zuhause hat, sollte sich für den Freitag, den 13. Mai 2016, im Amalthea-Theater, (Jühengasse 10, 33098 Paderborn, 05251 22424) Karten sichern.

„An der Haltestelle auf meinem Nachhauseweg merke ich, dass viele meiner, durch so manchen Welttrubel „ver-rückten“ Gedanken im Hirn wieder an ihren richtigen oder an einen wohltuend-neuen Platz gerückt sind. Ich fühle mich gedanklich aufgeräumt. Und bin glücklich! Grosche sei Dank!“ (Von Mark Seebürger. Düsseldorf)

Greg Copeland + Martin Messing "Deep Down South!"

Fr. 20. Mai 2016 || 20 Uhr
15 €

A Journey to the Blues

Ursprünglich, authentisch und rauh. Nur so kann man die Musik dieser Bluesmen beschreiben, und so gelingt es ihnen, ihre Zuhörer in den tiefen Süden der USA zu vesetzen. Die Stimme Greg Copelands und die Gitarre, gespielt von Martin Messing, mehr braucht es nicht, um das Publikum zu fesseln und damit jeden Ort in ein Barrelhouse zu verwandeln.

Der Ursprung der Bluesmusik beginnt bei den nach Nordamerika verschleppten Afrikanern.
Als Sklaven im Süden der USA, auf den Plantagen ausgebeutet, machten sich diese Menschen Luft, indem sie kurze Lieder, sogenannte Field Holler sangen. Daraus entwickelten sich die ersten Bluesformen.
Das goldene Zeitalter dieser Musik waren die 20er und 30er Jahre des letzten Jahrhunderts. Der Blues wurde damals im ganzen Süden der USA in den Kneipen der Schwarzen, den Barrelhouses gespielt, außerdem in Travelling- und Medicine Shows.
Nachdem die elektrische Gitarre Einzug in die Bluesmusik gehalten hatte, geriet die traditionelle Variante in all ihrer Vielseitigkeit und ihrem hohem spielerisch – technischem Niveau mehr und mehr in Vergessenheit.
Erst im Zuge der Folkbewegung der 60er Jahre setzte bei den jüngeren Weißen ein großes Interesse an dieser Musikform und deren Interpreten ein.
Endlich wurde der enorme Einfluss dieser Musik erkannt, ohne die andere Musikstile wie Jazz, Soul, Funk, Rock´n Roll oder Rock nicht zustande gekommen wären.
Alle diese Musikstile bauen mehr oder weniger auf dem Blues auf, der damit zum Vater der populären Musik wurde.
Deep Down South geht zurück zu diesen Wurzeln, das Repertoire vermittelt einen Einblick in diese goldenen Jahre des Blues.


„ Der Blues spricht aus dem Herzen und der Seele des Menschen zum Herzen und der Seele des Menschen.“

B. B. King

Marco Tschirpke "Frühling, Sommer, Herbst und Günther"

Fr. 03. Juni 2016 || 20 Uhr
15 €

Den Jahreszeiten ist nicht zu trauen. Es schneit im April und schwült im November. Mit den Gedichten und Lapsusliedern von Marco Tschirpke verhält es sich auf vielvermittelte Art ebenso: Anfangs wähnt man sich in sicheren Gefilden. Dann kommt alles ganz anders als gedacht – obwohl man doch wußte, daß alles ganz anders kommen werde. Tschirpkes Humor ist gereift und wogt wie das Getreide auf den Feldern im Sommer, wo es der Ernte entgegenfiebert. Viele kleine Körner werden über veredelnde Zwischenstufen zum geistigen Nahrungsmittel, denn Marco Tschirpke kriegt es, lax formuliert, gebacken, noch dem abstrusesten Einfall Schlüssigkeit anzuerziehen. Das ist oft komisch und manchmal sogar ausgesungen lustig. Der thematisch bunte Ährenstrauß wurde in einem Berliner Arbeiterviertel geflochten und nach allen Regeln der Kleinkunst. Großartige Kleinkunst gewissermaßen. Analoge Gesänge an digitalen Mikrophonen künden von der Änderbarkeit der Verhältnisse. Waghalsige Interpretationen der eigenen Gedichte offenbaren, daß die Gegenwart Ansichtssache ist. Das einmalige Klavierspiel Tschirpkes tut sein Übriges – und die Frage lautet natürlich: Wird Günther mit von der Partie sein? Wir jedenfalls stellen schon mal einen Glühwein kalt …

Bloomsday 2016 - Ulysses und irische Musik

Do. 16. Juni 2016 – 20.00 Uhr

15 €

Lesung aus James Joyces “Ulysses” und irische Musik mit “The Little Fiddle”

Als sich Leopold Bloom etwa auf Seite 80 von James Joyces “Ulysses” am Morgen des 16. Juni 1904 die geliebte Schweineniere in die heiße Frühstückspfanne haut, beginnt er: der Bloomsday.  Der Tag, an dem Bloom, der „Held“ des Jahrhundertromans, durch sein Dublin wandern wird.

1100 Seiten, ein einziger Tag, und seither eben der „Bloomsday“, an dem überall in der Welt Literaturbegeisterte jenen Roman feiern, den jeder kennt, aber den wirklich kaum jemand je von vorne bis hinten zu lesen geschafft hat: zu monumental, zu assoziationsüberfüllt, schlichtweg zu schwierig. Im „Amalthea“ wird´s auch nicht einfacher.  Doch, ein bißchen schon:  irische Musik wird den Zugang zum sperrigen, aber faszinierenden Joyce öffnen helfen.

Wer aus der hochgerühmten Wollschläger-Übersetzung vorlesen wird, bleibt bis zuletzt ein Geheimnis.

Wunderbar verständlich und direkt in Herz und Blut gehend: der Irish Folk von „The Little Fiddle“, der den musikalischen Part der Soirée füllt. Flo Krapoth (Fiddle, Nyckelharpa), Jo Wagner (Percussion) und Andi Briechle (Nyckelharpa) machen Musik, an der auch Bloom seine Freude gehabt hätte. Und bei der rothaarige, grünäugige Bräute durchs Torffeuer hüpfen…