Die Geschenkidee für alle Gelegenheiten:
Ein Gutschein für eine Vorstellung im Amalthea Theater!

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Nachfolgend unsere nächsten Termine.

Karten können Sie über das Paderborner Ticket-Center (Marienplatz 2a, 33098 Paderborn, Tel. 05251 29975-0) zzgl. Gebühr im Vorverkauf erwerben sowie an der Amalthea-Abendkasse, die ca. 30 min vor einer Vorstellung öffnet.

Reservierungswünsche nehmen wir per E-Mail an info@amalthea-theater.de oder per Anrufbeantworter am Kartentelefon (Tel. 05251 22424) entgegen. Wir rufen nur zurück, wenn eine Reservierung nicht (mehr) möglich ist. Bitte holen Sie Ihre reservierten Karten bis 15 Minuten vor Vorstellungsbeginn ab oder informieren Sie uns, falls Sie diese nicht mehr benötigen!

Bestellte Karten bitte unbedingt bis spätestens 19.45 Uhr an der Kasse abholen.
Wichtiger Hinweis: Bei vielen Veranstaltungen übersteigt die Nachfrage unser Angebot an Karten. Immer wieder müssen wir deshalb leider Interessenten absagen. Ärgerlich ist, wenn am Veranstaltungstag dann bestellte Karten nicht abgeholt werden, die wir an abgewiesene Interessenten hätten vergeben können. Wir werden künftig nicht abgeholte Karten ab 19:45 an der Abendkasse frei verkaufen. Wir bitten Sie um Verständnis.

Markus Kiefer - Das erste Wunder vom Jesuskind

Sa. 16. Dezember 2017 || 20.00  Uhr
15 €

Wer dem Titel nach ein Krippenspiel erwartet, merkt sehr schnell, dass er am falschen Platz ist. Dario Fo, italienischer Theaterautor, erzählt in seiner bissig satirischen, jedoch keinesfalls blasphemischen Komödie die Kindheitsgeschichte Jesu, die an grotesker Ironie und beißendem Witz kaum zu überbieten ist.

Der Schauspieler Markus Kiefer schlüpft in der ganz und gar nicht heiligen Inszenierung nahtlos in die vielen Rollen der literarischen Vorlage und bietet seinen Zuschauern einen wahren Augen – und Ohrenschmaus.

Zum Inhalt: Nach dem Besuch der Drei Könige und der Flucht nach Ägypten gehen Maria und Josef auf Arbeitsuche. Das Jesuskind sucht auf der Strasse Kontakt zu den anderen Kindern. Diese beachten es aber nicht, sondern behandeln es als Gastarbeiterkind, als Emigranten. Jesus versucht die Ablehnung der anderen Kinder zu überwinden; er denkt sich etwas aus. Kurz entschlossen beschließt er, ein Wunder zu vollbringen. Das Wunder jedoch – ein absurdes, phantastisches Spiel – wird vom Sohn des Statthalters zerstört. Darauf reagiert der kleine Jesus sehr heftig: er vollbringt sein zweites Wunder…

Markus Kiefer braucht nichts als sich selbst, um alles darstellen zu können, was in der schrillen Geschichte vorkommt – seine Mimik mit ihren eindringlichen Blicken und eine äußerst variable Gestik. Im fliegenden Wechsel verkörpert das schauspielerische Multitalent alles – vom Jesuskind in der Krippe bis him zum Esel und Kamel – in grellbunter Überzeichnung, wie im Zeichentrickfilm…

Rudi Rhode - Bob Dylan: Zwischen Rebell und Nobel

Sa. 13. Januar 2018 || 20.00  Uhr
15 €

BOB DYLAN: ZWISCHEN REBELL UND NOBEL

„Judas!“ – so beschimpften ihn seine Fans, als sich Bob Dylan 1966 vom Protestsänger zum Rockmusiker wandelte. Und diese Wandlung sollte nicht die letzte in seiner einzigartigen Musikkarriere bleiben: „Ich ist ein anderer!“ So zitierte Dylan immer wieder den Dichter Arthur Rimbaud, um daraufhin seinen Fans und Kritikern durch eine erneute radikale Kehrtwendung ein weiteres Schnippchen zu schlagen.

In dem Programm „Zwischen Rebell und Nobel“ wird Dylans spannendes Leben und Musikschaffen chronologisch erzählt. Theaterszenen wechseln ab mit live dargebotenen Songs, die ins Deutsche übersetzt wurden. Und so zeichnen Rudi Rhode und Michael Gustorff in ihrer Theater-Musik-Biografie das Bild eines großen Musikers und Songwriters, der sich trotz aller radikalen Veränderungen stets treu geblieben ist und seinen Weg des individuellen Anarchismus (fast) nie verlassen hat.

„No cover“ – so lautet das musikalische Motto des Bühnen-Programms. Mit Hilfe von Gesang, Akkordeon, Bass, Drumming und Loops werden bekannte und unbekanntere Stücke von Dylan live dargeboten. Doch trotz der teilweise eigenwilligen Interpretationen bleibt deren ursprünglicher Charakter unverfälscht.

Dauer: ca. 100 Minuten plus Pause

Rudi Rhode: Schauspiel, Gesang, Akkordeon / Michael Gustorff: Bass, Drumming, Loops

 

Moni Francis und Buddy Olly: Petticoat + Pomade

Fr. 26. Januar 2018 || 20 Uhr

Sa. 27. Januar 2018 || 20 Uhr

15 €

Die Musik-Comedy-Show über den Rock´n´Roll, den Schlager und das Lebensgefühl der 50er- & 60er-Jahre! 

Moni Francis & Buddy Olly nehmen ihre Besucher mit auf eine Zeitreise. Auf raffinierte Art und Weise verbinden die beiden Sänger live gesungene fetzige Rock´n´Roll-Nummern und Schlagerperlen der 50er- & 60er-Jahre mit skurrilen, amüsanten und kurzweiligen Geschichten und Anekdoten aus der Wirtschaftswunderzeit.

Auch die ein oder andere Schmacht-Ballade aus dieser Zeit findet den Weg zurück auf die Bühne und wird von der mehrfach mit Preisen ausgezeichneten Sängerin Moni Francis live und herzzerreißend aufgeführt. Dagegen lässt Buddy Olly schon mal seine Lederjacke in der Ecke verschwinden, rockt auf der Bühne ab, singt den Rock´n´Roll live, wie er ursprünglich in den 50er-Jahren von seinem großen Idol Little Richard aufgeführt wurde.

Live gesungene Hits der 50er- & 60er-Jahre, lustige und unglaubliche Geschichten, Tanzeinlagen, Erinnerungen, Komik. Kommen Sie mit auf eine Zeitreise in die 50er- & 60er-Jahre. Lassen Sie sich anstecken von der Musik und dem Lebensgefühl dieser Zeit. Denn Moni Francis & Buddy Olly spielen diese Wirtschaftswunder-Show nicht nur, sie leben sie! 

Rock´n´Roll und Schlager sind aktueller denn je! 
Ein Abend voller Spaß, Erinnerungen und guter Laune!

Moni Francis war Mitglied der ersten & erfolgreichsten deutschen Frauen-A-Cappella-Kabarett-Gruppe „Die Meedels“ und war 16 Jahre lang mit dieser Formation auf zahlreichen und ausverkauften Deutschland- und Europa-Tourneen mit mind. 80 Auftritten pro Jahr unterwegs.

Sie hatte zahlreiche Fernsehauftritte in nahezu allen deutschen Programmen, ist Gewinnerin diverser Kleinkunstpreise (u.a. Baden-Württembergischer Kleinkunstpreis, Ravensburger Kupferle). Sie war außerdem jahrelang als Jazztanz- und Aerobic-Instructor tätig.

Mit Buddy Olly, eigentlich Oliver Dobisch, Seiteneinsteiger und Autodidakt präsentiert sie außerordentlich erfolgreich die Petticoat- und Pomade-Show.

 

Jörg Schulze-Neuhoff - Woyzeck, nach Georg Büchner

Sa. 03. Februar 2018 || 20.00  Uhr
15 €

dav

Woyzeck befindet sich im Höllenkarussell, im stetigen Hamsterrad. Kleiner Mann, kleiner Soldat, Versuchsobjekt, Untergebener, Getretener, Getriebener, Betrogener. Woyzeck ist Opfer. Und er ist Täter. Was trieb ihn zu seiner Gräueltat? Immer wieder kämpft er sich durch Büchners berühmt-berüchtigte Hirnwindungen. Um zu verstehen. Um seinem Schicksal doch noch zu entfliehen. Um Erlösung zu erlangen und Frieden zu machen. Den ersehnten Exitus zu erreichen.

„Woyzeck“ ist nach „Der Bau“ und „Götz“ die dritte Zusammenarbeit von Regisseur Stefan Meißner und Schauspieler Jörg Schulze-Neuhoff. Büchners Woyzeck gehört zum Kanon der deutschen Literatur und ist sicher eines der meist gespielten Dramen auf deutschen Bühnen. Die Besonderheit dieser Inszenierung? Der Vielzahl der Figuren des Dramas wird Woyzeck als Solo allein entgegengestellt, unnötiger Ballast abgeworfen und ins Intime, ins Kleine geholt.

Liese-Lotte Lübke - Kopf in den Sand - Soloprogramm

Fr. 16. Februar 2018 || 20.00  Uhr
15 €

Kopf in den Sand – Musikkabarett

Jetzt sitz ich hier und soll einen Text schreiben, in dem steht, wie musikalisch, politisch und lustig ich bin, wie gut ich aussehe und dass Ihr unbedingt in mein Programm kommen müsst, weil Ihr sonst sicher etwas verpasst. Diese Art der Selbstvermarktung gefällt mir aber nicht und außerdem möchte ich Euch nicht belügen.

Klassisches Politkabarett und Comedy werdet Ihr bei mir nicht finden. Ich habe mir meinen ganz eigenen Blick auf die Welt bewahrt – den nach innen nämlich und den, auf die Politik des Privaten. Und um genau das sollte es gehen in Zei-ten des Wandels, wie wir sie gerade erleben – darum, unser Bewusstsein dafür zu schärfen, dass nur wer aufbricht auch ankommen kann.

Mancher ist nach einem Abend `Kopf in den Sand´ „sehr ergriffen davon, dass ein so junger Mensch so große Lebenserfahrung und so viel zu sagen hat“, mancher findet es „musikalisch wie sprachlich bemerkenswert reif“ oder „hu-morvoll leicht“ und mancher denkt jetzt vielleicht „Diese Lübke ist mir viel zu persönlich, das betrifft mich alles überhaupt nicht und Motivation brauch ich schon gar nicht“ – deshalb eins noch: Am besten macht Ihr Euch selbst ein Bild von mir und meinem Programm. Denn der Titel IST ironisch gemeint.

Text & Musik: Liese

Marie Philipp - 4.48 Psychose - Schauspiel von Sarah Kane

Sa. 24. Februar 2018 || 20.00  Uhr
15 €

28 Jahre alt ist Sarah Kane, als sie 4.48 Psychose schreibt – ein dunkles Gedicht direkt aus dem Feuer menschlicher Synapsen, eine vielteilige Bestandsaufnahme, hochpoetisch, ein Aufschrei voll Sehnsucht – und ein Abschied. Denn Sarah Kanes fünftes Stück ist zugleich ihr letztes: 1999, kurz nachdem sie das Manuskript ihrem Verleger übergeben hat, nimmt sich der damalige Shooting Star der britischen Dramatik das Leben

Wohl autobiographisch verweist der Stücktitel auf den Augenblick der größten Klarheit einer Psychiatrie-Patientin: 4 Uhr 48, ein Moment zwischen zwei Medikamentendosen, wo die Tablettenwirkung in den Hintergrund tritt und die Klarheit kommt, die vielleicht zugleich Wahn ist. Auch der Beginn der kurzen Tagesphase, in der die Dramatikerin Kane in diesem Winter 1998/99 schreiben kann.

Die Depression, das Burn-Out – eine Stoffwechselstörung? Oder vielmehr die logische Schlussfolgerung, wenn man mit offenen Augen und offenem Herzen auf unsere Welt schaut? In ihrem 2000 posthum am Londoner Royal Court Theatre uraufgeführtem Text geht die 1971 geborene Sarah Kane in die absolute Nahaufnahme. Sie seziert Fleisch und Geist einer Erkrankung, die selbst Aufgeklärte zutiefst irritiert, lauscht auf den Puls eines Leidens, von dem Millionen von Menschen betroffen sind, das irgendwo zwischen Biochemie, Psychologie und Philosophie angesiedelt scheint. Es ist ein finaler Krieg, auf den Sarah Kane in 4.48 Psychose blickt: Der Krieg eines Menschen mit sich selber, der Krieg des Bewusstseins.

Was ist die Seele? Und woraus besteht die Krankheit? 3 Schauspieler, 4 Kameras, ein Kubus, Körper-Sensoren, Computer, Beamer und Boxen: Für 4.48 Psychose hat Kay Voges mit den Software-Ingenieuren Stefan Kögl und Lucas Pleß vom Dortmunder Hackerspace chaostreff dortmund, dem Musiker Tommy Finke, dem Videokünstler Mario Simon und den Schauspielern Björn Gabriel, Merle Wasmuth und Uwe Rohbeck einen theatralen Mensch/Maschine-Knoten realisiert, in dem die Metamorphose von Poesie in Elektro-Impulse erforscht wird. Herzschlag, Sprache, Sound, Licht, der Geist und die Materie – woraus besteht ein Ich? Ist die Seele messbar? Erzählen die Daten einen Menschen?

 

Frank Roder und Felix Oliver Schepp: Wilhelm Busch - dumme Gedanken hat jeder

Sa. 03. März 2018 || 20.00  Uhr
15 €

Das Beste von Wilhelm Busch

Er ist der unerreichte Meister des knappen Textes und der Pionier des Comics. Wie kein anderer stellt Wilhelm Busch in seinen beißenden Reimen das Spießbürgertum in seiner Verlogenheit bloß. Und ist dabei erschreckend modern und noch immer unglaublich komisch.

Das Schiffs-Ensemble präsentiert das Beste aus seinen Satiren – in einer ungewöhnlich spannenden Auswahl. Ein Wiedersehen mit alten Bekannten ist ebenso garantiert wie das Entdecken neuer Figuren.

Keine brave Lesung mit Räuspern und Nippen am Wasserglas, sondern etwas, das vom Schneeball zur Lawine wird.

Wilhelm Busch? Kenn ich! – Das werden die meisten sagen.

Das Schiffs-Ensemble präsentiert zwar auch das Beste aus seinen Satiren – aber in einer ungewöhnlich spannenden Auswahl. Ein Wiedersehen mit Witwe Bolte und der frommen Helene ist ebenso garantiert wie das Zusammentreffen mit neuen Figuren. Keine brave Lesung, sondern etwas, das vom Schneeball zur Lawine wird.

Unsere literarischen Programme sind echte Publikumsmagneten. Kein Wunder, denn sie nähern sich den Dichtern auf sehr originelle und ganz und gar nicht ehrfürchtige Weise. Und das macht immer mehr Menschen Spaß: In zwei Stunden auf Spurensuche durch das Werk eines Dichters zu gehen – dort alte Bekannte zu treffen und viel Neues zu entdecken.

Regie: Julia Schmidt

Volkmar Staub - Lacht kaputt, was euch kaputt macht!

Sa. 10. März 2018 || 20.00  Uhr
15 €

Polit-Kabarett-Programm

Hurra, wir verblöden. Nachkommen für seinen Stammbaum zeugt man aus Stammzellen, Homöopsychopathen fordern die Globulisierung der Medizin und selbst Kopfverpflanzungen sind keine Utopie mehr. Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst. Europa droht zu zerbröseln, die halbe Welt ist auf der Flucht und Populisten kriechen aus ihren Löchern. Demokratie war gestern, es herrscht die postfaktische Gefühlsdiktatur.

Kenntnisarmut, Denkfaulheit und Meinungsfreude verbünden sich zu einer explosiven Mischung. In den asozialen Medien wird gechattet, getwittert und gebloggt auf Fehlerteufel komm raus. Was heißt heute Demokratie? Wo wird entschieden? Wer hat das Sagen und wer bevorzugt das Schweigen der Belämmerten? Der Aufstand der Anständigen kommt nicht in die Gänge und die politisch Vernunftbegabten mutieren zu anonymen Melancholikern.

Die Tyrannen dieser Welt, die Möchtegern-Herren jeglicher Couleur kann man beschimpfen, angreifen, gegen sie rebellieren – das sind sie gewohnt, das kennen die. Was sie gar nicht ertragen können ist, wenn man sie nicht ernst nimmt, sie lächerlich macht und auslacht.

Drum: „Lacht kaputt, was Euch kaputtmacht!“

Volkmar Staub ist mit seinen Texten, Songs und kleinen Dramulettten der zuständige Lachbearbeiter im öffentlichen Dienst. Das neue Programm ist immer hochaktuell, es diskutiert sogar Geschehnisse, die noch gar nicht passiert sind.

 

Adjiri Odametey - Afrikanische Weltmusik

Fr. 16. März 2018 || 20.00  Uhr
15 €

Adjiri Odametey aus Ghana/Westafrika spielt konzertante, mitreißende Afrikanische Weltmusik. Markenzeichen seiner World Music ist seine warme, erdige Stimme. Als Multi-Instrumentalist beherrscht er traditionelle afrikanische Instrumente wie Kora (Afrikanische Harfe), Balafon (Holz-Xylophon), die Daumenklaviere Mbira und Kalimba. Adjiri Odametey repräsentiert als Crossover-Künstler die neue Weltmusik-Avantgarde. Bekannt wurde der Weltmusiker durch den Titelsong seines Debüt-Albums „Mala“. Mit DZEN legt er das drittes Album seiner African World Music vor.

Die warme, erdige Stimme von Adjiri Odametey ist das, was seine Musik so besonders macht! Ohrwurm-Charakter im besten Sinne.

Global Pop – so heißt es heute anstelle von „Weltmusik“. Das meint Deutschlandradio Kultur. Interessant ist es, dass aus der einstigen Nischenmusik tatsächlich ein weltumstpannendes Phänomen geworden ist.

Adjiri Odametey spielt seit über 10 Jahren sehr erfolgreich mit den verschiedenen Stilen, ohne je seine Wurzeln in der reichen afrikanischen Musiktradition zu vergessen. Das macht die Musik so spannend! 

Weltmusik aus Ghana – Die Wurzeln in der afrikanischen Tradtion, aber vermischt mit unterschiedlichen Musiktraditionen wie Singer-Songwriter, Chansons, Jazz….

 

Bernard Paschke - Ein bunter Pott Püree

Fr. 06. April 2018 || 20.00  Uhr
15 €

Der Junge von der Kinderschokolade steht auf der Bühne und verkündet Ihnen die Wahrheit. „Ist er nicht noch etwas zu jung dafür?“, werden Sie fragen. Nun, schon Jesus´ Apostel machten das Gleiche, und die waren sicherlich Jünger. Leider ist die Wahrheit sehr kompliziert. Zudem wurde Bernard Paschke von den Sonnentemplern verboten, davon zu erzählen, dass die letzte Bundestagswahl nur eine mit McDonald´s und CocaCola durchgeführte Operation war, um zu verschleiern, dass der Mossad von Schlumpfhausen aus ins World Trade Center geflogen ist.
Bernard Paschke ist der unangefochten jüngste Kabarettist Deutschlands. Angefangen hat er mit verschiedenen von ihm selbst geschriebenen und -inszenierten Theaterstücken, die er im Pantheon und im Contra-Kreis-Theater aufführte. Aber jetzt ist der bunte Pott Püree angerichtet:
Worum soll es also überhaupt gehen? Um „Die 100 schönsten Dinge, die ich schon mal in den Rhein geworfen habe“, Platz 53-49, die Top 5 Ex-Sowjetrepubliken und die 10 Gebote. Sofern wir alle zusammenkriegen. Bernard Paschke erklärt Ihnen nichts weniger als dieses Jahrtausend. Was sollte er auch sonst tun, er kennt ja kein anderes. Er fährt mit dem Segway dahin, wo es wehtut, und veranstaltet einen Kindergeburtstag. Also ein bunter Pott Püree aus Comedy… Und Kabarett: Denn kann man in Zeiten von AfD und Trump überhaupt unpolitisch sein? Nein.
Sie wissen immer noch nicht, worum es gehen soll? Na und?
„Ist sein erstes Kabarettsolo (…) vorzeigbar? Nein. Es ist nicht vorzeigbar – es ist ein überragender Einstand, ein sensationelles Debüt. Mehr als einmal zeigt sich der professionelle Kabarett-Dauerbeobachter während Paschkes Uraufführung im Pantheon überrascht bis irritiert, mit welcher Selbstverständlichkeit und Spielfreude sich der 16-Jährige – ohne den kleinsten Texthänger oder Anzeichen von Nervosität – durch ein inhaltlich und satirisch brillantes Programm arbeitet.“ „Meisterhaft, (…) kabarettspitzenpreisverdächtig, (…) einfach fabelhaft“ – General-Anzeiger Bonn
„Der Geräuschpegel im Saal schwankte zwischen dröhnenden Lachsalven und betroffener Stille. Ein Effekt, der als Sinnbild für den ganzen Abend gelten kann. Denn trotz all der Witze, der humorvollen Pointen und spitzbübisch-charmanten Anekdoten schaffte Paschke es, die Kunst des Kabaretts (…) zu entfalten und gekonnt auf dem schmalen Grat zwischen Stand-Up-Comedy und schockierender Kritik zu balancieren und damit zum Nachdenken anzuregen. (…) Eins ist nach seinem Debüt auf jeden Fall sicher: Bernard Paschke hat das Potenzial ganz oben in der Kabarett-Szene mitzuspielen.“ – BonnFM
„Eloquent, witzig und spritzig absolvierte der junge Meckenheimer sein Kabarettdebüt ´Ein bunter Pott Püree´ und brachte abermals das Auditorium zum Staunen. (…) Gehaltvolle Gags, die so manchen Bühnenkollegen wohl vor Neid erblassen ließen“ – „auch auf dem politischen Parkett weiß sich der neue Stern am Brettl-Himmel aus Meckenheim perfekt zu bewegen. (…) Chapeau!“ – Bonner Rundschau

Vogelfrei - Johannes Conen singt Francois Villon

Fr. 13. April 2018 || 20.00  Uhr
15 €

Ein auf sanfte Art unter die Haut gehender Abend

„Die Balladen und Lieder des Francois Villon sind ein unvergängliches Zeugnis der Weltliteratur. Nie zuvor und auch später nicht mehr sind in der französischen Dichtung Liebe und Hass, Tod und Vergänglichkeit, Laster und Ausschweifung so unmittelbar frech, hu-morvoll und zugleich so erschütternd Sprache geworden“. Diese Themen sind über die Jahrhunderte bis heute aktuell geblieben. Dem bekannten expressio-nistischen Dichter und schillernden Persönlichkeit Paul Zech, haben wir die Nachdichtung der Balladen Villons zu verdanken. Johannes Conen eröffnet diesen expressiven Balladen durch seine hervorragenden Kompositionen einen neuen Weg. Es sind musikalische Nachempfindungen. Er will begreifbar machen, wie Villon litt und liebte und kämpfte. Still ohne jedes sho-wige Auftrumpfen interpretiert er seine Lieder. So ein-fühlsam, noch und gerade in den leisesten Tönen dürfte man Villon / Zech noch nie gehört haben. Durch biographische und historische Erklärungen zwischen den Liedern, aus dem Leben dieser beiden Dichter von Weltrang, wird nicht nur ein beeindruckendes Portrait beider Leben und den Problemen jener Zeit vermittelt, sondern auch wie groß die Parallelen von Francois Villon im 15. Jhd und Paul Zech im 20. Jhd sind.

Kabarett Radau - "Harald J. - Aufstieg und Fall eines Entertainers"

Noch einmal zweimal…

Fr. 20. April 2018 || 20 Uhr
Sa.  21. April 2018 || 20 Uhr

15 €

Musikalische Revue von und mit Eckhard Radau und Benny Düring

Er war einer der bekanntesten Bühnenkünstler des Landes. Als Schauspieler, Showmaster und Sänger unterhielt er fünfzig Jahre lang sein Publikum. Das „Lieblingskind“ der bundesdeutschen Medien lieferte diesen nicht nur Geschichten aus seinem künstlerischen Schaffen, sondern auch den Stoff aus zahlreichen Alkoholexzessen und Affären. Seine künstlerische Karriere zwischen Glanz und Gosse, zwischen starken Film- und Bühnenrollen und billigem Klamauk beendete schließlich das eine letzte Glas.

Eckhard Radau schlüpft u.a. in die Rolle des alternden Künstlers, der aus seinem Leben erzählt. Dazu singt er die Songs des „deutschen Frank Sinatra“, die vom ereignisreichen Leben des großen Entertainers erzählen. Benny Düring hat die jeweiligen Songs, die im Original von einer Bigband gespielt werden, für das Klavier neu arrangiert. Entstanden ist eine zweistündige kleine feine Kammer-Revue mit vielen populären Jazz- und Swingtiteln.

 

 

 

Erwin Grosche "Wie aus heiterem Himmel - Gedankenblitze und poetische Niederschläge"

Fr. 25. Mai 2018 || 20 Uhr
Sa. 26. Mai 2018 || 20 Uhr

15 Euro

In seinem 14. Kleinkunstprogramm überrascht der Paderborner Künstler wieder mit ungewöhnlichen Hymnen, absurden Träumen und seltsamen Übertreibungen. Der Magier des Minimalen. Meister der Miniatur schüttelt wortgewaltig sein Oberbett aus, singt auf dem Omnichord von seiner wilden Freundin und beklagt sich über die Tücken des Alltags. Natürlich fehlen auch nicht seine poetischen Überlegungen über die Stille und die Natur. Man darf gespannt sein auf das neue Programm des Paderborner Kulturpreisträgers: „Ich hab doch gar nichts gemacht.“ Hamburger Morgenpost: „Kabarettmoden kommen, Kabarettmoden gehen: Grosches Satire-Finessen bleiben. Unübertroffen.“