Coronaschutzverordnung

Stand: ab dem 20. August 2021

Wir hei­ßen gern bis zu 50 Zuschauer will­kom­men. Bitten den­ken Sie an Ihren Nachweis, dass Sie ent­we­der geimpft oder gene­sen sind oder einen maxi­mal 48 Stunden alten nega­ti­ven Test haben. Generell gilt die gesetz­li­che Regelung.

Im Theater sor­gen zwei Filter für rei­ne Luft für Publikum und Aktive, ein wei­te­rer steht in unse­rer Lounge. Für Frischluft sorgt ein klei­ner Ventilator.

Sarah Hakenberg — Wieder da! — Vorpremiere

Freitag 8.

und

Samstag 9.

Oktober 2021

20 Uhr

Es gibt Zeiten, in denen uns das Lachen nur noch im Halse ste­cken bleibt, in denen der letz­te Witz erzählt ist und alle fröh­li­chen Melodien die­ser Welt ver­klun­gen sind. Aber die­se Zeiten sind ja zum Glück noch nicht ange­bro­chen! Und des­halb hat die mit dem "Deutschen Kabarettpreis" aus­ge­zeich­ne­te Liedermacherin wie­der ein­mal eine Menge neu­er mit­rei­ßen­der Schmählieder, raf­fi­nier­ter Protestsongs und unver­fro­re­ner Ohrwürmer geschrie­ben: Über unpo­li­ti­sche CDU-Wähler bei­spiels­wei­se, über scha­den­fro­he Vermieter, unent­spann­te Eltern und über ame­ri­ka­ni­sche Präsidenten. Sarah Hakenberg haut ver­gnügt in die Tasten, schrummt ihre Ukulele und erzählt dabei glei­cher­ma­ßen von Abgründen, die in unse­rem Inneren schlum­mern und vom gro­ßen Wirrwarr da drau­ßen. Besser wird die Welt dadurch auch nicht, aber zumin­dest bes­ser erträg­lich. Freut euch auf einen Abend vol­ler intel­li­gen­ter Bosheiten, fröh­li­chem Charme und unwi­der­steh­li­cher Dreistigkeit!

Die Premiere ist am 22. Oktober 2021 in München im Lustspielhaus; die Vorpremiere natür­lich bei uns.

Zur Vorfreude lohnt ein Blick auf ihre Internetseite.

18,00 €

Sarah Hakenberg

Erwin Grosche — Warmduscher Vol. 4

Freitag 29.

und

Samstag 30.

Oktober 2021

20 Uhr

Das Beste (und die Nudeln)

Erwin Grosche hat die Glanzstücke und Lieblingsszenen aus über vier­zig Jahren Kabarettgeschichte aus­ge­packt. Das ulti­ma­ti­ve Best-of!

„Man nen­ne mir einen, der auch nur annä­hernd in der Lage wäre, die Seelenlage von Gerste, Hafer, Weizen und Roggen eurhyth­misch so prä­zi­se dar­zu­stel­len wie er. Es lebe Paderborn!”, so jubel­te ein Kritiker über Erwin Grosche.

Der Paderborner Kleinkünstler über­rascht mit jedem neu­en Programm sein Publikum. Vom Alleralltäglichsten bis zum Ungeheuren, ja Ungeheuerlichen der Existenz ist es in Grosches Warmduscherreport Vol.4 oft nur ein ganz klei­ner Schritt. Aus ver­blüf­fen­den Assoziationen, Albernheiten, skur­ri­ler Poesie unter einer dicken Ladung ost­west­fä­li­schen Dadas bas­telt er mit stau­nen­den Augen eine Welt zusam­men, die nach den Gesetzen einer kind­haft-unbe­küm­mer­ten Logik funk­tio­niert.

Nun hat Erwin Grosche noch ein­mal die Glanzstücke und Lieblingsszenen aus fast fünf­zig Jahren Kabarettgeschichte aus­ge­packt. Der ers­te Eindruck, die Peter Sloterdijk Entspannungstasche, die Omis mit den neu­en Gummistiefeln, die NIVEA-Huldigungen, das Lob des Altseins und die Frage „ob man dem Glück noch viel näher sein kann“ wer­den nicht feh­len. Neue Stücke wird es auch geben und ganz sicher auf­ge­führt wird dies­mal auch das Loblied der Nudeln. „Gucken Sie sich die­sen Mann an, solan­ge es geht. Wer weiß. Er ist ein ech­ter Abenteurer der inne­ren Welten. Eines Tages könn­te er in ihnen ver­schwin­den und nicht wie­der­kom­men.“

Erwin Grosche: https://​erwing​ro​sche​.de/

und sein NEUES TROSTLIED: "Wenn ich mir was wün­schen dürf­te" auf Youtube.

18,00 €

Erwin Grosche - Warmduscher Vol. 4

Manfred Maurenbrecher — Solo

Freitag

5.

November 2021

20 Uhr

Zurück in die Zukunft!

Er hock­te vor dem Klavier, gewun­de­ner Rücken, den Kopf seit­wärts zu uns gedreht, und sei­ne Hände schlu­gen von schräg unten auf die Tasten ein. Eine Bogenbewegung, ein Krakenkampf. Er kroch in die­ses hei­li­ge Instrument, als wäre er allein mit ihm, als hät­ten wir hier nichts zu suchen, und er hat­te so wenig Respekt vor ihm wie Johnny Rotten vor dem Papst. Es sah mör­de­risch aus. So erin­ner­te sich Herwig Mitteregger von der Band Spliff an sei­ne ers­te Begegnung mit Manfred Maurenbrecher Anfang der Achtziger, die wenig spä­ter in einem Plattenvertrag mit der CBS mün­de­te. Die Wochenzeitung Die Zeit froh­lock­te sogleich: …wohl die ein­zi­ge wirk­lich gro­ße Entdeckung der geho­be­nen deut­schen Unterhaltungsmusik, Abteilung Liedermacher. Maurenbrecher war anders, jemand der musi­ziert …als müs­se er die Töne von den Tasten rei­ßen… Wie kein ande­rer hier­zu­lan­de schafft Manfred Maurenbrecher Platz zwi­schen den Zeilen, schrei­ben die Nürnberger Nachrichten auch noch Ende der Achtziger. Eine Hit-Single ist mit ihm jedoch nicht zu machen. Maurenbrecher erweist sich als Album-Künstler. Die Musik und die Texte, aus denen Maurenbrecher's Platten sind, kom­men von den Straßen, in denen er lebt, sind den Parties abge­schaut, auf denen er immer der schlaue und amü­sier­te Außenseiter sein wird, schreibt sein dama­li­ger Manager Jim Rakete: Ein rascher Erfolg wür­de ihn zum Mittelpunkt einer sol­chen Party machen. Nachdem ich ihn eini­ge Jahre ken­ne, wage ich zu pro­phe­zei­en: Das wird er ver­hin­dern.

Rakete behält recht. Maurenbrecher wird zum Geheimtip auf Lebenszeit (FAZ, 1992) und tauscht den gro­ßen Ruhm für ein Leben vol­ler Würdigungen, ech­ten Kultcharakter und ein­ge­schwo­re­ne Fans ein. 1991 gewinnt er den Deutschen Kleinkunstpreis zusam­men mit Richard Wester, 1998 den Liederpreis des Südwestfunks. Konstantin Wecker zieht den Hut: Unprätentiös und ver­spon­nen, musi­ka­lisch von bewun­derns­wer­ter Schlichtheit, die ihm hier­zu­lan­de kei­ner nach­macht. 2002 gewinnt er den Deutschen Kabarett-Preis als Mitglied der Lesebühne Mittwochsfazit (zusam­men mit Horst Evers und Bov Bjerg). 2005 folgt der Preis der Deutschen Schallplattenkritik und 2009 der Liederpreis der Liederbestenliste.

Als 2010 dann das 30jährige Bühnenjubiläum ansteht, machen sich sei­ne Fans an ein außer­ge­wöhn­li­ches Geschenk: 3 CDs mit 62 Cover-Versionen sei­ner Lieder. Reinhard Mey ist dabei, Hannes Wader, fast die gesam­te Berliner Lesebühnenszene, Klee, Purple Schulz, Opern- und Chansonsänger, Rocker, Popper, das gan­ze Spektrum. Macht man sich die Mühe, die CDs tat­säch­lich in vol­ler Länge durch­zu­hö­ren, stellt man fest, dass Manfred Maurenbrecher eine Menge guter Songs geschrie­ben hat, sowohl text­lich, wie auch kom­po­si­to­risch, staunt dazu der Tagesspiegel.

Doch das ist kein Ende: die Alben no go (2013), Rotes Tuch (2015) und flüch­tig (2017) gewin­nen alle­samt den Preis der Deutschen Schallplattenkritik und sor­gen für neue Schwärmereien. Das Lied Kiewer Runde erhält zudem den Liederpreis der Liederbestenliste.

„solo“ ist ein Abend mit Liedern der aktu­ells­ten CD "INNERES AUSLAND", Hochaktuellem und Liedern/Anekdoten aus ‚mei­nen Achtzigern‘.

Manfred Maurenbrechers Homepage: https://​mau​ren​bre​cher​.com/

18,00 €

Manfred Maurenbrecher

Faltsch Wagoni — Zum Glück — kein Ratgeber

Donnerstag

25.

November 2021

20 Uhr

Gerade noch mal gut gegan­gen. Gottseidank, könn­te man sagen, aber Faltsch Wagoni sagen lie­ber: zum Glück.

Glück, das ist ein­fach eine gute Gesundheit und ein schlech­tes Gedächtnis, mein­te einst Hemingway. Nicht schlecht. Vergessen wir doch ein­fach mal, was uns gera­de die Stimmung ver­miest und las­sen uns von den sati­ri­schen Geistesblitzen à la Faltsch Wagoni beglü­cken. Erfahren wer­den wir aller­dings nicht wie wir glück­lich wer­den, son­dern, dass wir es womög­lich schon sind.

Jeder ist sei­nes Glückes Schmied, meint der Volksmund. Wenn die­ser Satz stimmt, müss­ten wir dann nicht alle ver­dammt unglück­lich sein? Denn das mit dem Schmieden ist ja so eine Sache. Anstatt mal alle Viere gera­de sein zu las­sen, schmie­den wir wie beses­sen drauf­los, obwohl das mehr scha­det als nützt. Denn in Zeiten des Zuviel braucht es zum Glück eigent­lich fast nichts. Je weni­ger, des­to leich­ter tut es sich, das Glück.

Zum Glück gehö­ren bei Faltsch Wagoni immer zwei: zwei Zahnbürsten, zwei Koffer, zwei Instrumente, zwei Stimmen, zwei Paar Hosen, zwei Köpfe, bezie­hungs­wei­se Sturköpfe, zwei musi­ka­li­sche und wort­star­ke Stunden vol­ler Fantasie. Fürs Publikum eine wun­der­ba­re Gelegenheit inne­zu­hal­ten und sich ganz dem Glück des Denkvergnügens hin­zu­ge­ben.

Pressestimmen:

Hochkomisches Amusement, wenn Mimik, Gestik, schrä­ges Instrumentarium und Dialoge zwi­schen Duett und Duell Hirnschmalz und Zwerchfell erschüt­tern. Süddeutsche Zeitung

Es war schon immer die beson­de­re Qualität die­ses ein­zig­ar­ti­gen Duos, auch aus schein­bar abwe­gi­gen Themen schil­lern­de Wortkunst zu zau­bern. Bayrischer Rundfunk

Für Kabarettzuschauer pas­siert hier eine gan­ze Menge im Kopf — zum Glück. Münchner Feuilleton

Trailer: bei Youtube

Silvana Prosperi: Gesang, Percussion
Thomas Prosperi: Gesang, Gitarre

18,00 €

Bastian Semm — "Cash — a singer of songs"

Freitag

21.

Januar 2022

20 Uhr

CASH – a sin­ger of songs” ist eine gut ein­ein­halb­stün­di­ge Hommage an Johnny Cash. Sehr inti­me, eigen­stän­di­ge und per­sön­li­che Interpretationen sei­ner Lieder wer­den mit Auszügen aus sei­ner Autobiografie ver­knüpft, und geben dem Zuschauer einen tie­fen Blick in die Seele des “Man in Black”. Es han­delt sich bei die­sem Programm nicht um eine Cover- oder Tribut-Show. Diese musi­ka­li­sche Lesung in Kooperation mit dem EDEL-Verlag Hamburg und HarperCollins New York eröff­net ganz per­sön­li­che Einblicke in das Leben und Wirken Johnny Cashs ohne dabei Gefahr zu lau­fen, in Imitation zu ver­fal­len.

„Bastian Semm gibt einen gelun­ge­nen und tief­ge­hen­den Eindruck in das Leben und die Musik Johnny Cashs. Es gelingt ihm, ein Gefühl zu ver­mit­teln, das Cash den Zuhörern sei­nes letz­ten Albums gewünscht hat­te: Das Gefühl, bei ihm in sei­nem Wohnzimmer zu sit­zen.“ (Rhein-Neckar-Zeitung)

Bastian Semm (Gesang/Gitarre) stu­dier­te Schauspiel an der Leipziger Hochschule und war fest am Theater Basel enga­giert. 2009 wur­de er für sei­ne Darstellung des PEER GYNT bei den Luisenburg-Festspielen in Wunsiedel mit dem Rosenthal-Nachwuchspreis aus­ge­zeich­net. In DER MANN DER DIE WELT ASS und als John Lennon in LENNONFREE ASBIRD war er im Theater Heidelberg zu sehen. Im Sommer 2011 spiel­te er den HAMLET bei den Festspielen in Bad Hersfeld und gewann für sei­ne Darstellung den Hersfeldpreis. 2012 konn­te man ihn als Romeo in ROMEO UND JULIA bei den Luisenburg-Festspielen erle­ben.

Das kön­nen Sie natür­lich alles auch bei Wikipedia nach­le­sen oder sie stö­bern durch sei­ne Homepage.

18,00 €

Bastian Semm — "Songs to tell"

Samstag

22.

Januar 2022

20 Uhr

Bastian Semm fühlt sich seit jeher der ame­ri­ka­ni­schen Singer/Songwriter-Tradition ver­bun­den.

In sei­nen eige­nen Songs ver­bin­det er Country, Folk, Blues und Americana und taucht in sei­nen Konzerten authen­tisch und unver­fälscht in sei­ne “Storytelling Songs“ ein.

Bastian Semm (Gesang/Gitarre) stu­dier­te Schauspiel an der Leipziger Hochschule und war fest am Theater Basel enga­giert. 2009 wur­de er für sei­ne Darstellung des PEER GYNT bei den Luisenburg-Festspielen in Wunsiedel mit dem Rosenthal-Nachwuchspreis aus­ge­zeich­net. In DER MANN DER DIE WELT ASS und als John Lennon in LENNONFREE ASBIRD war er im Theater Heidelberg zu sehen. Im Sommer 2011 spiel­te er den HAMLET bei den Festspielen in Bad Hersfeld und gewann für sei­ne Darstellung den Hersfeldpreis. 2012 konn­te man ihn als Romeo in ROMEO UND JULIA bei den Luisenburg-Festspielen erle­ben.

Das kön­nen Sie natür­lich alles auch bei Wikipedia nach­le­sen oder sie stö­bern durch sei­ne Homepage.

18,00 €

Sebastian Semm

Bernd Gieseking — "Ab dafür! — Der satirische Jahresrückblick"

Samstag

5.

Februar 2022

20 Uhr

Ab dafür! Bis heu­te bedeu­tet das jähr­lich: Satire und Komik, Kommentar und Nonsens über den all­täg­li­chen Wahnsinn des ver­gan­ge­nen Jahres. Eine rasan­te Achterbahnfahrt durch Peinlichkeiten und Höhepunkte der letz­ten 12 Monate. Ein Jahresrückblick von A bis Z, über die Zeit zwi­schen Januar und Dezember, frech, schnell, sau­ber, komisch!

Das Nebeneinander der gro­ßen Ereignisse und der pri­va­ten Sicht, das Formulieren des Großen-Ganzen in wit­zi­ge Geschichten, das Überspitzen oder auch nur mal das süf­fi­san­te Zitieren machen das Programm „Ab dafür!“ ein­zig­ar­tig.

Politik, Gesellschaft und Kultur, die elek­tro­ni­schen Medien und die Tagespresse geben immer wie­der Stichworte für Sprachwitz und Komik, für gro­tes­ke Logik und ver­spiel­ten Unsinn. Gereimt, geschüt­telt und gerührt.

Seit mitt­ler­wei­le 25 Jahren prä­sen­tiert Bernd Gieseking sei­nen jähr­li­chen sati­ri­schen Rückblick „Ab dafür!“. Gieseking war einer der Ersten über­haupt in Deutschland, die die­se Form, die­se Mischung aus Chronik und Kommentar, mit schrä­gen Sichtweisen und über­ra­schen­den Pointen auf die Kabarett-Bühnen brach­te.

Mehr zu Bernd Gieseking fin­det sich auf sei­ner Internet-Präsenz und bei Wikipedia.

18,00 €

Carolin Karnuth — "Endstation: Liebe!"

Freitag

25.

Februar 2022

20 Uhr

Carolin Karnuth, Schauspielerin, Sängerin und Songwriterin in Berlin, prä­sen­tiert, zusam­men mit ihrem Paderborner Pianisten und Co-Komponisten Eckhard Wiemann, einen bun­ten Soloabend über die Liebe.

Ein abwechs­lungs­rei­cher Lieblingsliedermix aus ihren drei Soloprogrammen, viel­fäl­tig in den Genres:
Neben eige­nen deutsch­spra­chi­gen Liedern des Duos, kom­men eben­so Jacques Brel, Christiane Weber und Benjamin Britten zu Wort. Angereichert mit Popsongklassikern bekann­ter Größen wie Amy Winehouse und Prince und sogar ein Voodoo — Blues Song ist mit an Bord.

Mal hei­ter, mal melan­cho­lisch führt die Vollblut-Entertainerin mit locker-tro­cke­nem, selbst­iro­ni­schem Humor, köl­scher Herzlichkeit und einem Hauch Berliner Schnauze durch einen kurz­wei­li­gen, tem­pe­ra­ment­vol­len Abend über das schöns­te der Gefühle. Begleitet wird sie dabei von ihrem Pianisten und Tastennaturtalent Eckhard Wiemann. Steigen Sie also aus und ver­wei­len Sie an der Endstation: Liebe!

Ihre Homepage ver­rät mehr.

18,00 €

Roger Stein — Alles vor dem Aber … ist egal

Freitag

25.

März 2022

20 Uhr

Mit lei­den­schaft­li­chen Liedern und Texten zeigt Roger Stein einen Abend lang,
dass alles vor dem Wort „Aber“ egal ist.
Ganz schön frech, ganz schön bös’, ganz schön schön!

Mit kraft­vol­ler Vielseitigkeit, Selbstironie und Charme, rauscht Roger Stein mul­ti-instru­men­tal und reim­ge­la­den durch sein drit­tes Soloprogramm. „Alles vor dem Aber ist egal“ steckt vol­ler Sehnsucht und Humor, ist poe­tisch und bil­der­reich zugleich.

Roger Stein kri­ti­siert, koket­tiert und übt Gesellschaftskritik aus der Hüfte – unauf­ge­setzt und leicht, aber trotz­dem auf den Punkt. Stein ist kein vor­der­grün­di­ger Revoluzzer. Sein Schalk äußert sich nie durch gro­ße Gesten, ist jedoch immer da, wenn er zum Beispiel in dem Song „Gesichter aus gar nichts“ die neo­li­be­ra­le McKinsey-Unternehmensberater ins Visier nimmt, die Krawatten aus Gleichgültigkeit tra­gen, wäh­rend ihre Verantwortung mit Lotuseffekt ver­se­hen ist.

Mit Liedern wie „Worauf willst du war­ten“ erin­nert uns der char­man­te Entertainer dar­an, im Leben nicht die Bequemlichkeit sie­gen zu las­sen und uns in klei­nen Wartehäusern gemüt­lich ein­zu­rich­ten, son­dern dem Glück ent­ge­gen­zu­ge­hen. Und das schrägs­te „Hochzeitslied“ der Gegenwart zeigt, dass es eben auch nur die klei­nen und gro­ßen Fragen des Lebens sind, die ihn beschäf­ti­gen.

Roger Stein ist Sänger, Songwriter, Pianist und Erzähler zugleich – aber vor allem ist er Poet mit Schalk im Nacken, schafft er es doch, Schmerz und Melancholie in Wärme und Leichtigkeit zu hül­len und damit der Tragik die Kälte zu neh­men: Denn jede Tragik hat ihren eige­nen Humor.

Seine Fans schät­zen ihn als wort­ge­wand­ten Entertainer, der auch den Dialog mit dem Publikum nicht scheut und sein Gegenüber durch Schlagfertigkeit ver­blüfft. Der Wechsel von Humor und Ernsthaftigkeit kommt stets uner­war­tet, rasant und doch leicht­fü­ßig. Ein Abend voll Energie, Kraft und Romantik.

Sein Youtube-Kanal

18,00 €

Roger Stein

Jürgen Rau und Richard Rossbach — "Rock Tales"

Samstag

9.

April 2022

20 Uhr

Ein unter­halt­sa­mer Mix aus span­nen­den, amü­san­ten Rock‑u. Pop-Storys, Live-Hits & Multimedia. Zwei sym­pa­thi­sche Musiker mit einem Abend vol­ler Anekdoten und legen­dä­rer Melodien — auf vie­len Instrumenten.

Der eine war vie­le Jahre in hohen Positionen bei Schallplatten-Konzernen, traf gro­ße Stars. Jetzt prä­sen­tiert er sei­ne Lieblings-Geschichten aus dem Backstage-Bereich — zusam­men mit sei­nem Produzenten, per Leinwand & Livemusik. Anekdoten nach Noten!

Jürgen Rau arbei­te­te vie­le Jahre in ver­ant­wort­li­chen Positionen bei gro­ßen Schallplatten- Konzernen, für Megastars & Newcomer. Kein Wunder, dass er dabei viel Erzählenswertes erlebt hat. Jetzt prä­sen­tiert er sei­ne Lieblings-Anekdoten nach Noten aus dem Backstage-Bereich. Der Hamburger, ein wan­deln­des Musik-Lexikon, plau­dert aus dem Nähkästchen des Rock'n'Roll und erzählt amü­san­te Hintergrund-Geschichten von sei­nen Begegnungen mit den Größen des Musikbusiness…

…und dazu mit­ten­drin und zwi­schen­durch immer alle legen­dä­ren Welt-Hits! — Live natür­lich! Stets nahe am Original, ohne zu kopie­ren, und mit dem nöti­gen Respekt vor den gro­ßen Kompositionen und dem Anspruch an sich selbst. „the best of the best“, und vom Besten soll man ja bekannt­lich nie genug krie­gen!

Musikalisch ein­ge­rahmt wird das char­man­te Spektakel vom musi­ka­li­schen Tausendsassa und Produzenten Richard Rossbach - der stu­dier­te Multi-Instrumentalist und Studio-Inhaber ist schon fast selbst eine
leben­de Legende. Und bleibt — trotz allem — stolz auf sei­nen ers­ten Echo!

Im Zeitraffer strom­ern die Beiden lau­nig durch die Musikgeschichte: mit augen­zwin­kern­dem Humor und gro­ßer Spielfreude ent­steht bei ihren Auftritten oft eine fan­tas­ti­sche Mitsing- Atmosphäre. Natürlich kön­nen sich die Zuhörer aber auch zurück­leh­nen und genie­ßen. Rock Tales, kom­bi­niert mit Videoprojektionen und zum Teil noch nie gezeig­ten Fotos, im Wechsel mit groß­ar­ti­ger Live-Musik und ech­tem Rock'n'Pop-Feeling: die größ­ten Hits und bes­ten Songs der bes­ten Bands und Künstler. — Für Fans und Musik-inter­es­sier­te, die ein­mal hin­ter die Kulissen des Rock- und Pop-Business bli­cken möch­ten!

Der Kulturmanager und Musik-Journalist Jürgen Rau ist Autor meh­re­rer Bücher über Musik. In sei­nem beweg­ten Rock'n'Roll-Leben traf er gro­ße Legenden und arbei­te­te mit vie­len Top-Stars – von eini­gen soll hier die Rede sein. — Für die jün­ge­ren Musikfans ein tie­fer Geschichts-Unterricht in Sachen Rock- und Pop. Und die Reiferen unter uns erhal­ten Antworten auf vie­le unge­stell­te Fragen! Mindestens!

So gese­hen, ist es auch eine span­nen­de Reise durch die Rock-History! Oder wie John Lennon sag­te: “A splendid time is gua­ran­te­ed for all!“

Dem ist nichts hin­zu­zu­fü­gen. Außer einem Konzert-Besuch!

18,00 €

Bernd Lafrenz — "Hamlet — frei-komisch nach Shakespeare"

Freitag

29.

April 2022

20 Uhr

Was dem Goethe sein Gründgens ist dem Shakespeare sein Lafrenz – zumin­dest für den Freund der gepfleg­ten Kleinkunst. Denn statt den Theatertempel sucht Bernd Lafrenz die Intimität der Kabarettbühne für sei­ne frei­geis­ti­gen Adaptionen der Shakespeare-Klassiker. Heute steht übri­gens „Hamlet“ auf dem Spielplan.
Rache und Intrige – nor­ma­ler­wei­se ist der Stoff, aus dem Shakespeares „Hamlet“ ist, ein gefun­de­nes Fressen für die Boulevardpresse: Ein Bruder- und Vatermord, den der Sohn und Thronfolger süh­nen soll und der schließ­lich nach aller­hand Ränke und Klingenkreuzen selbst sein Leben ver­liert. Garniert ist das Ganze natür­lich noch mit Freundschaft und Liebe – die Handlung des Bühnenklassikers mit dem berühm­ten Zitat von Sein oder Nichtsein ist jedem Theaterfreund bekannt.
„Der Rest ist Schweigen“, könn­te man nun den Prinzen zitie­rend schlie­ßen, wenn die „Hamlet“-Aufführung nicht etwas ganz Besonderes wäre: Bernd Lafrenz spielt Hamlet. Und den Geist des ermor­de­ten Vaters auch. Darüber hin­aus den Mörder Claudius. Und den Freund Laertes. Und natür­lich auch die Mutter Gertrude und die gelieb­te Ophelia. Nicht zu ver­ges­sen: Regie führt er natür­lich auch.
Man könn­te mei­nen, dass Bernd Lafrenz einen Lieblingscharakter hat. Aber wenn, rückt er damit nicht her­aus. Der immo­bi­le Prinz, der sein Königreich gegen ein Pferd tau­schen möch­te, der pfif­fi­ge Hofnarr Yorick, die ver­zwei­fel­te Ophelia, der alters­schwa­che Geist – sämt­li­che Rollen gibt er mit der glei­cher Intensität und Hingabe.
Heute also „Hamlet“ – natür­lich ohne Gewähr, dass auch jedes Wort so bei Shakespeare steht! Hier ist das Spiel wich­ti­ger als Kulisse und Requisite; und viel­leicht kann Lafrenz genau des­we­gen mit vie­len ein­ge­streu­ten Pointen und frei­en Assoziationen sei­nen Helden ein Leben ein­hau­chen, des­sen Vitalität eine gro­ße Bühne fast zwangs­läu­fig schul­dig blei­ben muss.

Kostproben gibt es auf sei­ner Homepage und mehr Infos bei Wikipedia.

18,00 €

Ulrich Zehfuß — "Dünnes Eis"

Freitag

20.

Mai 2022

20 Uhr

Als Ulrich Zehfuß 2016 nach zehn Jahren Bühnenpause mit einem neu­en Album in die Singer-Songwriter-Szene zurück­kehr­te,, emp­fing man den ele­gan­ten Musiker in sei­nen Vierzigern mit offe­nen Armen: Die Jury der Deutschen Liederbestenliste erkor „Dünnes Eis“ zum Album des Monats, das SWR-Fernsehen klopf­te die Kissen der Promi-Couch für ihn auf und wid­me­te ihm ein Porträt, wäh­rend man ihn im Deutschlandfunk begeis­tert als „einen der inter­es­san­tes­ten deut­schen Liedermacher“ beti­tel­te.

Der Erfolg kam für Ulrich Zehfuß nicht aus dem Nichts. Bereits Ende der Neunziger gehör­te er mit sei­ner Band BUNT zu den bekann­te­ren Musikern im Südwesten. Akustisch gepräg­ter Singer-Songwriter-Folk war das. Drei Mal hin­ter­ein­an­der wur­den sie ab 1991 von der Jury des Bundeswettbewerbs „Treffen jun­ge Musik-Szene“ in Berlin als bes­te Band aus­ge­zeich­net. Später wur­de er dort selbst Mitglied der Jury und gibt heu­te dort Songwriting-Seminare. Ebenfalls 1991 wur­de Zehfuß Schüler von SAGO, der Poetenschule von Christof Stählin, des Dichtersängers, der bis zu sei­nem Tod 2015 mehr als ein Dutzend Mal im Amalthea zu Gast war. Parallel ver­ding­te sich Zehfuß als Musical-Darsteller und fand sich 1995 in der Produktion „Human Pacific“ auf der Bühne des Mannheimer Rosengartens neben Xavier Naidoo wie­der,.

Nach sei­ner schöp­fe­ri­schen Pause ist Uli Zehfuss nicht nur wie­der erfolg­reich als Solomusiker unter­wegs, son­dern auch als Gastgeber sei­ner belieb­ten Liedermacher-Show „Ulis Wohnzimmer“, das im süd­west­deut­schen Raum die Kleinkunstbühnen füllt. Dort talkt und musi­ziert er mit deutsch­spra­chi­gen Musikerinnen und Musikern, denen die Schublade, in die sie gesteckt wer­den, genau­so unwich­tig ist wie ihm selbst. Gäste waren u.a. Max Prosa, Dota Kehr, Danny Dziuk, Manfred Maurenbrecher und Sebastian Krämer – eini­ge haben auch schon im Amalthea gas­tiert. In Paderborn steht er solo mit akus­ti­scher Gitarre auf der Bühne – im Gepäck sein aktu­el­les Programm „Dünnes Eis“, ange­rei­chert mit neue­ren und älte­ren Lieder, eini­gen Slam-Poetry-Gedichten und sei­nem „spe­cial guest“ Matthias Binner.

18,00 €

Petticoat und Pomade

Freitag

27.

Mai 2022

20 Uhr

Die Musik-Comedy-Show über den Rock´n´Roll über, den Schlager und das Lebensgefühl der 50er- & 60er-Jahre!

Moni Francis & Buddy Olly neh­men ihre Besucher mit auf eine Zeitreise. Auf raf­fi­nier­te Art und Weise ver­bin­den die bei­den Sänger live gesun­ge­ne fet­zi­ge Rock´n´Roll-Nummern und Schlagerperlen der 50er- & 60er-Jahre mit skur­ri­len, amü­san­ten und kurz­wei­li­gen Geschichten und Anekdoten aus der Wirtschaftswunderzeit.

Auch die ein oder ande­re Schmacht-Ballade aus die­ser Zeit fin­det den Weg zurück auf die Bühne und wird von der mehr­fach mit Preisen aus­ge­zeich­ne­ten Sängerin Moni Francis live und herz­zer­rei­ßend auf­ge­führt. Dagegen lässt Buddy Olly schon mal sei­ne Lederjacke in der Ecke ver­schwin­den, rockt auf der Bühne ab, singt den Rock´n´Roll live, wie er ursprüng­lich in den 50er-Jahren von sei­nem gro­ßen Idol Little Richard auf­ge­führt wur­de.

Live gesun­ge­ne Hits der 50er- & 60er-Jahre, lus­ti­ge und unglaub­li­che Geschichten, Tanzeinlagen, Erinnerungen, Komik. Kommen Sie mit auf eine Zeitreise in die 50er- & 60er-Jahre. Lassen Sie sich anste­cken von der Musik und dem Lebensgefühl die­ser Zeit. Denn Moni Francis & Buddy Olly spie­len die­se Wirtschaftswunder-Show nicht nur, sie leben sie!

Rock´n´Roll und Schlager sind aktu­el­ler denn je!
Ein Abend vol­ler Spaß, Erinnerungen und guter Laune!

18,00 €

Petticoat und Pomade