Die Geschenkidee für alle Gelegenheiten:
Ein Gutschein für eine Vorstellung im Amalthea Theater!

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Nachfolgend unsere nächsten Termine.

Karten können Sie über das Paderborner Ticket-Center (Marienplatz 2a, 33098 Paderborn, Tel. 05251 29975-0) zzgl. Gebühr im Vorverkauf erwerben sowie an der Amalthea-Abendkasse, die ca. 30 min vor einer Vorstellung öffnet.

Reservierungswünsche nehmen wir per E-Mail an info@amalthea-theater.de oder per Anrufbeantworter am Kartentelefon (Tel. 05251 22424) entgegen. Wir rufen nur zurück, wenn eine Reservierung nicht (mehr) möglich ist. Bitte holen Sie Ihre reservierten Karten bis 15 Minuten vor Vorstellungsbeginn ab oder informieren Sie uns, falls Sie diese nicht mehr benötigen!

Bestellte Karten bitte unbedingt bis spätestens 19.45 Uhr an der Kasse abholen.
Wichtiger Hinweis: Bei vielen Veranstaltungen übersteigt die Nachfrage unser Angebot an Karten. Immer wieder müssen wir deshalb leider Interessenten absagen. Ärgerlich ist, wenn am Veranstaltungstag dann bestellte Karten nicht abgeholt werden, die wir an abgewiesene Interessenten hätten vergeben können. Wir werden künftig nicht abgeholte Karten ab 19:45 an der Abendkasse frei verkaufen. Wir bitten Sie um Verständnis.

Erwin Grosche "Wie aus heiterem Himmel - Gedankenblitze und poetische Niederschläge"

Fr. 25. Mai 2018 || 20 Uhr
Sa. 26. Mai 2018 || 20 Uhr

15 Euro

In seinem 14. Kleinkunstprogramm überrascht der Paderborner Künstler wieder mit ungewöhnlichen Hymnen, absurden Träumen und seltsamen Übertreibungen. Der Magier des Minimalen. Meister der Miniatur schüttelt wortgewaltig sein Oberbett aus, singt auf dem Omnichord von seiner wilden Freundin und beklagt sich über die Tücken des Alltags. Natürlich fehlen auch nicht seine poetischen Überlegungen über die Stille und die Natur. Man darf gespannt sein auf das neue Programm des Paderborner Kulturpreisträgers: „Ich hab doch gar nichts gemacht.“ Hamburger Morgenpost: „Kabarettmoden kommen, Kabarettmoden gehen: Grosches Satire-Finessen bleiben. Unübertroffen.“   

BÖRNSCH - "Wilden Paddabörner Tour"

Fr. 08. Juni 2018 || 20 Uhr

15 €

Die Paderborner Mundart-Combo Börnsch ist 2018 auf ihrer „Wilden Paddabörner-Tour“ und die fünf Musiker sind am 8.6.2018 zu Gast im Amalthea Theater. Sie haben bekannte aber auch neue Lieder über Paderborn, Gott und der Welt im Gepäck. Wenn sie auftreten ist gute Laune garantiert, denn die Paderborner singen auf “Paddabörnsch”, das ist die Alltagssprache, die lange Zeit in Paderborn gesprochen wurde. “Börnsch” unterhält mit Geschichten aus Paderborn, von bekannten und manchmal skurrilen Menschen der Paderstadt, von heißen Tänzen auf Meiers Deele und das Leben rund um den Dom, kurz: die Lieder und Geschichten handeln vom Alltag und dem Dasein „innen Stadt“ – aber nicht nur, sondern auch von anderswo, und da gibt es bekanntlich viel zu erzählen! “Börnsch” ist Gute-Laune-Musik mit Eigenkompositionen, verpackt in einem eigens kreierten lockeren Rock-Pop-Folk-Stil. Die Nachfrage ist mittlerweile groß, ihre Konzerte schnell ausverkauft. “Börnsch” sind Joachim Wagner (Schlagzeug, Percussion), Ralf Pirsig (Gitarren, Gesang), Markus Runte (Klavier, Gitarre), Antje Wentzel (Bass) und Ralf Hasenbein (Gesang, Akkordeon, Mundharmonika).

Sommerpause im Amalthea

Amalthea gönnt Ihnen und sich ein Sommerpause. Wir sind für Sie wieder da mit Frank Grischeks erstem Kabarettprogramm am 08. September 2018, um 20.00 Uhr.

Frank Grischek - "Akkordeon. Aber schön."

Sa. 08. September 2018 – 20.00 Uhr

15 Euro

„Akkordeon. Aber schön.“ – Frank Grischeks erstes Kabarettkonzert.

Mit melodischen, verträumten und sehnsüchtigen Eigenkompositionen, sowie Interpretationen bekannter Stücke, verzaubert Frank Grischek zusammen mit seiner „Borsini Superstar“ das Publikum einen ganzen Abend lang. Ob Musettewalzer, Tango, Klassik, Jazz oder Irish-Folk – seinem Instrument setzt Grischek dabei keine Grenzen und erklärt, ganz nebenbei, was ein Akkordeon mit Heizkörpern gemein und ein Siebenachtel-Takt mit Eiersalat zu tun hat.
Nach zahlreichen Auftritten mit Henning Venske und Jochen Busse, Georgette Dee und Alfons sowie als Solokabarettist, sagt Grischek: „Ein Leben ohne Akkordeon ist möglich – aber sinnlos.“
„Dieser hinreißend beleidigte Akkordeonkünstler“ (Dieter Hildebrandt) sorgt mit seinem einzigartigem Akkordeonspiel und amüsanten Moderationen für einen unvergesslich schönen und unterhaltsamen Abend – ohne dabei übertrieben freundlich zu seinem Publikum zu sein.

Nie war ein Abend mit Akkordeon schöner.

Manfred Maurenbrecher - "flüchtig"

Sa. 22. September 2018 – 20.00 Uhr

15 Euro

Flüchtige Begegnungen mit der Welt

Manfred Maurenbrecher veröffentlicht am 6. Oktober mit „flüchtig“ (Reptiphon / broken silence) ein Album über das Unterwegssein. Es geht von Land zu Land, quer durch die Jahrzehnte und durch Gefühls – und Geisteswelten. Der Berliner Liedermacher lässt dabei seine Reisegeschichten Aggregats- und Zeitzustände wechseln, verschmilzt die Neugier früherer Generationen mit Sehnsüchten von heute. Auch mit den Zwängen, die Millionen Menschen aus ihrer Heimat vertreiben. Schmerzhafte Reisen. Kein Album, das früh morgens sein Handtuch auf die Liege vor dem All-Inclusive-Pool legt.

Manfred Maurenbrecher liebt es in Bewegung zu sein. Ob auf einem Spaziergang, dieser kleinen Reise um den Block vor jedem seiner vielen Auftritte, als tourender Musiker, als Kind auf Entdeckungsfahrt mit dem Roller durch Berlin oder als junger Mann mit Rucksack durch ferne Länder. Viele dieser Reisen finden sich in seinen Liedern wieder. Nicht von ungefähr tragen schon seine Kulthits aus den Achtzigern Titel wie „Avignon“, „Bingerbrück“ oder „Hafencafé“. Erstmals ist nun ein ganzes Album über das Reisen entstanden, über die vielen flüchtigen Begegnungen mit der Welt, die das Unterwegssein mit sich bringt und wie sie uns und unsere Welt verändern. Flucht und Vertreibung verhandeln ihre Existenz ebenso wie das Schlendern und Flanieren. Nichts ist mehr sicher in Maurenbrechers Liedern, alles befindet sich im Umbruch.

Der zeitliche Bogen der Stücke reicht weit, manche kommen aus der Vergangenheit, andere rekonstruieren sie, eins spielt in einer geträumten Zukunft. Von Trinidad auf Kuba geht es zum Autoput, einer Landstraße mit Überholspur, quer durch das Jugoslawien der Siebziger Jahre ins damals blühende Afghanistan, 45 Jahre später retour aus den Flüchtlingslagern am Südrand der EU hoch in den reichen Norden.

“Wichtig ist nur, du bleibst flüchtig, einmal angekommen wirst du’s nicht mehr sein.” (aus dem Titellied „flüchtig“)

Faltsch Wagoni - "Auf in den Kampf, Amore!"

Fr. 28. September 2018 – 20.00 Uhr

15 Euro

Ein Mann, ein Gedanke, eine Gitarre.

Eine Frau, eine Trommel, eine Wucht.

In ihrem neuen Programm zeigen sich Faltsch Wagoni von ihrer kämpferischen Seite – engagiert, politisch, verrückt. Sie spielen die postpunkige Polit-Polka und das Chanson d’Amour im Herzrhythmus der Toleranz. Die Prosperis haben einen wunderbaren Weg gefunden, ihre poetisch-musikalische Ader mit den Themen der Zeit zu verknüpfen. Gemeinsam bieten sie der Dummokratie Paroli. Angefeuert von der zugespitzten Stimmung in der Welt und den eigenen Erfahrungen in der Flüchtlingshilfe setzen sie ein Mut machendes Zeichen, frei nach dem Motto: immer schön rebellisch bleiben, das hält jung!

Bastian Semm "Cash - a singer of songs"

Sa. 06. Oktober 2018 || 20 Uhr
15 Euro

Foto: Bildarchiv B. Semm“CASH – a singer of songs” ist eine eineinhalbstündige Hommage an Johnny Cash. Sehr intime, eigenständige und persönliche Interpretationen seiner Lieder werden mit Auszügen aus seiner Autobiografie verknüpft, und geben dem Zuschauer einen tiefen Blick in die Seele des “Man in Black”.

Es handelt sich bei diesem Programm nicht um eine Cover- oder Tribut-Show. Diese musikalische Lesung in Kooperation mit dem EDEL-Verlag Hamburg und HarperCollins New York eröffnet ganz persönliche Einblicke in das Leben und Wirken Johnny Cashs ohne dabei Gefahr zu laufen, in Imitation zu verfallen.

„Bastian Semm gibt einen gelungenen und tiefgehenden Eindruck in das Leben und die Musik Johnny Cashs. Es gelingt ihm, ein Gefühl zu vermitteln, das Cash den Zuhörern seines letzten Albums gewünscht hatte: Das Gefühl, bei ihm in seinem Wohnzimmer zu sitzen.“ (Rhein-Neckar-Zeitung)

Bastian Semm (Gesang/Gitarre) studierte Schauspiel an der Leipziger Hochschule und war fest am Theater Basel engagiert. 2009 wurde er für seine Darstellung des PEER GYNT bei den Luisenburg-Festspielen in Wunsiedel mit dem Rosenthal-Nachwuchspreis ausgezeichnet. In DER MANN DER DIE WELT ASS und als John Lennon in LENNON – FREE AS A BIRD war er im Theater Heidelberg zu sehen.
Im Sommer 2011 spielte er den HAMLET bei den Festspielen in Bad Hersfeld und gewann für seine Darstellung den Hersfeldpreis. 2012 konnte man ihne als Romeo in ROMEO UND JULIA bei den Luisenburg-Festspielen erleben.

Diesen Sommer ist Bastian KLAUS STÖRTEBEKER bei den Störtebeker Festspielen Rügen. Mit “CASH – a singer of songs”, wie auch mit seiner Konzertreihe “songs to tell” tourt er seit Anfang des Jahres solo durch Deutschland.

www.singer-of-songs.com

Sebastian Krämer - "Im Glanz der Vergeblichkeit - Vergnügte Elegien"

Sa. 13. Oktober 2018 – 20.00 Uhr

15 Euro

Im Glanz der Vergeblichkeit – Vergnügte Elegien

Chanson

Man weiß nicht, wer mehr zu bedauern ist, der Jammerlappen oder die, die er naß macht – während sich zeitgenössischer Deutschpop in der Exaltierung von Emotionen gefällt, verlegt Sebastian Krämer sich aufs Gegenteil: beispielhafte Contenance als Umzäunung beispielloser Abgründe. Vergnügte Elegien (ein Genre, das zu diesem Zweck eigens erfunden werden mußte) führen den Beweis: Schlimmes kann durchaus bekömmlich sein – je nachdem, wie man es anrichtet.

Die Quellen, aus denen diese etwas anderen Stimmungslieder schöpfen, sind dunkel. Dramatis personae: eine Puppe im Garten, eine Skulptur von Barlach, die Kinder einer geläuterten Hexe im Linienbus, Mops und Bienenstich. Was sich in den Augen dieser Figuren spiegelt wie die Lichter vorbeihuschender Fahrzeuge bei Nacht, erreicht uns nur als dumpfe Ahnung. Mediale Katastrophen verstauben auf Wiedervorlage; Krämer macht sich seine Sorgen noch selber. Und wie sich das für Sorgen so gehört, ist er noch nicht mit ihnen fertig geworden. Unter der Oberfläche beschwingter Melodien und eleganter Erzählungen schwelen Unheil, Trauer, Verlorenes, Vergebliches. Hobbies: in Kannibalen- Kochrezepten stöbern und alte Deutschklausuren orchestrieren.

In den Kommentaren gibt sich Krämer kapriziös, in den Liedern lieblich bis derb. Sein musikalisches Vokabular reicht von Swing bis Wiener Schule. Und je burlesker die Fassade, desto filigraner die Botschaft. Das ist Klagen auf hohem Niveau.

Erwin Grosche "Wie aus heiterem Himmel - Gedankenblitze und poetische Niederschläge"

Do. 01. November 2018 || 20 Uhr
Fr.  02. November 2018 || 20 Uhr

15 Euro

In seinem 14. Kleinkunstprogramm überrascht der Paderborner Künstler wieder mit ungewöhnlichen Hymnen, absurden Träumen und seltsamen Übertreibungen. Der Magier des Minimalen. Meister der Miniatur schüttelt wortgewaltig sein Oberbett aus, singt auf dem Omnichord von seiner wilden Freundin und beklagt sich über die Tücken des Alltags. Natürlich fehlen auch nicht seine poetischen Überlegungen über die Stille und die Natur. Man darf gespannt sein auf das neue Programm des Paderborner Kulturpreisträgers: „Ich hab doch gar nichts gemacht.“ Hamburger Morgenpost: „Kabarettmoden kommen, Kabarettmoden gehen: Grosches Satire-Finessen bleiben. Unübertroffen.“   

Friedrich Raad - "Faust - Der Tragödie erster Teil"

Sa. 10. November 2018 || 20 Uhr
15 €

Eine Aufführung des „Theaters der Dämmerung“

Mag ein Mensch auch eine hohe gesellschaftliche Position und Anerkennung erreicht haben, ohne Liebe und menschliche Nähe ist sein Leben doch sinnlos und leer. Dies empfindet der frustrierte
Intellektuelle Faust – nachdem ihn der beschworene Erdgeist zurückgestoßen hat – mit tiefer Verzweiflung. Rettet ihn die Erinnerung an seine gläubige Kindheit vor dem Freitod, so ergreift er mit
kühlem Verstande die Gelegenheit, die sich ihm durch den Pakt/ die Wette mit dem Teufel bietet. Mephisto will dem alle Lebenswerte verfluchenden Faust alle irdischen Wünsche erfüllen. Dafür soll
Faust, den sein Seelenheil im „Drüben“, im Jenseits nicht kümmert, ihm eben „drüben“ dienen.

In der Hexenküche wird aus dem alten Gelehrten ein stürmischer Jüngling. Faust verliebt sich in Gretchen, erlebt alle Wonnen und Qualen der romantischen Liebe, verführt sie, schwängert sie und
läßt sie sitzen. Faust erweist sich als unreif und egozentrisch. Er will das als Gelehrter nicht gelebte Gefühlsleben nachholen und verstrickt sich in immer tiefere Schuld. Gretchens Mutter stirbt an einer Überdosis Schlaftropfen. Im Duell tötet Faust mit Mephistos Hilfe Gretchens Bruder Valentin. Er flieht vor Blutbann und Liebesenttäuschung und wird von Mephisto in abgeschmackten „Walpurgis-Zerstreuungen“ abgelenkt.

Als Faust schließlich zurückkommt, findet er Gretchen in tiefstem Elend: Gesellschaftlich geächtet hat sie ihr gemeinsames Kind nach dessen Geburt ertränkt und wartet nun im Kerker auf ihre
Hinrichtung. Fausts Liebe zu Gretchen flammt wieder auf und er will sie befreien. Doch Gretchen will kein mit Hilfe des Teufels gerettetes, aber in Schuld verstricktes Leben und übergibt sich dem
Gericht Gottes.

Inszenierung und Dramaturgie: Friedrich Raad

Bühnenbilder und Figuren: Dirk Pattberg

Bilaterale Souling-Musik: Martin Siems

Erdgeistfotos: Angelica Schubert

Kabarett Radau - "Harald J. - Aufstieg und Fall eines Entertainers"

Noch einmal zweimal…

Fr. 16. November 2018 || 20 Uhr
Sa.  17. November 2018 || 20 Uhr

15 €

Musikalische Revue von und mit Eckhard Radau und Benny Düring

Er war einer der bekanntesten Bühnenkünstler des Landes. Als Schauspieler, Showmaster und Sänger unterhielt er fünfzig Jahre lang sein Publikum. Das „Lieblingskind“ der bundesdeutschen Medien lieferte diesen nicht nur Geschichten aus seinem künstlerischen Schaffen, sondern auch den Stoff aus zahlreichen Alkoholexzessen und Affären. Seine künstlerische Karriere zwischen Glanz und Gosse, zwischen starken Film- und Bühnenrollen und billigem Klamauk beendete schließlich das eine letzte Glas.

Eckhard Radau schlüpft u.a. in die Rolle des alternden Künstlers, der aus seinem Leben erzählt. Dazu singt er die Songs des „deutschen Frank Sinatra“, die vom ereignisreichen Leben des großen Entertainers erzählen. Benny Düring hat die jeweiligen Songs, die im Original von einer Bigband gespielt werden, für das Klavier neu arrangiert. Entstanden ist eine zweistündige kleine feine Kammer-Revue mit vielen populären Jazz- und Swingtiteln.

 

 

 

Markus Kiefer: "Strange Fruit"

Sa. 24. November 2018 – 20.00 Uhr

15 Euro

„Strange Fruit“
Theater mit Jazz über das Leben Billie Holidays

„Ich wollte alles an einem Tag – und der noch endlos…“
So bewegt und zerrissen Ihr Leben war, so bewegend und mitreißend war ihre
unverwechselbare Art, den Blues zu singen. Ohne große Attitüde, auf ihre
feinsinnige Art großartig.

Das kurze Leben der größten Jazzsängerin des 20. Jahrhunderts war alles andere als das einer bürgerlichen Künstlerin. Geprägt  wurde es von Gewalt, Diskriminierung, Alkohol, Drogen und den falschen Männern. Ihr Lebensschmerz spiegelte sich stets in ihrer Musik wieder und sie erklärte die Dramatik ihres Gesangs einmal so: „Ich habe diese Songs gelebt“. Die Figur Billie Holidays hat bis heute nichts an ihrer Faszination verloren.

Mit einem musikalischen Streifzug, durch das Leben von Billie Holiday, stellt der Gelsenkirchener Schauspieler Markus Kiefer souverän und milieubezogen die Figur Billie Holidays, die bis heute nichts an ihrer Faszination verloren hat, dar.  Ein besonderes Stück aus einer  Mischung zwischen biografischen Stationen und lyrischer Musik. Begleitet wird er dabei wird er von einem Trio exzellenter Musikern, deren Spiel auf erfreuliche Weise stilistisch mit den Intentionen von Markus Kiefer korrespondiert.

Schauspiel und Gesang: Markus Kiefer / Bluesharp: Werner Volkner / Kontrabass: Sven Vilhelmsson / Gitarre: Wolfgang Bachmann

Vocal Recall - "Irgendwas stimmt immer"

Fr. 30. November 2018 – 20.00 Uhr

15 Euro

Die Girlgroup mit drei Boys ist seit ihrer Kindheit zu groß für jede Schublade. Alice Köfer, Dieter Behrens und Bernhard Leube eilt der Ruf voraus, trotz erstklassiger musikalischer Einbildung ein sympathisches Gesangstrio zu sein. Mit ihrem multi-Tasten-fähigen Pianisten Matthias Behrsing springt die Fast-Acappella-Band liebevoll durch die Musikgeschichte und fusioniert in ohrenberaubendem Tempo alles, was Rang und Namen hat. Wer nicht dabei war, hat es nicht erlebt und muss wieder mit den Originalen vorlieb nehmen.
Über den Inhalt ihres vierten Abendprogramms schweigen sich die Künstler noch vehement aus. Fest steht aber, dass es witzig, hochmusikalisch und höchst erfrischend wird. Eventuell wird getanzt werden. Seien Sie also unbesorgt: irgendwas stimmt immer.

Carolin Karnuth & Eckhard Wiemann "Sing me a love song"

Sa. 08. Dezember 2018 || 20  Uhr
15 €

Liederabend

Carolin Karnuth präsentiert, begleitet von Eckhard Wiemann am Piano, einen heiter-melancholischen Liederabend über Liebe, Lust, Liebesleid und Leidenschaft.

Auf dem Programm stehen Chansons von Edith Piaf, Jacques Brel, Bertolt Brecht, Mikis Theodorakis sowie irische Volkslieder und Jazz Standards.

Kleine literarische Texte komplettieren den Abend. Gelesen wird u. a. aus »Biss zur Mittagsstunde« von Stephenie Meyer, »Der Kuss des Highlanders« von Sue-Ellen Welfonder, dem Gedichtband »Liebesgedichte von Frauen« und Jane Austens »Über die Liebe«.

Carolin Karnuth

Hans König / Helge Tramsen - "Warum ist überhaupt etwas und nicht vielmehr nichts?"

Fr. 14. Dezember 2018 – 20.00 Uhr

15 Euro

Warum ist überhaupt etwas und nicht vielmehr nichts?

Lust auf was Neues?

König/Tramsen haben ein Format erfunden: Dada, Philosophie, Kabarett, Live-Musik und unvorhersehbare Elemente.

König und Tramsen erzählen mit Händen und Füßen von der wahnwitzigen Normalität in unserem Denken und Fühlen inmitten normalen Wahnsinns. Sie verirren sich erfolgreich, und für uns alle erlösend, im Biergarten der Begriffe, der Ideologien und Mistverständnisse. Auf lustvolle Weise demontieren die beiden Entertainer unsere Denkweisen und Lebensgewohnheiten, bis der Raum „dahinter“ sichtbar wird, der allzu menschliche Versuch, Kontrolle über sein Leben zu behalten und in dieser Welt „klarzukommen“.

 

So scharf die Kritik, so liebevoll und menschlich das Fazit.

König und Tramsen geben in ihrem Bühnenspiel prosaische Engel. Sie mussten ihre menschliche Existenz annehmen, mit mannigfachen Nachteilen. Sie verdingen sich als Kleinkünstler und werden wie Freelancer auf Abruf vom „Schicksal“ in die Lebenssituationen verschiedener Mitmenschen zwecks subtiler Manipulation beordert. Dieses Szenario ist Start- und Landebahn für die Lebensberichte, Spielszenen und Live-Experimente der Protagonisten. Hierbei entstehen wahrhaft-unwahre Geschichten aus zwei Leben, die die Art von Reise sind, bei der man einigermaßen weiß, wo sie losging, aber nicht, wo sie enden wird.

 

Helge Tramsen ist als Regisseur und Schauspieler bundesweit tätig.

Bremer Autoren- und Produzentenpreis für „Ich bin ein Antifant, Madame“

Hans König ist Autor, Regisseur und Musiker sowie Mitbegründer des preisgekrönten Aktionstheaters theatre du pain und des Butzbacher & Brommelmeier Ensembles.