Die Geschenkidee für alle Gelegenheiten:
Ein Gutschein für eine Vorstellung im Amalthea Theater!

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Nachfolgend unsere nächsten Termine.

Karten können Sie über das Paderborner Ticket-Center (Marienplatz 2a, 33098 Paderborn, Tel. 05251 29975-0) zzgl. Gebühr im Vorverkauf erwerben sowie an der Amalthea-Abendkasse, die ca. 30 min vor einer Vorstellung öffnet.

Reservierungswünsche nehmen wir per E-Mail an info@amalthea-theater.de oder per Anrufbeantworter am Kartentelefon (Tel. 05251 22424) entgegen. Wir rufen nur zurück, wenn eine Reservierung nicht (mehr) möglich ist. Bitte holen Sie Ihre reservierten Karten bis 15 Minuten vor Vorstellungsbeginn ab oder informieren Sie uns, falls Sie diese nicht mehr benötigen!

Bestellte Karten bitte unbedingt bis spätestens 19.45 Uhr an der Kasse abholen.
Wichtiger Hinweis: Bei vielen Veranstaltungen übersteigt die Nachfrage unser Angebot an Karten. Immer wieder müssen wir deshalb leider Interessenten absagen. Ärgerlich ist, wenn am Veranstaltungstag dann bestellte Karten nicht abgeholt werden, die wir an abgewiesene Interessenten hätten vergeben können. Wir werden künftig nicht abgeholte Karten ab 19:45 an der Abendkasse frei verkaufen. Wir bitten Sie um Verständnis.

66 Kinos - Programmkino im Amalthea

So. 29. Oktober 2017 || 18.00  Uhr

Mo. 30. Oktober 2017 || 18.00  Uhr

7,50 €

Betrachtung der deutschen Kinolandschaft auf der Theaterbühne

Wer sind die Menschen, die hinter den Kulissen deutscher Programmkinos stehen, ihr Herz und ihr Leben dem Kino verschrieben haben? Wirre Enthusiasten oder blinde Kapitäne einer untergehenden Ära? In der Dokumentation „66 Kinos“ portraitiert Regisseur Philipp Hartmann einige von den 66 deutschen Filmtheatern und betrachtet das Kulturmedium schonungslos durch die Augen der Macher. Auch in Paderborn drehte der Wahlhamburger… Zu sehen ist der dokumentarische Querschnitt jedoch auf der Bühne des Almathea Theaters. Am Sonntag, 29. Oktober 2017 um 18 Uhr. Am Sonntag in Anwesenheit des Regisseurs Hartmann und der Protagonistin Carmen Behrens

Pro·grạmm·ki·no, Substantiv [das], ist ein Kino, das ausgewählte (ältere) Filme zeigt, die in anderen Kinos nicht mehr zu sehen sind. Oder aber Kunstfilme auf die Leinwand holt, die fernab des Mainstreams dem Underground versuchen zu entfliehen und dem ein oder anderen Art House Filmliebhaber die cineastische Kultur-Befriedigung zu geben, die er erhofft, zu finden. Soweit die offizielle Definition. Was sie alle gemeinsam verbindet, ist jedoch die Leidenschaft für den Film. Für das Kino. Für die Leinwand. Entstanden in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts in den USA, erreichten die deutschen Programmkinos in den 70er Jahren ihre Blütezeit, bevor Ende der 90er Jahre mit dem Konzept der Multiplexe ihr Untergang geebnet wurde.

Heute beträgt der Anteil der Programmkinos am deutschen Kinomarkt etwa 17 Prozent laut Filmverband, Tendenz schwindend. Ein-Leinwand-Häuser oder generell kleinere Lichtspielhäuser kämpfen ums Überleben und der Wunsch der Filmkunst eine Bühne zu geben wird von der notwendigen Wirtschaftlichkeit verschlungen. Regisseur Philipp Hartmann hat sich im Rahmen einer Kinotour 2014/ 2015 auf die Suche nach dem cineastischen Grundgedanken gemacht und portraitiert in seiner aktuellen Dokumentation „66 Kinos“ eben jene deutschen Filmtheater, bzw. jene Menschen, die hinter ihren Kinos stehen..

Hartmann, gebürtig aus Stuttgart, lässt dabei vor den Augen des Zuschauers das vielschichtige Bild einer äußerst lebendigen und zugleich in diversen Umbrüchen befindlichen Kinolandschaft entstehen. Trotz vieler Gemeinsamkeiten – alle müssen etwa auf die Konsequenzen der Digitalisierung, auf sich wandelnde Sehgewohnheiten des Publikums oder auf wirtschaftliche Herausforderungen reagieren – zeigt sich, dass jedes Kino seine eigenen und immer stark vom Engagement der Kinobetreiber und -mitarbeiter gezeichneten Wege und Strategien findet, sich zu positionieren.

Vielleicht sieht so ja die Zukunft des Kinos aus oder zumindest ein kleiner Bestandteil davon: ein Filmemacher dreht einen Film, erledigt danach all die Verleiharbeit selbst, telefoniert alle in Frage kommenden Lichtspieltheater in Deutschland ab, packt danach seinen Film unter den Arm und macht sich auf die im Alleingang organisierte Kinotour.

Karten für den Filmabend mit Filmgespräch sind erhältlich über das Amalthea Theater Kartentelefon (05251/ 22424), im Ticketcenter (zzgl. Gebühr) sowie an der Amalthea Abendkasse, die ca. 30 min vor der Vorstellung öffnet..

 

Faltsch Wagoni - Auf in den Kampf, Amore!

Fr. 03. November 2017 || 20.00  Uhr
15 €

Auf in den Kampf, Amore! Politik und Liebe.

Das Leben ist ein ewiger Kampf um Anerkennung, um Liebe und Gerechtigkeit. Diesen Kampf heißt es aufzunehmen und zwar mit Witz Verve. Faltsch Wagoni malen sich eine Zukunft aus, in der nicht Hohn ausgeschüttet wird, sondern Honig und in der sich alles um Ent-Sorgung dreht, also um die Befreiung von Sorgen und Ängsten, von Geldgier und Bürokraten-Irrsinn. Silvana Prosperi packt den Stier bei den Hörnern und Thomas Prosperi schwingt das Zepter der Poesie. Gemeinsam bieten sie der Dummokratie Stirn und Paroli. Sie spielen die postpunkige Polit-Polka und das Chanson d‘ Amour im Herzrhythmus der Toleranz. Die Liebe gewinnt, die Politik beugt sich dem Diktat der Empathie und muss sich neu erfinden. Klingt nach Zukunftsmusik – ist es auch, aber auf der Bühne von Faltsch Wagoni wird es zur Gewissheit.

Politik und Liebe – das sind die beiden Pole zwischen denen das Programm spielt. Denn Politik ohne Liebe ist unmenschlich, und Liebe, wenn sie politisch ist, ein Plädoyer für Gleichberechtigung und Mitmenschlichkeit.

Faltsch Wagoni sind bekannt für elegante Unterhaltung. Auf unvergleichliche Art verbinden sie Wortwitz mit Musik und Phantasie. Ihre Sprach-Lust-Show ist hochkomisch und erregt,sowohl Denkfreuden als auch Emotionen, kitzelt den Intellekt und das Zwerchfell und besticht durch den berauschenden Glanz der geschliffenen Formulierung.

 

Kabarett Radau - "Harald J. - Aufstieg und Fall eines Entertainers"

PREMIERE

Fr. 10. November 2017 || 20 Uhr
Sa.  11. November 2017 || 20 Uhr

15 €

Musikalische Revue von und mit Eckhard Radau und Benny Düring

Er war einer der bekanntesten Bühnenkünstler des Landes. Als Schauspieler, Showmaster und Sänger unterhielt er fünfzig Jahre lang sein Publikum. Das „Lieblingskind“ der bundesdeutschen Medien lieferte diesen nicht nur Geschichten aus seinem künstlerischen Schaffen, sondern auch den Stoff aus zahlreichen Alkoholexzessen und Affären. Seine künstlerische Karriere zwischen Glanz und Gosse, zwischen starken Film- und Bühnenrollen und billigem Klamauk beendete schließlich das eine letzte Glas.

Eckhard Radau schlüpft u.a. in die Rolle des alternden Künstlers, der aus seinem Leben erzählt. Dazu singt er die Songs des „deutschen Frank Sinatra“, die vom ereignisreichen Leben des großen Entertainers erzählen. Benny Düring hat die jeweiligen Songs, die im Original von einer Bigband gespielt werden, für das Klavier neu arrangiert. Entstanden ist eine zweistündige kleine feine Kammer-Revue mit vielen populären Jazz- und Swingtiteln.

 

 

 

Bernd Lafrenz - Ein Sommernachtstraum

Sa. 18. November 2017 || 20.00  Uhr
15 €

Frei-komisch nach Shakespeare, ein Spiel um Liebe , Lust und Leidenschaft
Regie: ABEL ABOUALITEN, Paris

Mit seinem verwegenen Mix aus Commedia dell_arte-Elementen und Comic-Gesten, seiner phänomenalen Bühnenpräsenz und seinem schier endlosen Fundus an sprachlichen und pantomimischen Mitteln begeistert Bernd Lafrenz sein Publikum seit über 30 Jahren. Seine eigensinnigen Shakespeare-Parodien sind leichtfertig-heitere Märchenstunden fürs Volk bei gleichzeitiger Verbeugung vor William Shakespeare.

Ein Sommernachtstraum ist sein 8. Shakespeare-Solo. Keine Rolle ist ihm unmöglich, ein Verwandlungsvirtuose der Sonderklasse (Tagesspiegel Berlin).
Was sich da auf der Bühne tut ist tatsächlich Theater total, ein Hochgenuss, Theater wie man es selten sieht(Stuttgarter Zeitung).

Herzog Theseus von Athen, selbst mit Hochzeitsvorbereitungen beschäftigt, muss sich mit dem Fall des alten Egeus auseinandersetzen. Der verklagt seine Tochter Hermia, weil sie Lysander den Vorzug vor Papas Wunschkandidat Demetrius gibt. Gefolgt von Demetrius, Hermias Freundin Helena und einer Truppe von Amateurschauspielern fliehen die Liebenden nachts in den Wald, wo ein Liebeszauber des Kobolds Puck dann für allerlei Verwirrung sorgt.

Den bekannten Plot inszeniert Bernd Lafrenz in einem köstlichen Ein-Personen-Stück. Blitzschnell wechselt er zwischen den Charakteren hin und her, bastelt mit ein paar Holzgestellen und reichlich Phantasie die engen Gassen von Athen.

Den Sommernachtstraum hat William Shakespeare um 1595 für die Hochzeit eines Adligen geschrieben.

Bernd Lafrenz gibt den Sommernachtstraum als Spiel um Liebe, Lust und Leidenschaft mit all seinem Zauber aber auch seinen Irrungen und Wirrungen in all seinen Facetten.


 

Markus Veith - "Lampenfieber - Jetzt mal in echt"

Fr. 24. November 2017 || 20.00  Uhr
15 €

Der Schauspieler hat sein Abendwerk getan. Die Aufführung war erfolgreich, das Publikum begeistert, der Applaus üppig. Nun sitzt er in seiner Garderobe … gemeinsam mit seinen Zuschauern. Und zwischen Kostüm und Schminke plaudert er aus dem Nähkästchen: Von den Splittern der Bretter, die die Welt bedeuten. Über Texthänger, Pleiten und Pannen, Schein und Sein und die großen Heldinnen und Helden seines Metiers -Rühmann, Fröbe, Monroe, Ustinov, Leander. Anekdotenreich und humorvoll, mit viel Liebe, Respekt und Biss zerlegt er das Show-Business, das like no Business ist.

Text & Spiel: Markus Veith

Regie: Tony Glaser

Le-Thanh Ho - Staub

Fr. 01. Dezember 2017 || 20.00  Uhr
15 €

Mit ‚Staub’ veröffentlicht Le-Thanh Ho ihr zweites Soloalbum. Die in Berlin lebende Dichterin, Liedermacherin und Schauspielerin entwirft in chansonartigen Liedern surreale Bilderwelten, zwischen Selbstoffenbarung und poetischer Beschwörung.

Seit ihrer Schulzeit musikalisch aktiv, veröffentlichte sie 2014 die EP „Zellophan“, gefolgt von ihrem Debütalbum „Elephant“ im Jahr darauf, das mit diversen Preisen und Nominierungen bedacht wurde. Nun erscheint mit „Staub“ ein Album, das, als ein offenes Experiment angelegt, Le-Thanhs poetischen Explorationen eine völlig neue Richtung gibt.

Alexander Hacke, Mitglied der frühesten Stunde und Bassist der Einstürzende Neubauten, hat ein Album produziert, das sich weit über das Songformat hinauslehnt und ein poetisches Mischwesen aus Rezitation, Soundskulptur und Hörspiel schafft. Der fast statischen Einfachheit von Le-Thanhs Kompositionen, die sie selbst an akustischer Gitarre und Klavier begleitet, stellt sie ein Ensemble gegenüber, das sich aus der Berliner Echtzeitmusik/FreeJazz/FreeImprov Szene rekrutiert. Neben ihrem langjährigen e-Gitarristen Davide Panza hat sie das Duo Parallel Asteroid, bestehend aus Gregor Siedl (Saxophon und Tierstimmen) und Lan Cao (Synthesizer), sowie den Soundpoeten Martin Lau engagiert.

Anstatt sich auf die bloße musikalische Untermalung zu verlassen, setzt Le-Thanh auf ein dynamisches Kräfteverhältnis, das der halluzinatorischen Brüchigkeit ihrer Poesie entspricht. Ganz im Sinne des Titels, ist .staub ein Album, das die Reibung zelebriert. Le-Thanh singt, rezitiert und flüstert sich durch fiebrige Traumbilder und phantasmagorische Erinnerungen, lässt diese kollidieren mit tatsächlichen Tondokumenten aus ihrer Kindheit und Fieldrecordings ihrer Umgebung, und schafft so eine Welt, in der Poesie und Leben, Innen und Außen, Traum und Wahnsinn ununterscheidbar werden.

Zwischen feinsinnigen Soundarchitekturen und impulsiven Crescendi vollzieht Le-Thanh mit hemmungsloser Offenheit ihre eigene Zerrissenheit und Fragmentiertheit am Universum, feiert den Einbruch der Welt ins Gedicht und den Einbruch des Lebens in die Musik, bis sie am Ende explodiert und zu Staub zerfällt.

 

 

Erwin Grosche "Wie aus heiterem Himmel - Gedankenblitze und poetische Niederschläge"

PREMIERE

Fr. 08. Dezember 2017 || 20 Uhr
Sa. 09. Dezember 2017 || 20 Uhr

15 Euro

In seinem 14. Kleinkunstprogramm überrascht der Paderborner Künstler wieder mit ungewöhnlichen Hymnen, absurden Träumen und seltsamen Übertreibungen. Der Magier des Minimalen. Meister der Miniatur schüttelt wortgewaltig sein Oberbett aus, singt auf dem Omnichord von seiner wilden Freundin und beklagt sich über die Tücken des Alltags. Natürlich fehlen auch nicht seine poetischen Überlegungen über die Stille und die Natur. Man darf gespannt sein auf das neue Programm des Paderborner Kulturpreisträgers: „Ich hab doch gar nichts gemacht.“ Hamburger Morgenpost: „Kabarettmoden kommen, Kabarettmoden gehen: Grosches Satire-Finessen bleiben. Unübertroffen.“   

Markus Kiefer - Das erste Wunder vom Jesuskind

Sa. 16. Dezember 2017 || 20.00  Uhr
15 €

Wer dem Titel nach ein Krippenspiel erwartet, merkt sehr schnell, dass er am falschen Platz ist. Dario Fo, italienischer Theaterautor, erzählt in seiner bissig satirischen, jedoch keinesfalls blasphemischen Komödie die Kindheitsgeschichte Jesu, die an grotesker Ironie und beißendem Witz kaum zu überbieten ist.

Der Schauspieler Markus Kiefer schlüpft in der ganz und gar nicht heiligen Inszenierung nahtlos in die vielen Rollen der literarischen Vorlage und bietet seinen Zuschauern einen wahren Augen – und Ohrenschmaus.

Zum Inhalt: Nach dem Besuch der Drei Könige und der Flucht nach Ägypten gehen Maria und Josef auf Arbeitsuche. Das Jesuskind sucht auf der Strasse Kontakt zu den anderen Kindern. Diese beachten es aber nicht, sondern behandeln es als Gastarbeiterkind, als Emigranten. Jesus versucht die Ablehnung der anderen Kinder zu überwinden; er denkt sich etwas aus. Kurz entschlossen beschließt er, ein Wunder zu vollbringen. Das Wunder jedoch – ein absurdes, phantastisches Spiel – wird vom Sohn des Statthalters zerstört. Darauf reagiert der kleine Jesus sehr heftig: er vollbringt sein zweites Wunder…

Markus Kiefer braucht nichts als sich selbst, um alles darstellen zu können, was in der schrillen Geschichte vorkommt – seine Mimik mit ihren eindringlichen Blicken und eine äußerst variable Gestik. Im fliegenden Wechsel verkörpert das schauspielerische Multitalent alles – vom Jesuskind in der Krippe bis him zum Esel und Kamel – in grellbunter Überzeichnung, wie im Zeichentrickfilm…