Johannes Kirchberg — "Wie früher. Nur besser."

Samstag

16.

März 2019

20 Uhr

 

Johannes Kirchberg ist ganz der Alte. Aber schwer in Mode. Äußerlich mit gut sicht­ba­ren „Gebraucht-aber-geliebt-Spuren“, doch inner­lich topp und auf dem neu­es­ten Stand.

Wie eine nagel­neue Jeans, die erst durch ihren ange­sagt abge­ris­se­nen Vintage-Style ein Schweinegeld wert ist. Oder das Digitalradio, das im höl­zer­nen Retro-Design daher kommt. Mit USB, WLAN und CD. Oder wie das neu­es­te Küchenmöbel im Shabby-Chic.

So ist auch der neue Kirchberg. Außen beto­nen grau­me­lier­te Haare sei­nen Antik-Stil, der neue Anzug ist Retro-Retro, und die Lachfalten mar­kie­ren den moder­nen Used-Look – so wie sei­ne blau­en Flecken unterm wei­ßen Hemd: Spuren, die sich sehen las­sen kön­nen.

Innen aber läuft Johannes auf der neu­es­ten Version: Kirchberg 2.0.1.9. – sei­ne neu­en Lieder zie­len fröh­lich in die Mitte des Lebens und tref­fen dort alte Bekannte. Recycelte Songs sind voll aus­ge­reift – und die Texte stür­zen sich wei­ter lust­voll von einer Lebenskrise in die nächs­te.

15,00 €

Bernd Kohlhepp — "Die Räuber oder so

Samstag

23.

März 2019

20 Uhr

KOHLHEPP SPIELT SCHILLER

Nun wagt er sich an die Klassiker! In sei­nem Kabarett-Schauspiel-Crossover „DIE RÄUBER ODER SO“ wird Kohlhepp dem „Sturm und Drang“-Stück Schillers auf aus­ge­fal­le­ne Weise gerecht.

Die meis­ten ken­nen Bernd Kohlhepp als überzwer­chen Herrn Hämmerle, als schwä­bi­schen Rock ’n’ Roller, als Theatersport-Improvisierer oder Big Band-Sänger.

Der Tübinger Kabarettist hat vie­le Gesichter. Mit KOHLHEPP SPIELT SCHILLER: DIE RÄUBER ODER SO … zeigt er einen Crossover zwi­schen Kabarett und Schauspiel. Schräg, wit­zig und spe­zi­ell.

Seinem Lieblingsdramatiker Friedrich Schiller hat er schon auf der CD Wer wagt es …?! mit den Balladen in der Originalsprache schwä­bisch gehul­digt. Jetzt spielt er DIE RÄUBER. Alleine. Und zwar sämt­li­che. Dem wild gestrick­ten Schiller-Erstling gewinnt der kaba­ret­tis­tisch geschul­te Blick ver­we­ge­ne Bezüge ab.

Schillers RÄUBER also aus dem Pantheon auf die Kabarettbühne. Geht nicht? Sie wer­den sich wun­dern.

 

15,00 €

Ann-Britta Dohle / Manfred Schlaffer — "Tod" nach Woody Allen

Freitag

05.

April 2019

06.

April 2019

20 Uhr

„Tod“ nach Woody Allen.
Woody Allen ist der Meister des skur­ri­len Humors und schreckt auch vor der Personifizierung des Todes nicht zurück.
Dieser lang­weilt sich, geht es doch längst nur noch dar­um, in wel­cher Reihenfolge die Menschen von sei­ner Liste zu strei­chen sind.
Da steht der Spießbürger Kleinmann auf sei­ner Auftragsliste. Er beginnt ein Katz und Maus -Spiel mit dem klei­nen Verkäufer, der ihm mit sei­ner Ignoranz uner­war­tet Paroli bie­tet.
Woody Allen arran­giert ein spek­ta­ku­lä­res wie absur­des Szenario um Kleinmann:
Ein Mörder geht um in einer klei­nen Stadt. Der Verkäufer Kleinmann wird gegen sei­nen Willen dazu ver­don­nert, an Bürgerwachen und einem undurch­sich­ti­gen „Plan“ teil­zu­neh­men.
Während Kleinmann noch glaubt, sich durch Nichtstun und Wegducken gegen sein dro­hen­des Schicksal weh­ren zu kön­nen, ist der Tod ihm stets dicht auf den Fersen und
nimmt immer eine ande­re, eine raf­fi­nier­te­re Gestalt an, um den ängst­li­chen Kleinmann aus der Reserve zu locken.
Eine hin­ter­grün­di­ge Komödie, tra­gisch und komisch zugleich, die nicht spur­los an dem Publikum vor­bei gehen wird.
Denn auch das wird auf­ge­wie­gelt.

Foto: Roland Maoro

Felix Oliver Schepp — "HiRNKLOPFEN"

Samstag

13.

April 2019

20 Uhr

 

HiRNKLOPFEN
Kopfnusslieder und Herzensangelegenheiten

Jetzt mal Hand auf´s Hirn. Oder raucht Ihnen schon das Herz?
Felix Oliver Schepp kennt bei­des und macht sich mit sei­nen skur­ril-poe­ti­schen Liedern, sei­nen „schepp­sons“ auf die Suche nach dem rich­ti­gen Maß. Er singt von Kindern, die bis zur Kritikunfähigkeit hoch­ge­lobt wer­den und bit­tet den Heiligen Perfektus um Ablass. Er treibt die Geltungssucht der Generation Individuell so weit, dass das nar­ziss­ti­sche Mauerblümchen sei­nen Ausweg im Pflanzendünger sucht. Er spannt den Bogen – und trifft ins Schwarze.

Musik & Texte: Felix Oliver Schepp
Regie: Sven Kemmler

15,00 €

Fee Badenius — "Feederleicht"

Samstag

27.

April 2019

20 Uhr

 

Liedermacherin mit Musik für Ohren, Kopf und Herz

Fee Badenius (*1986) lebt und arbei­tet im Ruhrgebiet. Sie ist Preisträgerin zahl­rei­cher Kleinkunstpreise, u.a. der Meißner Drossel, der Sulzbacher Salzmühle und des Obernburger Mühlsteins. Sie hat bereits in meh­re­ren TV-Formaten mit­ge- wirkt, dar­un­ter NUHR ab 18, Nightwash und Ladies Night. Das Video ihres Auftritts bei NUHR ab 18 erreich­te bei Facebook mehr als 10 Mio. Aufrufe.

Fee Badenius ist inso­fern eine Rarität in der Kabarett-und Kleinkunstlandschaft, als sie auf die übli­chen, bewähr­ten Mittel des bei­ßen­den Spotts, der ver­ächt­li­chen Ironie, der lär­men­den Aggression ver­zich­tet. Sie ist im Gegenteil von einer so ganz und gar unan­ge­streng­ten, lie­bens­wer­ten Natürlichkeit und Zimmertemperatur, dass man sie sofort mag und sich in dem, was sie vor­trägt, bereit­wil­lig gespie­gelt fin­det. Aber Achtung: Nachdem sie mit ein paar sub­ti­len, sprach­lich erst­klas­si­gen, aber inhalt­lich eini­ger­ma­ßen harm­los-hei­te­ren Liedern das vol­le Einverständnis des Publikums gewon­nen hat, zwingt sie es eben­so mil­de, aber bestimmt, sich selbst zu betrach­ten – und schon ist jeder ideo­lo­gi­sche Widerstand zweck­los und das Wohlbefinden nach­hal­tig gestört.
Sie sieht mit dem Herzen, ohne kit­schig oder belang­los zu wer­den, erhebt sich, wo sie kri­tisch wird, nicht über ihr Pu-bli­kum und grenzt sich doch freund­lich, aber bestimmt ab, wo es nötig ist – von ihrer Freundin eben­so wie von mili­tan­ten Vegetariern und allem ideo­lo­gisch Verbohrten.

Bei Fee Badenius, und das ist sel­ten, klappt bei­des, Wort und Musik: Ihr fal­len ori­gi­nel­le, durch­aus außer­ge­wöhn­li­che Texte ein, die sie mit Tonfolgen ver­sieht, deren Abfolge man nicht schon ahnt, bevor sie tat­säch­lich erklin­gen. Wunderschön beglei­tet wer­den ihre Lieder von Johannes Still an Piano und Akkordeon, Jochen Reichert am Kontrabass und Christoph Helm an Schlagzeug und Percussion.

15,00 €

Barth / Roemer — "Groove Chanson"

Freitag

10.

Mai 2018

20 Uhr

Das Duo Barth Roemer hat sich sein eige­nes Genre gezim­mert:
Groove Chanson.

Auf dem Programm steht Eigenes in deut­scher Sprache, gän­se­h­aut­trei­bend und hit­ver­däch­tig.
Die eben­so wort- wie stimm­ge­wal­ti­ge Sängerin Astrid Barthschreibt Texte, die plau­si­bel erschei­nen ohne zu dozie­ren, die tief emp­fun­den sind ohne kit­schig zu wir­ken. Sie wird nie­mals müde, ihre Zuhörer zum Anderssein und Mitdenken zu moti­vie­ren und hält über einen gan­zen Abend hin­weg jene sel­te­ne Spannung, mit der man eine Bühne elek­tri­sie­ren kann.

Sie wird von dem wun­der­ba­ren GitarristenPhilipp Roemerkon­tra­punk­tiert, des­sen Grooves mit Leichtigkeit und Souveränität daher­kom­men, des­sen Akkordreichtum dem sei­ner melo­di­schen Einfälle gleich­kommt, und der hin und wie­der mit einer zwei­ten Gesangsstimme Glanzlichter setzt.

Das Album "Groove Chanson" erhielt den Preis der deut­schen Schallplattenkritik.

Kluge Lieder, Persönliches und Zeitbezogenes, jaz­zi­ger Sound, röh­ri­ge Stimme der Texterin, Komponistin und Sängerin Astrid Barth, ein­gän­gi­ges Gitarrenpicking und Arrangements von Philipp Roemer sind eine außer­ge­wöhn­li­che und ein­drucks­vol­le Kombination.

(Rainer Katlewski im „Folker“, 2016)

 

15,00 €

Erwin Grosche — Wie aus heiterem Himmel

Freitag

24.

Samstag

25.

Mai 2019

20 Uhr

"Gedankenblitze und poetische Niederschläge"

"Wie aus hei­te­rem Himmel" fal­len die Geistesblitze seit Jahren über den Kleinkünstler Erwin Grosche her­ein. Am Donnerstag und Freitag, dem 1. und 2. November, kann man den Kulturpreisträger der Stadt Paderborn wie­der um 20:00 Uhr mit sei­nem 14. Soloprogramm im trau­ten Amalthea-Theater erle­ben. Erwin Grosche ist ein Clown, ein Philosoph und ein per­fek­ter Reiseführer durchs wil­de Absurdistan. Als Großmeister der Wortakrobatik und der schier unmög­li­chen Pointen über­rascht er seit 50 Jahren sein Publikum. Er bekam alle bedeu­ten­den Kleinkunstpreise und stand auf unzäh­li­gen Bühnen um sein Publikum mit sei­nen Gedanken zur  Welt zu über­ra­schen und zu erfreu­en. Manchmal staunt man am Ende, war­um die­se ganz eige­ne Sicht der Dinge einem noch nicht selbst ein­ge­fal­len ist und wun­dert sich über nichts mehr. Erwin Grosche erfin­det die Welt im Kleinen neu. Huldigungen an Toastbrote, eine Hymne ans Oberbett, neue Erkenntnisse über Vornamen und den Verlust der Fähigkeiten sind nur eini­ge der Geistesblitze, die ihn dies­mal aus hei­te­rem Himmel ange­regt haben. Ihm gelingt wie kei­nem zwei­ten die­se Verknüpfung all­täg­li­cher Befindlichkeiten mit hin­ter­grün­dig phi­lo­so­phi­scher Weltbetrachtung. Seine Freude an wun­der­li­chen Instrumenten und sei­ne kind­li­che Experimentierlust sind ungebrochen.Gucken Sie sich die­sen Mann an, solan­ge es geht. Wer weiß. Er ist ein ech­ter Abenteurer der inne­ren Welten. Eines Tages könn­te er in ihnen ver­schwin­den und nicht wie­der­kom­men. Ein Programm für Querdenker und Entdecker.

15,00 €

Graceland — "Tribute to Simon and Garfunkel"

Freitag

07.

Juni 2019

20 Uhr

 

Die unver­gess­li­chen Songklassiker des US-ame­ri­ka­ni­schen Folk-Rock-Duos Simon & Garfunkel las­sen abtau­chen in längst ver­gan­ge­ne Zeiten vol­ler Romantik, aber auch sozia­ler und poli­ti­scher Umwälzungen.

All die unzäh­li­gen Verehrer, Liebhaber und Fans der bei­den wer­den Dank der bemer­kens­wer­ten musi­ka­li­schen Leistung des Duos Graceland erle­ben, wie die­se Augenblicke auf traum­haf­te Weise wie­der leben­dig wer­den.

Die bei­den char­man­ten Musiker Thomas Wacker und Thorsten Gary (Gewinner des „Internationalen Country Music Awards 2011“) bewei­sen mit ihrem erfri­schend leicht wir­ken­dem Gitarrenspiel, das sich durch gekonnt spar­sa­me Arrangements aus­zeich­net, ein enor­mes Talent und Feingefühl, mit dem sie den unver­wech­sel­ba­ren Charakteren der „gro­ßen Meister“ Tribut zol­len. Hierbei legen Thomas Wacker, des­sen Stimmfarbe der Paul Simons erstaun­lich nahe kommt, und Thorsten Gary, für den das sel­be in Bezug auf Art Garfunkel gilt, Wert auf eine ori­gi­nal­ge­treue Interpretation. Und doch gelingt ihnen der Brückenschlag, den abwechs­lungs­rei­chen Stücken eine sehr per­sön­li­che, hin­ge­bungs­vol­le Note zu ver­lei­hen.

 

15,00 €

Helm van Hahm / Kai Engelke — Musik liegt in der Gruft

Samstag

21.

September 2019

20 Uhr

Eine kri­mi­nel­le Konzert-Lesung

„Ein unter­halt­sa­mer Abend mit jeder Menge Satire und schwar­zem Humor, aber auch mit Tiefgang und Niveau.“  Der Schriftsteller Kai Engelke und der Gitarrist Helm van Hahm prä­sen­tie­ren einen mords­mä­ßig guten Mix aus Kurzkrimis und dem dazu pas­sen­den Soundtrack. Dabei besticht `Vollzeiterschrecker´ Engelke durch eine beein­dru­cken­de Vortragskunst, die zu fes­seln weiß. Sprachgewaltig, mal mit Gebrüll und Gestik, dann wie­der lei­se, vol­ler Ironie, zieht er sei­nen Zuhörer in den Bann. Dazu gibt Engelkes ‚Komplize’ Helm van Hahm den Wortgefechten mit einem spe­zi­ell zusam­men­ge­stell­ten Mix aus Krimimusiken von James Bond über Miss Marple bis hin zu Eigenkompositionen einen knis­ternd-span­nen­den musi­ka­li­schen Rahmen.

 

15,00 €

Markus Kiefer: "Strange Fruit"

Samstag

28.

September 2019

20 Uhr

Theater mit Jazz über das Leben Billie Holidays

„Ich wollte alles an einem Tag – und der noch endlos …"

So bewegt und zer­ris­sen Ihr Leben war, so bewe­gend und mit­rei­ßend war ihre unver­wech­sel­ba­re Art, den Blues zu sin­gen. Ohne gro­ße Attitüde, auf ihre fein­sin­ni­ge Art groß­ar­tig.

Das kur­ze Leben der größ­ten Jazzsängerin des 20. Jahrhunderts war alles ande­re als das einer bür­ger­li­chen Künstlerin. Geprägt wur­de es von Gewalt, Diskriminierung, Alkohol, Drogen und den fal­schen Männern. Ihr Lebensschmerz spie­gel­te sich stets in ihrer Musik wie­der und sie erklär­te die Dramatik ihres Gesangs ein­mal so: „Ich habe die­se Songs gelebt“. Die Figur Billie Holidays hat bis heu­te nichts an ihrer Faszination ver­lo­ren.

Mit einem musi­ka­li­schen Streifzug, durch das Leben von Billie Holiday, stellt der Gelsenkirchener Schauspieler Markus Kiefer sou­ve­rän und milieu­be­zo­gen die Figur Billie Holidays, die bis heu­te nichts an ihrer Faszination ver­lo­ren hat, dar.  Ein beson­de­res Stück aus einer Mischung zwi­schen bio­gra­fi­schen Stationen und lyri­scher Musik. Begleitet wird er dabei wird er von einem Trio exzel­len­ter Musikern, deren Spiel auf erfreu­li­che Weise sti­lis­tisch mit den Intentionen von Markus Kiefer kor­re­spon­diert.

Schauspiel und Gesang: Markus Kiefer | Bluesharp: Werner Volkner | Kontrabass: Sven Vilhelmsson | Gitarre: Wolfgang Bachmann

15,00 €

Sarah Hakenberg — Heimat — Vorpremiere zum neuen Programm

Donnerstag

17.

Oktober 2019

20 Uhr

Wer Sarah Hakenberg kennt — und das sind in Paderborn eine Menge Leute — der weiß, dass der Witz der Künstlerin, ihr Einfallsreichtum, die Originalität und das Spiel am Flügel und mit Worten unüber­trof­fen sind. Mehr kön­nen wir heu­te nicht ver­ra­ten. Aber auf die Vorpremiere ihres neu­en Programms "Heimat" dür­fen wir uns alle heu­te schon freu­en.

 

15,00 €

Erwin Grosche — Wie aus heiterem Himmel

Freitag

25.

Samstag

26.

Oktober 2019

20 Uhr

"Gedankenblitze und poetische Niederschläge"

"Wie aus hei­te­rem Himmel" fal­len die Geistesblitze seit Jahren über den Kleinkünstler Erwin Grosche her­ein. Am Donnerstag und Freitag, dem 1. und 2. November, kann man den Kulturpreisträger der Stadt Paderborn wie­der um 20:00 Uhr mit sei­nem 14. Soloprogramm im trau­ten Amalthea-Theater erle­ben. Erwin Grosche ist ein Clown, ein Philosoph und ein per­fek­ter Reiseführer durchs wil­de Absurdistan. Als Großmeister der Wortakrobatik und der schier unmög­li­chen Pointen über­rascht er seit 50 Jahren sein Publikum. Er bekam alle bedeu­ten­den Kleinkunstpreise und stand auf unzäh­li­gen Bühnen um sein Publikum mit sei­nen Gedanken zur  Welt zu über­ra­schen und zu erfreu­en. Manchmal staunt man am Ende, war­um die­se ganz eige­ne Sicht der Dinge einem noch nicht selbst ein­ge­fal­len ist und wun­dert sich über nichts mehr. Erwin Grosche erfin­det die Welt im Kleinen neu. Huldigungen an Toastbrote, eine Hymne ans Oberbett, neue Erkenntnisse über Vornamen und den Verlust der Fähigkeiten sind nur eini­ge der Geistesblitze, die ihn dies­mal aus hei­te­rem Himmel ange­regt haben. Ihm gelingt wie kei­nem zwei­ten die­se Verknüpfung all­täg­li­cher Befindlichkeiten mit hin­ter­grün­dig phi­lo­so­phi­scher Weltbetrachtung. Seine Freude an wun­der­li­chen Instrumenten und sei­ne kind­li­che Experimentierlust sind ungebrochen.Gucken Sie sich die­sen Mann an, solan­ge es geht. Wer weiß. Er ist ein ech­ter Abenteurer der inne­ren Welten. Eines Tages könn­te er in ihnen ver­schwin­den und nicht wie­der­kom­men. Ein Programm für Querdenker und Entdecker.

15,00 €

Rudi Rhode — "Rio Reiser — Zwischen den Welten"

Samstag

16.

November 2019

20 Uhr

 

Zwischen den Welten ist kein Cover-Programm, son­dern eine thea­ter­mu­si­ka­li­sche Reise durch Rio Reisers Leben. Es ist die Skizze eines gro­ßen deut­schen Musikers und eines wich­ti­gen Stücks deut­scher Zeitgeschichte, gezeich­net in Musik und sze­ni­scher Darstellung.

Die Führung durch das Leben Rio Reisers über­nimmt der Musiker und Schauspieler Rudi Rhode, der in Reisers Rolle schlüpft und durch sei­ne authen­ti­sche Verkörperung und mit viel Charisma den legen­dä­ren Ton Steine Scherben-Frontmann zurück ins Leben ruft. In schau­spie­le­ri­schen Szenen zeigt er ein­dring­lich die Zerrissenheit Rio Reisers zwi­schen Kunst und Kommerz, Poesie und Politik, Revolte und Rückzug ins Private – zeit­le­bens ein uner­müd­li­cher Wanderer zwi­schen den Welten.

Szenische Darstellung, Hits und unbe­kann­te­re Juwelen wech­seln sich in Zwischen den Welten ab und zeich­nen das poli­ti­sche und lyri­sche Werk Rio Reisers in einer sich ver­än­dern­den gesell­schaft­li­chen Musiklandschaft nach — vom Agit-Rock der Scherben zur Inthronisierung Rios als „König von Deutschland“.

15,00 €

Faltsch Wagoni — Neues Programm — VORPREMIERE

Samstag

23.

November 2019

20 Uhr

Faltsch Wagoni mit einem brand­neu­en Programm im Amalthea. Der Titel steht noch nicht fest. Die Premiere ist in der Münchener Lach- und Schießgesellschaft. Die Vorpremiere bei uns im Amalthea

Wir sind gespannt wie der berühm­te Flitzebogen.

 

15,00 €

35 Jahre 'theatre du pain' — eine Jubiläumsgala

Samstag

30.

November 2019

20 Uhr

1984 grün­de­te sich das 'thea­t­re du pain' in PADERBORN. Was liegt näher, als die 35-Jahr-Feier dort zu bege­hen, wo alles begann? In Paderborn. Und was liegt näher, als die­se Feier dort zu fei­ern, wo sie hin­ge­hört? Ins Amalthea-Theater.

Also kom­men sie: Mateng Pollkläsener, Hans König und Wolfgang Suchner. Philosophischer Dada, Gleichzeitigkeit von Sentimentalität, Spießigkeit, auf­ge­löst von einem sich bahn­bre­chen­dem Anarchismus macht die drei vom thea­t­re du pain zu exqui­si­ten Abbildern des ver­stör­ten Abendländers.

Es erwar­tet das Publikum eine per­fekt getim­te Mischung von skur­ril instru­men­tier­ter und fein arran­gier­ter Popmusik, irr­wit­zi­gen Trilogien, die klin­gen, als hät­ten sich Monty Pythons, David Lynch und Immanuel Kant zum Frühstück getrof­fen, sowie spek­ta­ku­lä­ren Stunts und Action auf der Bühne und im Publikum.

 

15,00 €