Hans König / Helge Tramsen

Freitag

14.

Dezember 2018

20 Uhr

"Warum ist überhaupt etwas und nicht vielmehr nichts?"

Lust auf was Neues?

König/Tramsen haben ein Format erfun­den: Dada, Philosophie, Kabarett, Live-Musik und unvor­her­seh­ba­re Elemente.

König und Tramsen erzäh­len mit Händen und Füßen von der wahn­wit­zi­gen Normalität in unse­rem Denken und Fühlen inmit­ten nor­ma­len Wahnsinns. Sie ver­ir­ren sich erfolg­reich, und für uns alle erlö­send, im Biergarten der Begriffe, der Ideologien und Mistverständnisse. Auf lust­vol­le Weise demon­tie­ren die bei­den Entertainer unse­re Denkweisen und Lebensgewohnheiten, bis der Raum „dahin­ter“ sicht­bar wird, der all­zu mensch­li­che Versuch, Kontrolle über sein Leben zu behal­ten und in die­ser Welt „klar­zu­kom­men“.

So scharf die Kritik, so lie­be­voll und mensch­lich das Fazit.

König und Tramsen geben in ihrem Bühnenspiel pro­sai­sche Engel. Sie muss­ten ihre mensch­li­che Existenz anneh­men, mit man­nig­fa­chen Nachteilen. Sie ver­din­gen sich als Kleinkünstler und wer­den wie Freelancer auf Abruf vom „Schicksal“ in die Lebenssituationen ver­schie­de­ner Mitmenschen zwecks sub­ti­ler Manipulation beor­dert. Dieses Szenario ist Start- und Landebahn für die Lebensberichte, Spielszenen und Live-Experimente der Protagonisten. Hierbei ent­ste­hen wahr­haft-unwah­re Geschichten aus zwei Leben, die die Art von Reise sind, bei der man eini­ger­ma­ßen weiß, wo sie los­ging, aber nicht, wo sie enden wird.

Helge Tramsen ist als Regisseur und Schauspieler bun­des­weit tätig.

Bremer Autoren- und Produzentenpreis für „Ich bin ein Antifant, Madame“

Hans König ist Autor, Regisseur und Musiker sowie Mitbegründer des preis­ge­krön­ten Aktionstheaters theat­re du pain und des Butzbacher & Brommelmeier Ensembles.

15,00 €

Mantelband

Sonntag

23.

Dezember 2018

20 Uhr

 "Songs am Grunde des Abgrunds"

Die Mantelband? Gibt es die über­haupt noch? Und ob! Die Legende lebt und ist putz­mun­ter. Gelegentlich jeden­falls. Im Amalthea Theater sor­gen sie im wah­ren Wortsinn für die Weihnachtsüberraschung des Jahres!

Ralph Mantel am Klavier, Michael Driesner  am Bass und Peter Schopohl mit sei­ner ein­zig­ar­tig kräch­zen­den Stimme brin­gen die bes­ten Songs von Tom Waits. Und mal sehen und hören, was sie noch im Gepäck haben.

12,00 €

Le Thanh Ho

Freitag

11.

Januar 2019

20 Uhr

Le-Thanh Ho ist Dichterin, Liedermacherin und Schauspielerin. In ihren inten­si­ven Liedern beschwört sie — ob mit Gitarre oder Klavier beglei­tet — ger­ne düs­te­re Atmosphären her­auf, kann aber auch gleich­zei­tig hei­ter gesell­schaft­li­che Eigenheiten hin­ter­fra­gen. Und das mit einer Stimme, die in jedem Fall im Gedächtnis bleibt. Ihre Alben „Staub“ und „Elephant“ waren jeweils nomi­niert für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik. Bei ihrem Auftritt am 11. Januar 2019 im Amalthea Theater in Paderborn gibt sie uns Einblicke in ihr neu­es Programm „Panoptikum“.

PRESSE:

"Le-Thanh Ho bie­tet mit ihren (neu­en) geschlif­fe­nen Liedern der gro­ßen Gedankenlosigkeit Paroli. Mal dun­kel, melan­cho­lisch und fast zynisch, mal mit spit­zem und wohl­ge­ziel­tem Humor.

Mit glas­kla­rem, akzen­tu­ier­tem Gesang singt sie von den dunk­len Seiten des Lebens, von Trauer, Wut oder dem Sich-Verlieren in mit­tel­ba­ren, digi­ta­len Welten. Verhalten, kon­zer­tant und doch höchst ein­dring­lich. Lieder, die fast schon weh tun bei soviel Deutlichkeit und unse­re moder­ne Gesellschaft sezie­ren­der Intelligenz."  (Rheinpfalz Zeitung 2018)

"Nicht nur düs­ter sind die Welten, die Le-Thanh Ho mit wand­lungs­fä­hi­ger Stimme beschwört. "Der Android" ist eine humor­vol­le Ballade gegen Anpassung um den Preis der Selbstaufgabe."  (Kieler Nachrichten 2018)

"Le-Thanh Ho zau­ber­te magi­sche Momente mit einer Stimme, die schein­bar alles kann, nimmt Kontakt zum Publikum auf und schafft die not­wen­di­ge Intensität, denn ihren Texten soll­te man ganz genau zuhö­ren. Texte aus dem Leben, Texte, vor­ge­tra­gen mit einer der­ma­ßen star­ken Bühnenpräsenz, dass man ihr alles was sie singt aufs Wort glaubt. Jedes Raunen, Kieksen, Flüstern und Hauchen ist genau an der Textstelle, wo der Text es brau­chen kann." (Neue Westfälische Zeitung 2017)

15,00 €

Lennart Schilgen — Engelszungenbrecher

Donnerstag

24.

Januar 2019

20 Uhr

„Engelszungenbrecher“

Einmal den Kopf schief gelegt, schon sieht die Welt ganz anders aus – Lennart Schilgen fin­det Blickwinkel, aus denen das ver­meint­lich Feststehende auf ein­mal wacke­lig erscheint. Und bringt es dann in sei­nen Liedern zum Kippen: Vom Tragischen ins Komische, vom Schönen ins Schräge. Oder auch mal umge­kehrt.

Mit Wortwitz und Ironie singt er über inne­re und äuße­re Schweinehunde, Black-Metal-Bands, die Liebe und alle ande­ren, die sich nicht weh­ren kön­nen. Die gute Nachricht ist: meis­tens will man sich gar nicht weh­ren. Sondern lie­ber ver­hal­ten mit­sin­gen, schließ­lich sind die Melodien so hübsch ein­gän­gig. Gelegentlich ist das sogar erlaubt, oft schei­tert es aber dar­an, dass es anders wei­ter­geht, als ver­mu­tet: mit ver­we­ge­nen Reimen und Zeilensprüngen dreht er sich selbst das Wort im Munde um, wird vom Draufgänger zum Dran-Vorbei-Schleicher oder vom hal­ben Hemd zum Hooligan.

Dazu spielt er abwech­selnd Klavier und Gitarre, ver­siert und viel­sei­tig, mal zart, mal rabi­at – aber stets im Sinne der Texte, vor­ge­tra­gen mit grund­so­li­der Heiterkeit und bis­wei­len bedenk­li­chem Mienenspiel. Was dabei her­aus­kommt ist sub­ti­ler Wahnsinn zum Wohlfühlen. Oder, um es mit dem letz­ten Satz sei­nes Pressetextes zu sagen: Geschichten, wie sie das Leben ger­ne geschrie­ben hät­te.

 

15,00 €

Lennart Schilgen, Berlin
www.lennartschilgen.de
Foto: Jost Schilgen Fotografie
www.jost-schilgen.com
Nutzung des Fotos für Promotion von Lennart Schilgen hono­rar­frei.

Valenske/Ruwe — Wir haben genug. Kabarett zur Lage der Nation

Samstag

09.

Februar 2019

20 Uhr

Amerika dreht am Rad, die Türken dre­hen das Rad zurück und Nordkoreas Besitzer Kim hat eins ab. Schade. Und wir? Wir leben im “bes­ten Deutschland aller Zeiten” (Stiftung Warentest: Es waren 48 Deutschländer im Test). Finanzkrise? Längst ver­ges­sen! Flüchtlinge? Alles Ärzte! Neue Schulden? Die schwar­ze Null steht wie ‘ne Eins! Wohlstand für alle, wir haben genug: Steuereinnahmen, Arbeitsplätze, Körperfett. Deutschland steht auf Kuschelkurs. Henning Ruwe und Martin Valenske haben genug davon: Wo sind die Streitthemen und wich­ti­gen Debatten hin? Wer nimmt die Ängste der ver­sorg­ten Bürger noch ernst? Davon gibt‘s ja auch genug. Zeit für Kabarett zur Lage der Nation.

Die zwei Kabarettisten bege­ben sich auf eine etwas ande­re Reise durch Deutschland. Dabei ent­de­cken sie die 30 schöns­ten Wanderwege durchs Hartz IV, spie­len rus­sisch Roulette in deut­schen Altenheimen und genie­ßen im säch­si­schen Freital zur Happy Hour einen Molotowcocktail. Valenske und Ruwe legen den Finger in die Wunde und sal­zen bei Bedarf noch­mal nach. Klassisches Kabarett trifft auf moder­nes Stand-Up, mit viel Witz und Selbstironie gelingt es den bei­den schein­bar mühe­los auch schwie­ri­ge Themen auf die Bühne zu heben.

Frech, kri­tisch und immer haar­scharf an der Grenze — so geht jun­ges Kabarett heu­te.

Das sagen die Betroffenen:​

  • Wenn die bei­den was Gescheites gelernt hät­ten, müss­ten sie kein Kabarett machen. (Dr. Peter Tauber, Minijobber der CDU)
  • Valenske? Ruwe? Mit denen habe ich mich noch nie getrof­fen. (Donald Trump, Antwort gelo­gen)
  • Saubere Pointen! (Meister Propper, freund­li­cher Skinhead)

Texte: Henning Ruwe, Martin Valenske

Regie: Sebastian Wirnitzer

15,00 €

Eckhard Radau "Sterne der Satire"

Freitag

15.

Februar 2019

20 Uhr

 

In sei­nem Soloprogramm „Sterne der Satire“ taucht Eckhard Radau ein in die schöns­ten Kabinettstückchen des deutsch­spra­chi­gen Kabaretts und der lite­ra­ri­schen Satire. Radau schlägt einen Bogen von Goethe bis Gernhardt, von Heine bis Hildebrandt. Wer Eckhard Radau kennt, weiß, dass er die Schmankerln nicht ein­fach vor­trägt, son­dern die­se zu klei­nen Dramen wer­den lässt, in die jewei­li­ge Rolle ver­sinkt und zudem noch den ein oder ande­ren Kabarettschlager träl­lert. Neben bekann­ten Kabarett-Highlights von Tucholsky, Kästner, Ringelnatz und Grünbaum kom­men auch heu­te eher unbe­kann­te Verfasser zu Wort. „Sterne der Satire“ ist ein ver­gnüg­li­cher Abend mit Tiefgang und Hintersinn.

15,00 €

Johannes Kirchberg — "Wie früher. Nur besser."

Samstag

16.

März 2019

20 Uhr

 

Johannes Kirchberg ist ganz der Alte. Aber schwer in Mode. Äußerlich mit gut sicht­ba­ren „Gebraucht-aber-geliebt-Spuren“, doch inner­lich topp und auf dem neu­es­ten Stand.

Wie eine nagel­neue Jeans, die erst durch ihren ange­sagt abge­ris­se­nen Vintage-Style ein Schweinegeld wert ist. Oder das Digitalradio, das im höl­zer­nen Retro-Design daher kommt. Mit USB, WLAN und CD. Oder wie das neu­es­te Küchenmöbel im Shabby-Chic.

So ist auch der neue Kirchberg. Außen beto­nen grau­me­lier­te Haare sei­nen Antik-Stil, der neue Anzug ist Retro-Retro, und die Lachfalten mar­kie­ren den moder­nen Used-Look – so wie sei­ne blau­en Flecken unterm wei­ßen Hemd: Spuren, die sich sehen las­sen kön­nen.

Innen aber läuft Johannes auf der neu­es­ten Version: Kirchberg 2.0.1.9. – sei­ne neu­en Lieder zie­len fröh­lich in die Mitte des Lebens und tref­fen dort alte Bekannte. Recycelte Songs sind voll aus­ge­reift – und die Texte stür­zen sich wei­ter lust­voll von einer Lebenskrise in die nächs­te.

15,00 €

Bernd Kohlhepp — "Die Räuber oder so

Samstag

23.

März 2019

20 Uhr

KOHLHEPP SPIELT SCHILLER

Nun wagt er sich an die Klassiker! In sei­nem Kabarett-Schauspiel-Crossover „DIE RÄUBER ODER SO“ wird Kohlhepp dem „Sturm und Drang“-Stück Schillers auf aus­ge­fal­le­ne Weise gerecht.

Die meis­ten ken­nen Bernd Kohlhepp als über­z­wer­chen Herrn Hämmerle, als schwä­bi­schen Rock ’n’ Roller, als Theatersport-Improvisierer oder Big Band-Sänger.

Der Tübinger Kabarettist hat vie­le Gesichter. Mit KOHLHEPP SPIELT SCHILLER: DIE RÄUBER ODER SO … zeigt er einen Crossover zwi­schen Kabarett und Schauspiel. Schräg, wit­zig und spe­zi­ell.

Seinem Lieblingsdramatiker Friedrich Schiller hat er schon auf der CD Wer wagt es …?! mit den Balladen in der Originalsprache schwä­bisch gehul­digt. Jetzt spielt er DIE RÄUBER. Alleine. Und zwar sämt­li­che. Dem wild gestrick­ten Schiller-Erstling gewinnt der kaba­ret­tis­tisch geschul­te Blick ver­we­ge­ne Bezüge ab.

Schillers RÄUBER also aus dem Pantheon auf die Kabarettbühne. Geht nicht? Sie wer­den sich wun­dern.

 

15,00 €

Ann-Britta Dohle / Manfred Schlaffer — "Tod" nach Woody Allen

Freitag

05.

April 2019

06.

April 2019

20 Uhr

„Tod“ nach Woody Allen.
Woody Allen ist der Meister des skur­ri­len Humors und schreckt auch vor der Personifizierung des Todes nicht zurück.
Dieser lang­weilt sich, geht es doch längst nur noch dar­um, in wel­cher Reihenfolge die Menschen von sei­ner Liste zu strei­chen sind.
Da steht der Spießbürger Kleinmann auf sei­ner Auftragsliste. Er beginnt ein Katz und Maus -Spiel mit dem klei­nen Verkäufer, der ihm mit sei­ner Ignoranz uner­war­tet Paroli bie­tet.
Woody Allen arran­giert ein spek­ta­ku­lä­res wie absur­des Szenario um Kleinmann:
Ein Mörder geht um in einer klei­nen Stadt. Der Verkäufer Kleinmann wird gegen sei­nen Willen dazu ver­don­nert, an Bürgerwachen und einem undurch­sich­ti­gen „Plan“ teil­zu­neh­men.
Während Kleinmann noch glaubt, sich durch Nichtstun und Wegducken gegen sein dro­hen­des Schicksal weh­ren zu kön­nen, ist der Tod ihm stets dicht auf den Fersen und
nimmt immer eine ande­re, eine raf­fi­nier­te­re Gestalt an, um den ängst­li­chen Kleinmann aus der Reserve zu locken.
Eine hin­ter­grün­di­ge Komödie, tra­gisch und komisch zugleich, die nicht spur­los an dem Publikum vor­bei gehen wird.
Denn auch das wird auf­ge­wie­gelt.

Foto: Roland Maoro

Felix Oliver Schepp — "HiRNKLOPFEN"

Samstag

13.

April 2019

20 Uhr

 

HiRNKLOPFEN
Kopfnusslieder und Herzensangelegenheiten

Jetzt mal Hand auf´s Hirn. Oder raucht Ihnen schon das Herz?
Felix Oliver Schepp kennt bei­des und macht sich mit sei­nen skur­ril-poe­ti­schen Liedern, sei­nen „schepp­sons“ auf die Suche nach dem rich­ti­gen Maß. Er singt von Kindern, die bis zur Kritikunfähigkeit hoch­ge­lobt wer­den und bit­tet den Heiligen Perfektus um Ablass. Er treibt die Geltungssucht der Generation Individuell so weit, dass das nar­ziss­ti­sche Mauerblümchen sei­nen Ausweg im Pflanzendünger sucht. Er spannt den Bogen – und trifft ins Schwarze.

Musik & Texte: Felix Oliver Schepp
Regie: Sven Kemmler

15,00 €

Fee Badenius — "Feederleicht"

Samstag

27.

April 2019

20 Uhr

 

Liedermacherin mit Musik für Ohren, Kopf und Herz

Fee Badenius (*1986) lebt und arbei­tet im Ruhrgebiet. Sie ist Preisträgerin zahl­rei­cher Kleinkunstpreise, u.a. der Meißner Drossel, der Sulzbacher Salzmühle und des Obernburger Mühlsteins. Sie hat bereits in meh­re­ren TV-Formaten mit­ge- wirkt, dar­un­ter NUHR ab 18, Nightwash und Ladies Night. Das Video ihres Auftritts bei NUHR ab 18 erreich­te bei Facebook mehr als 10 Mio. Aufrufe.

Fee Badenius ist inso­fern eine Rarität in der Kabarett-und Kleinkunstlandschaft, als sie auf die übli­chen, bewähr­ten Mittel des bei­ßen­den Spotts, der ver­ächt­li­chen Ironie, der lär­men­den Aggression ver­zich­tet. Sie ist im Gegenteil von einer so ganz und gar unan­ge­streng­ten, lie­bens­wer­ten Natürlichkeit und Zimmertemperatur, dass man sie sofort mag und sich in dem, was sie vor­trägt, bereit­wil­lig gespie­gelt fin­det. Aber Achtung: Nachdem sie mit ein paar sub­ti­len, sprach­lich erst­klas­si­gen, aber inhalt­lich eini­ger­ma­ßen harm­los-hei­te­ren Liedern das vol­le Einverständnis des Publikums gewon­nen hat, zwingt sie es eben­so mil­de, aber bestimmt, sich selbst zu betrach­ten – und schon ist jeder ideo­lo­gi­sche Widerstand zweck­los und das Wohlbefinden nach­hal­tig gestört.
Sie sieht mit dem Herzen, ohne kit­schig oder belang­los zu wer­den, erhebt sich, wo sie kri­tisch wird, nicht über ihr Pu-bli­kum und grenzt sich doch freund­lich, aber bestimmt ab, wo es nötig ist – von ihrer Freundin eben­so wie von mili­tan­ten Vegetariern und allem ideo­lo­gisch Verbohrten.

Bei Fee Badenius, und das ist sel­ten, klappt bei­des, Wort und Musik: Ihr fal­len ori­gi­nel­le, durch­aus außer­ge­wöhn­li­che Texte ein, die sie mit Tonfolgen ver­sieht, deren Abfolge man nicht schon ahnt, bevor sie tat­säch­lich erklin­gen. Wunderschön beglei­tet wer­den ihre Lieder von Johannes Still an Piano und Akkordeon, Jochen Reichert am Kontrabass und Christoph Helm an Schlagzeug und Percussion.

15,00 €

Barth / Roemer — "Groove Chanson"

Freitag

10.

Mai 2018

20 Uhr

Das Duo Barth Roemer hat sich sein eige­nes Genre gezim­mert:
Groove Chanson.

Auf dem Programm steht Eigenes in deut­scher Sprache, gän­se­h­aut­trei­bend und hit­ver­däch­tig.
Die eben­so wort- wie stimm­ge­wal­ti­ge Sängerin Astrid Barthschreibt Texte, die plau­si­bel erschei­nen ohne zu dozie­ren, die tief emp­fun­den sind ohne kit­schig zu wir­ken. Sie wird nie­mals müde, ihre Zuhörer zum Anderssein und Mitdenken zu moti­vie­ren und hält über einen gan­zen Abend hin­weg jene sel­te­ne Spannung, mit der man eine Bühne elek­tri­sie­ren kann.

Sie wird von dem wun­der­ba­ren GitarristenPhilipp Roemerkon­tra­punk­tiert, des­sen Grooves mit Leichtigkeit und Souveränität daher­kom­men, des­sen Akkordreichtum dem sei­ner melo­di­schen Einfälle gleich­kommt, und der hin und wie­der mit einer zwei­ten Gesangsstimme Glanzlichter setzt.

Das Album "Groove Chanson" erhielt den Preis der deut­schen Schallplattenkritik.

Kluge Lieder, Persönliches und Zeitbezogenes, jaz­zi­ger Sound, röh­ri­ge Stimme der Texterin, Komponistin und Sängerin Astrid Barth, ein­gän­gi­ges Gitarrenpicking und Arrangements von Philipp Roemer sind eine außer­ge­wöhn­li­che und ein­drucks­vol­le Kombination.

(Rainer Katlewski im „Folker“, 2016)

 

15,00 €

Erwin Grosche — Wie aus heiterem Himmel

Freitag

24.

Samstag

25.

Mai 2019

20 Uhr

"Gedankenblitze und poetische Niederschläge"

"Wie aus hei­te­rem Himmel" fal­len die Geistesblitze seit Jahren über den Kleinkünstler Erwin Grosche her­ein. Am Donnerstag und Freitag, dem 1. und 2. November, kann man den Kulturpreisträger der Stadt Paderborn wie­der um 20:00 Uhr mit sei­nem 14. Soloprogramm im trau­ten Amalthea-Theater erle­ben. Erwin Grosche ist ein Clown, ein Philosoph und ein per­fek­ter Reiseführer durchs wil­de Absurdistan. Als Großmeister der Wortakrobatik und der schier unmög­li­chen Pointen über­rascht er seit 50 Jahren sein Publikum. Er bekam alle bedeu­ten­den Kleinkunstpreise und stand auf unzäh­li­gen Bühnen um sein Publikum mit sei­nen Gedanken zur  Welt zu über­ra­schen und zu erfreu­en. Manchmal staunt man am Ende, war­um die­se ganz eige­ne Sicht der Dinge einem noch nicht selbst ein­ge­fal­len ist und wun­dert sich über nichts mehr. Erwin Grosche erfin­det die Welt im Kleinen neu. Huldigungen an Toastbrote, eine Hymne ans Oberbett, neue Erkenntnisse über Vornamen und den Verlust der Fähigkeiten sind nur eini­ge der Geistesblitze, die ihn dies­mal aus hei­te­rem Himmel ange­regt haben. Ihm gelingt wie kei­nem zwei­ten die­se Verknüpfung all­täg­li­cher Befindlichkeiten mit hin­ter­grün­dig phi­lo­so­phi­scher Weltbetrachtung. Seine Freude an wun­der­li­chen Instrumenten und sei­ne kind­li­che Experimentierlust sind ungebrochen.Gucken Sie sich die­sen Mann an, solan­ge es geht. Wer weiß. Er ist ein ech­ter Abenteurer der inne­ren Welten. Eines Tages könn­te er in ihnen ver­schwin­den und nicht wie­der­kom­men. Ein Programm für Querdenker und Entdecker.

15,00 €

Graceland — "Tribute to Simon and Garfunkel"

Freitag

07.

Juni 2019

20 Uhr

 

Die unver­gess­li­chen Songklassiker des US-ame­ri­ka­ni­schen Folk-Rock-Duos Simon & Garfunkel las­sen abtau­chen in längst ver­gan­ge­ne Zeiten vol­ler Romantik, aber auch sozia­ler und poli­ti­scher Umwälzungen.

All die unzäh­li­gen Verehrer, Liebhaber und Fans der bei­den wer­den Dank der bemer­kens­wer­ten musi­ka­li­schen Leistung des Duos Graceland erle­ben, wie die­se Augenblicke auf traum­haf­te Weise wie­der leben­dig wer­den.

Die bei­den char­man­ten Musiker Thomas Wacker und Thorsten Gary (Gewinner des „Internationalen Country Music Awards 2011“) bewei­sen mit ihrem erfri­schend leicht wir­ken­dem Gitarrenspiel, das sich durch gekonnt spar­sa­me Arrangements aus­zeich­net, ein enor­mes Talent und Feingefühl, mit dem sie den unver­wech­sel­ba­ren Charakteren der „gro­ßen Meister“ Tribut zol­len. Hierbei legen Thomas Wacker, des­sen Stimmfarbe der Paul Simons erstaun­lich nahe kommt, und Thorsten Gary, für den das sel­be in Bezug auf Art Garfunkel gilt, Wert auf eine ori­gi­nal­ge­treue Interpretation. Und doch gelingt ihnen der Brückenschlag, den abwechs­lungs­rei­chen Stücken eine sehr per­sön­li­che, hin­ge­bungs­vol­le Note zu ver­lei­hen.

 

15,00 €

Sarah Hakenberg — Heimat — Vorpremiere zum neuen Programm

Donnerstag

17.

Oktober 2019

20 Uhr

Wer Sarah Hakenberg kennt — und das sind in Paderborn eine Menge Leute — der weiß, dass der Witz der Künstlerin, ihr Einfallsreichtum, die Originalität und das Spiel am Flügel und mit Worten unüber­trof­fen sind. Mehr kön­nen wir heu­te nicht ver­ra­ten. Aber auf die Vorpremiere ihres neu­en Programms "Heimat" dür­fen wir uns alle heu­te schon freu­en.

 

15,00 €